Forderung nach Beef-Lounges
Carl Sonnthal der Betreiber von www.tierschutznews.ch fordert in einem auf www.fleischverbot.ch aufgeführten Brief abgetrennte Bereiche für Fleisch-EsserInnen in den Restaurants um
«Kinder, Jugendliche unter 18 Jahren sowie Vegetarier und Veganer vor dem Anblick von Tierleichen und Blut schützen».
Die Presse hat heute diesen, wohl nicht in vollem Ernst gemeinten Brief, aufgeschnappt und schlägt das Thema breit. Beachtenswert ist weniger der Inhalt des Briefes, der ja wohl mehr zum Denken anregen soll, sondern der geballte Volkszorn der einem in den Kommentaren zu den Briefen auf Blick.ch und 20min.ch entgegenschlägt wenn es den SchweizerInnen um Ihr Fleisch geht. In den vielen Kommentaren wird dabei offensichtlich wie sehr uninformiert, voreingenommen und von kraftlosen Argumenten die SchreiberInnen ihr Umgang mit tierischen Produkten rechtfertigen.
Somit sind alle, die sich beim Anblick von toten Tierteilen über die Hintergründe und Entstehung dieses ‘Nahrungsmittels’ bewusst sind, aufgefordert Richtigstellungen zu liefern!
Kategorie: in den Medien, vegan.ch - Archiv





mensch könnte die fleischesser-restaurants in schlachthäusern einrichten und mit einer durchsichtigen glasscheibe vom schlachtbetrieb abtrennen, damit die fleischesser live bei schlachten zusehen können und nochmehr erregt und genuss daran haben
Ich hasse Restaurants sowieso und wenn nicht umbedingt nötig, geh ich auch nicht (u.a. auch wegen dem Fleischgestank aber auch dem Angebot). Deswegen find ich getrennte bereiche nicht wirklich nötig. Nötig wäre ein Umdenken der Menschen. Aber es ist doch wie mit den Gesetzten. Würde sich jeder anständig benehmen, bräuchte es keine…. Es wird NIE eine perfekte (vegi) Welt geben. Und auch nie eine Zeit ohne Krieg, Hass, politisch Rechte, Betrug….
Der tiefe Durchschnitts-IQ in der Bevölkerung lässt eben vernünftige Lösungen nicht zu (oder wieso gibts so viele SVP-Anhänger)….
Übrigens gibts tatsächlich ein Resti via a vis von einem Schlachthof (dazugehörig) im Kt. Thurgau… Ich musste mir anhören wie einige “Arbeitsnichtkollegen” davon schwärmten (kotz)…..
Mein Gott. Was soll denn dieser Unsinn schon wieder, als ob wir keine grösseren Probleme hätten, als uns mit noch einem Gesetz zu Ungunsten der grossen Masse herumzuschlagen. Und was bitte hat das mit der SVP zu tun? Tiefer IQ, haha dass ich nicht lache. Welche Partei hat den Ihres Erachtens eine intelligente Wählerschaft?
Falls eine sogenannte “grosse Masse” grossen Mist baut (hiermit der masslose Verzehr von Tierleichen) muss ihr dies auch mal vorgeführt werden, auch wenn es dazu gewiss konstruktivere Ansätze geben dürfte…
Ich mag die Idee, warum eigentlich nicht? ^^
@Mladen:
Wieso “grosse Masse” mit Anführungszeichen? Und auserdem: Das einzige was diese Idee erreicht hat ist, dass man euch auch noch den letzten Rest Glaubwürdigkeit versagt.
Es gibt kein “Euch”, zumal vegane Menschen keineswegs ein homogener Haufen sind.
Dass die meisten Menschen Tiere als minderwertig betrachten ist leider eine Tatsache, als normal anzusehen dass Lebewesen ausgebeutet und ermordet werden ist die grösste Schande unserer Erde.
dass täglich etwa 100’000 menschen verhungern finde ich ehrlich gesagt noch die etwas grössere schande.
Es ging mir nicht wirklich darum einem bestimmten Elend unserer Zeit eine Wertung zu verleihen, vielmehr wollte ich damit auf das ungeheure Ausmass des damit verbundenen Schreckens hinweisen. Natürlich ohne die furchtbaren Tragödien im Zusammenhang mit Menschen als weniger schlimm darzustellen.
Vegetarier essen keine Tiere, aber sie fressen ihnen das Futter weg.
Dieser Spruch ist kult
dieser spruch ist langsam aber sicher abgelutscht
ich find den Spruch super. Er ist so offensichtlich unlogisch, dass ich darüber immer grinsen muss und ich glaub, genau dafür ist er auch da
Abgelutscht ist er natürlich trotzdem, bringt doch mal was Neues?
Wieder etwas kreatives bitte, was wirklich mit dem Thema zu tun hat: daher, Einlesen ins Thema ist angesagt! *g*
das schlimme an diesem spruch ist ja, dass die realität genau andersrum ist. wer nur ein kleines bisschen darüber nachdenkt, wird merken, dass unsere “nutztiere” den menschen aus den entwicklungsländern die lebensmittel wegessen. und darüber sollte man keine witzchen machen…
Anders gesagt könnten wenn statt Futter für Tiere anzubauen die später ermordet werden dieselben Anbauflächen etwa 10 mal mehr Menschen ernähren, der Hunger auf unserem Planeten wäre Geschichte.
theoretisch schon, nur hätten wir dann immer noch das problem des kapitalismus: arme könnten sich die lebensmittel nach wie vor nicht leisten.
Dies löst sich teilweise schon von selbst, da die Landenteignungen der Völker rückgängig gemacht würden und die Leute wieder selbst anbauen könnten statt auf den Sojafeldern die zur Tierfuttergewinnung dienen für einen Hungerlohn zu schuften.
@mladen
nur wird das leider nie passieren
ausserdem wird ja das Land häufig gerodet um Sojafelder anzubauen… Nach wenigen Jahren sind die Böden unfruchtbar (weshalb neuer Regen-/Tropenwald gerodet wird)……..
Die Situation der Menschen im Trikont ist weitaus prekärer als sonstwo, doch auch in unseren Breitengraden ist es von dem Mist welchen die Politik verursacht schon eher absehbar dass die Luft in naher Zukunft öfters brennen wird als wir es momentan zu erahnen in der Lage sind.