In wessen Haut steckst Du?
Diese Frage wirft PETAs neustes Video zum Thema Mode auf. Um Kleidungsstücke & Accessoires aus Leder, Fell, Wolle, etc. herzustellen werden Tiere gequält und getötet (siehe z.B. Podcast Episode 6). Da der Konsument nur das Endprodukt sieht wird ihm das unnötig verursachte Leid kaum bewusst. Deshalb ist es wichtig die Verbindung zwischen Herkunft und Produkt zu machen und die brutale Industrie der Tierausbeutung der Mode wegen nicht weiterhin zu unterstützen. Buy fake for the animals’ sake!
Achtung: Das Video enthält verstörende Bilder.
Kategorie: Ethik





Ich finde es interessant, dass Peta nie etwas gegen Leder macht. Leder geniesst nachwievor einen viel zu guten Ruf. Bei Pelz schreien selbst Omnivoren auf, aber Tierhaut scheint niemanden zu stören.
In der Tat ist es so dass PETA noch keine Kampagne im Zusammenhang mit Leder hatte. Dies obwohl auf deren Homepage das Thema gründlich erläutert wird:
http://www.peta.de/pelzleder/leder_schnheit_geht_nicht_nur_unter.131.html
Mag wohl einerseits daran liegen dass es populärer ist gegen Pelz zu sein statt sich an die harte Arbeit zu machen der Herkunft des Leders schonungslos auf den Grund zu gehen und die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis zu setzen.
Große Organisationen wie PeTA oder HSUS, die einen millionenschweren Verwaltungsapparat betreiben müssen, sind auf Spendengelder angewiesen, die bei zu »radikalen« Einstellungen ausbleiben würden.
Nun ich stelle mir vor dass die grundlegendsten Einstellungen weitestgehend schon korrekt sind auch bei PETA, doch wollen sie es sich auch nicht mit ihren eher moderat gesinnten Geldgebern verscherzen und halten sich demzufolge entsprechend zurück bei Kampagnen welche vorher Erwähnten sauer aufstossen könnten.
PETA gehören auch nicht gerade zu den vom mir favorisierten Organisationen, doch finde ich sie bei weitem tragbarer als beispielsweise den STS (Schweizer Tierschutz) und dergleichen die dafür sorgen dass übelste Missstände nur noch fester zementiert werden durch ihr stockkonservatives Gebahren.
Ich weiß nicht, inwiefern sich die Einstellungen bei PeTA geändert haben, worauf es hingegen ankommt ist die Wirkung auf die Menschen. Und in dieser Hinsicht ist PeTA vielleicht gar nicht so weit vom STS entfernt: Aufforderung zum Kauf von KFC-Produkten oder Auszeichnung einer Schlachthaus-Designerin gehört meiner Meinung nach nicht zu konstruktiver Veganismus-Aufklärung.
Schade ist das …
http://www.abolitionistapproach.com/?p=144
http://maqi.de/txt/petagegentierrechte.html
Danke für die Hinweise, war mir bislang nicht bekannt, ändert aber einiges an meiner Meinung darüber.
Bisher hatte ich ich PETA als eine Organisation angesehen die über ein mächtiges PR-Potential vefügt und dieses auch vorderhand für gute Dinge nutzt.
Doch mit den erwähnten Hintergrundinformationen verspielen sie sich die letzten Credits bei all den Menschen die nicht nur schnuckelige sogenannte Haustiere lieben.