Ebermast – für das Tierwohl?
Auf die Unsinnigkeit von tierischen Bio-Produkten haben wir schon verschiedentlich hingewiesen. Ein aktuelles Beispiel sind die Bemühungen der Biosuisse welche “in Zukunft voll auf die Ebermast setzten will” weil sie damit anscheinend “das Tierwohl und die Unversehrtheit(!) des Schweines in den Vordergrund stellt”.
Als logisch und gerecht denkender Mensch ist das Abstruse in diesen Worten doch offensichtlich. Statt auf die Mästung und Tötung von Schweinen zu verzichten wird eine pseudo-Verbesserung für das triste Leben vor einem frühen Tod dieser Tiere heraufbeschworen.
Das Beispiel zeigt auch welch Grausamkeiten in der Tierhaltung täglich angewendet werden. Die unbetäubte Kastration von wehrlosen, jungen Tieren ist eine niederträchtige Handlung und absolut verabscheungswürdig. Täglich werden in der Schweiz über 3000 junge Ferkel ohne Betäubung kastriert! Dies sei anscheinend notwendig weil ein geringer Prozentsatz der männlichen Schweine sonst einen starken Geruch verbreiten und nicht gegessen werden kann. Jeder Mensch der diese armen Schweine nach deren Tötung isst, handelt eigensinnig, unfair und schamlos.
Im ‘Dossier Ebermast‘ der Biosuisse kann dazu diskutiert werden.
Kategorie: Ethik




