Fleischkonsum erhöht frühzeitiges Sterberisiko

29.03.2009 | 2 Kommentare

Dass rotes Fleisch und Wurstwaren gesundheitliche Risiken bergen ist schon länger bekannt. Vor allem ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs (insbesondere Darmkrebs) ist gut belegt. Eine neu veröffentlichte Studie aus den USA zeigt nun auch zum ersten Mal die Verbindung zwischen dem Konsum von rotem Fleisch und generellem Sterberisiko.

Die gross angelegte Studie umfasste über eine halbe Million AmerikanerInnen und zeigte, dass regelmässiger Konsum von Fleisch wie Rind, Kalb, Lamm, Schwein, sowie Aufschnitt und Wurstwaren das frühzeitige Sterberisiko deutlich erhöht. Die Menschen die täglich etwa 110 Gramm rotes Fleisch assen (entspricht z.B. einem kleinen Hamburger) hatten über 10 Jahre gemessen ein um 30% erhöhtes Sterberisiko.

Laut Ernährungsprofessor Barry Popkin der einen Leitartikel zur Veröffentlichung der Studie geschrieben hat, lautet das Fazit: “If people want to be healthy and live longer, consume less red and processed meat. *

Bleibt nur zu hoffen, dass gleichzeitig mit einer zurückgehenden Nachfrage für rotes Fleisch die Nachfrage für Geflügel und Fisch nicht steigen wird, denn diese weisten in der Studie kein erhöhtes Sterberisiko auf.

[Quellen: Washington Post, NZZ]

* Leute die gesund sein und lange leben wollen sollten weniger rotes und verarbeitetes Fleisch essen.

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Kategorie: vegan.ch - Archiv

Kommentare (2)

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  1. Mladen sagt:

    Und Menschen denen das Leben und die Würde von empfindsamen Lebewesen generell was bedeutet haben sich schon lange dafür entschieden deren Produkte ob es nun ihre Leichen sind oder ihre Erzeugnisse (Milch, Eier, Wolle, Leder) nicht zu kaufen sondern auf ausbeutungsfreie Alternativen zu setzen.

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