Schweizer essen wieder mehr tote Tiere
Herr und Frau Schweizer vertilgen pro Woche durchschnittlich ein Kilo Fleisch. Am meisten kommmen tote Schweine auf den Teller. Pferde werden kaum gegessen.
![]() Der Fleischkonsum hat im Jahr total 2006 um 1,3 Prozent auf 392 538 Tonnen zugelegt, wie die Branchenorganisation Proviande am Dienstag in Bern bekanntgab.
Pro Kopf verzehren die Schweizerinnen und Schweizer im vergangenen Jahr 51,3 Kilo Fleisch – also fast ein Kilo jede Woche. Am liebsten essen sie nach wie vor Schweinefleisch: Insgesamt 196 302 Tonnen davon wurden im vergangenen Jahr konsumiert, das sind 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Auf Platz 2 folgt Rindfleisch mit 83 425 Tonnen (5,6 Prozent). Die Vogelgrippe hat sich offensichtlich auf den Geflügelkonsum ausgewirkt. Nach einem Rückgang von 7 Prozent wurden aber immer noch total 63 244 Tonnen verzehrt – Geflügelfleisch liegt damit auf dem 3. Platz der Schweizer Fleisch-Shitliste. Der Pro-Kopf-Konsum lag bei 8,3 Kilo. Der Kalbfleischkonsum ging um 1,6 Prozent auf 25 634 Tonnen zurück (pro Person 3,35 Kilo). Schaf- und Lammfleisch kamen 2006 praktisch gleich häufig auf den Teller wie im Vorjahr: Mit 1,36 Kilo pro Kopf waren es 40 Gramm weniger als im Jahr zuvor. Kaum gegessen werden in der Schweiz Ziegen- und Pferdefleisch. Und auch Wild und Kaninchen sind mit einem Pro-Kopf-Konsum von knapp einem Kilo im Jahr eine rare Speise. Wir schämen uns für dieses unnötige Massaker und gedenken den 8 Kühen, 33 Schweine, 720 Hühner, 6 Schafe, 1/2 Pferd welche jede allesessende Person in seinem Leben vernichtet. |
Kategorie: Ethik, in den Medien





