Mehl aus Tieren – ein Aprilscherz?

01.04.2008   |  1 Comment   |   Kategorie: in den Medien, vegan.ch - Archiv

Tiere die wir essen sollen also die Überreste
der anderen Tieren die wir essen, wieder essen dürfen.

So abstrus wie dieser Satz ist auch die neuerliche Diskussion Tiermehl in der Schweiz wieder verfüttern zu dürfen.

In diesem Zusammenhang fallen solche unsinnige Aussagen wie:

Tiermehl aus der Schweiz ist ökologischer als importierte Soja” oder

… weitens gilt das Kannibalismusgebot: Sowohl Schweinen als auch Hühnern dürfen keine Nebenprodukte der eigenen Art verfüttert werden.

oder betreffend der Verarbeitung von toten Tieren zu Zement(!):

Der Vorteil dabei ist, dass keine Schlacke anfällt und der Energieträger völlig CO2-neutral ist

Wir leben also in einer Welt in der die Strassen mit toten Lebewesen zementiert werden um andere CO2-neutrale Lebewesen darauf zu transportieren oder deren zermahlenen Köperteile zu anderen Tieren als Futter hinzufahren, wobei das ganze völlig sinnlos und extrem gefährlich ist – ein wahrlich schlechter Scherz.

Quelle: Lid.ch

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Kommentare (1)

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  1. Alexandra sagt:

    Leider kein April-Scherz sondern tragische Wahrheit. Und dass tote Tiere zu Zement verarbeitet werden, das wusste ich nicht und erschreckt mich massivst. Sovielen Menschen fehlt das Mitgefühl, sich selbst gegenüber, anderen Menschen gegenüber und ganz zu schweigen den Tieren und Pflanzen gegenüber.

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