Belgische Stadt hat vegetarischen Wochentag

Eines der Poster für den “Veggiedag” zeigt
Matrosen der eine Aubergine steuert.
In der belgischen Stadt Gent heisst es jetzt offiziell “Donderdag Veggiedag”. Seit Mitte Mai is(s)t die Stadt jeden Donnerstag vegetarisch. Das heisst, für Beamte und Regierungsmitglieder gibt es ein fleischloses Menü und ab September soll auch in den öffentlichen Schulen das Tagesmenü vegetarisch sein. Gent will damit die Umweltbelastung der Tierindustrie anerkennen und als offizielle “Klimastadt” ihren Beitrag leisten um Treibhausgasemissionen (laut den Vereinten Nationen ist die Tierindustrie verantwortlich für rund 1/5 davon), Verschwendung von Land und Wasser sowie Versteppung und Waldabholzung zu reduzieren. Zudem anerkennt Gent die gesundheitlichen Vorteile einer fleischlosen Ernährung und hofft auch die allgemeine Gesundheit der Bevölkerung wird davon profitieren.
Gent ist momentan die einzige Stadt weltweit die einen fleischlosen Wochentag propagiert aber andere Städte haben bereits Interesse gezeigt dem Beispiel zu folgen. Aus ökologischer Sicht ist es höchste Zeit solche Aktionen zu fördern, denn die Reduzierung des Fleischkonsums ist eine realistische und effektive Methode dem Klimawandel entgegenzuwirken. Durch eine vegetarische Ernährung kann eine Person ihre Treibhausgaseffekte um die Hälfte reduzieren und durch eine vegane Ernährung sogar um mehr als das siebenfache (siehe Grafik der Schweizer Vereinigung für Vegetarismus). Hoffentlich ist die Stadt Gent sich dessen bewusst und meint mit “vegetarisch” in Wirklichkeit vegan. Erfreulicherweise scheinen zumindest auf der offiziellen Website des Projekts “Donderdag Veggiedag” die zahlreichen Rezept-Empfehlungen tatsächlich rein pflanzlich zu sein. Bleibt zu hoffen, dass auch die offiziellen Menüs in den Ämtern und Schulen jeden Donnerstag vegan zubereitet werden.
Kategorie: Umwelt, vegan.ch - Archiv
Kommentare (3)
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- Essen wir unser Wetter kaputt? | ROHvolution Schweiz | 10.06.2011





Das ist einfach Genial! Gent gibt ein sehr gutes Beispiel das Verkehrsmittel nicht die “grössten” Umweltverschmutzer sind und das Veggie Food (hoffentlich viel Vegaaaan!!) auch super schmecken.
)))
Die Schweiz und andere grosse Städte sollen auch das machen.
hier gibt es endlich auch eine petition für ein fleischverbot:
http://fleischverbot.info