Fly-Goodbye vs. Snapy

17.08.2009 | 20 Kommentare

flygoodbye_sucksNachdem die Emotionen vor einigen Wochen hoch gingen als US-Päsident Obama während eines Interviews eine Fliege erschlagen hat, macht nun das in der Schweiz entwickelte Gerät Fly-Goodbye von sich reden (20min). Diese Pistole saugt Insekten ein und hält sie bis zum Tod an einem Kleber fest. Deswegen ist das Gerät auch in den Augen des Schweizer Tierschutzes unethisch. Jedoch wird die Sprecherin Eva Waiblinger zitiert mit “es sei zwar legitim, Insekten zu töten“, womit wir keinesfalls einverstanden sind. Auch Insekten haben grundsätzlich ein Recht auf Unversehrtheit und sollen nicht aus Spass oder Unbequemlichkeit getötet werden. Wir empfehlen allen sich einmal mit diesen faszinierenden Lebensformen und deren Verhalten auseinanderzusetzen. Und wenn sich mal ein Insekt in unsere Nähe verirren sollte, dann gibt es bestimmt auch friedfertige Alternativen die Störenfriede loszuwerden, wie z.B.:Snapy als friedliche Lösung

  • den Snapy zu verwenden
    (siehe Bild, erfolgreich getestet und hier bestellbar)
  • das Fenster zu öffnen
  • mit einem Glas und einem Stück Karton das Tier einzufangen
  • den No-Kill Bugbuster einzusetzen (nur in den USA erhältlich)
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Kategorie: in den Medien, vegan.ch - Archiv

Kommentare (20)

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  1. Westwood sagt:

    Ja Snapy kann ich nur empfehlen. Spinnen kann man damit super einfach einfangen.
    Den No-Kill Bugbuster gabs x in der CH (meiner sieht jedenfalls genau so aus), funktionniert jedoch nicht.
    Kann Fliegengitter auch sehr empfehlen.
    Den Fly Goodbye find ich sch…, allerdings hab ich vor Jahren wegen Motten (durch Tierfutter) x eine Klebefalle gekauft (war schrecklich, die hat tagelang noch gelebt).

  2. black sheep sagt:

    fruchtfliegen und mücken sind oberlästig und werden von mir immer getötet. daran finde ich absolut nichts verwerflich.

  3. black sheep sagt:

    und die kritik an obama war doch sehr lächerlich und kontraproduktiv. da haben wohl einige den blick auf das wesentliche verloren.

  4. Marco sagt:

    @ black sheep:

    könnte man das “oberlästig” nicht auf jede spezies oder gewisse menschengruppen ausweiten? wo wäre da der unterschied? die allermeisten fleischesser finden an ihrem verhalten auch nichts verwerflich, ist also ein sehr subjektives argument.

  5. Scarface sagt:

    @Marco:

    Wenn man sich sogar noch bei der Tötung von Stechmücken einen Kopf um die moralischen und ethischen Aspekte machen kann, dann hat man definitv zu viel Zeit. Schon mal davon gehört dass Mücken DEIN Blut saugen.

  6. black sheep sagt:

    es geht um selbstverteidigung und ist nicht vergleichbar mit den sogenannten nutztieren. diese tun niemandem etwas und werden ja nicht getötet, weil sie irgendwen stören oder weil sie von uns gehasst werden. im klartext: insekten können von mir aus ohne bedenken getötet werden – aus spass macht es sowieso niemand.

  7. Martin sagt:

    Obama hat es richtig gemacht mit der Fliege. Er hat natürlich oder wie Ihr Ökofreaks so gerne sagt (von Natur aus) gehandelt. Wieso sammelt ihr nicht Unterschriften für ein Gesetz, alle Tiere ab 100 gr. müssen einen Kurs besuchen, damit z.B.ein Hund die Fliegen nicht frisst, oder die Kühe sich nicht mit dem Schwanz bei Insektenbefall verteidigen. Ihr Veganer entwickelt einen beängstigenden surrealen Bezug auf unser bisheriges Leben. Ja da wär doch noch etwas, ein Salatblatt kann Würmer und Schnecken enthalten. Ihr entzieht diesen Lebewesen den Lebensraum bei der Ernte. Und euch macht es nichts aus? Ist das ethisch verantwortbar? Oder führt doch eine “Furzsteuer ein”. ……armseliger Haufen. Aber ich stimme euch ein. Tiere sind Lebewesen und keine Sachen.

  8. black sheep sagt:

    kein grund für beleidigungen, martin. und nicht alle veganer sind ökofreaks, wie du es nennst. ich bin selbst veganer, aber bei insekten hört es bei mir auf. da sie keine nervenbahnen besitzen können sie kein leid empfinden. leidensfähige lebewesen sollten hingegen ein recht auf körperliche unversehrtheit haben.

  9. Socke sagt:

    Ich empfinde den Fly Goodbye als feige. Damit werden Insekten aus Angst und gesellschaftlich antrainierten Ekelgefühlen einem unnötigen und noch dazu langsamen Tod ausgesetzt.

    Die meisten Insekten, die sich versehentlich zu mir verirrt haben, geleite ich nach draussen.
    Zecken, Lebensmittelmotten und Mücken töte ich von Hand (keine Klebefallen). Ein stückweit immer noch unverhältnismässig, Leben vs. ein wenig Blut oder von meinem Essen, aber ich seh da im Moment keine guten Alternativen. Für Raustragen, empfinde ich gegenüber Zecken zu wenig Mitleid in dem Moment…

  10. Martin sagt:

    vernünftiger Kommentar danke

  11. Marco sagt:

    @ Scarface:

    wie viel überflüssige zeit muss denn jemand haben, der solche kommentare noch beantwortet? diskussionen sollten doch auch ohne solche kommentare möglich sein, nicht?

    wenn es um selbstverteidigung geht, ist natürlich eine gegenwehr meiner meinung nach auch legitim, wobei es mir dann auch egal wäre, ob es sich um ein insekt oder ein anderes tier, der punkt ist aber (wie ja im artikel auch erwähnt), dass die tiere meist aus spass oder unbequemlichkeit getötet werden. das fängt bei kindern an, die mit einer lupe ameise verbrennen und hört offenbar auch bei erwachsenen kindern nicht auf, die dieses fly-goodbye verwenden.

  12. Mesiu sagt:

    black sheep: “es geht um selbstverteidigung und ist nicht vergleichbar mit den sogenannten nutztieren. diese tun niemandem etwas und werden ja nicht getötet, weil sie irgendwen stören oder weil sie von uns gehasst werden.”

    Selbstverteidigung gegen Fruchtfliegen? Und Tiere, die irgendwen stören oder von uns gehasst werden, dürfen im Gegensatz zu den Nutztieren bedenkenlos getötet werden? Oder nur dann, wenn man keinen Spass dabei hat?

  13. black sheep sagt:

    hattest du schon mal fruchtfliegen in der küche? einfach nur ekelhaft und sehr, sehr lästig. dagegen sind normale fliegen richtig angenehm (und vermehren sich auch nicht dermassen).

    und wie ich bereits geschrieben habe: insekten haben keine gefühle und sind mir demzufolge ziemlich egal. die leidensfähigkeit ist für mich massgebend.

  14. Thomas H. sagt:

    Hallo,
    black sheep”und wie ich bereits geschrieben habe: insekten haben keine gefühle und sind mir demzufolge ziemlich egal. die leidensfähigkeit ist für mich massgebend.”

    woher willst du wissen das Insekten nicht leiden können, immer hin haben sie ein Verdauungssystem, ein Hertz, ein Hirn, kümmern sich um ihre nachkommen, gehen gegen Feinde vor und besorgen sich Nahrung, einige haben sogar eine Art Sprache. wie kannst du also sicher sein das ein Insekt nicht leidensfähig ist?

    Ich gebe zu das ich im halb Schlaf, aus verteidigenden gründe nach der Mücke schlage, allerdings treffe ich nur mein Gesicht.
    Ich werde wahrscheinlich anderen Lebensformen (Insekten, Meerestiere, Reptilien, Säugetiere, Pflanzen) auch Leid zufügen, auch wenn ich das nicht will.

  15. black sheep sagt:

    wissen kann man es natürlich nicht mit sicherheit, aber ich geh davon aus.

    ich finde es einfach unrealistisch, keine insekten zu töten. was würdet ihr denn mit silberfischen oder kakerlaken machen? einfach sein lassen?

  16. Thomas H. sagt:

    Hallo,

    Zu erst nehmen wir an, das es Leidensempfindsam ist und dann suchen wir wenn nötig, den Beweis das es nicht so ist.

    du als intelligente Lebensform hast als ersten Gedanken zu töten, es ist richtig das es nicht möglich ist alle Lebensformen zu retten, aber sollten nicht zuerst alternativen gesucht werden bevor ich zum Messer greife.

    Ich habe Silberfische, Spinnen, Mücken, Fliegen, Frucht Fliegen, Motten, Wespen, Bienen und wahrscheinlich auch Milben in der Matratze.
    einige lasse ich wo sie sind, andere setze ich draussen im Garten aus.
    Ich denke es wäre dir lieber, wenn du an einem unerwünschten Ort bist, das du nicht umgebracht wirst, sondern du weggebracht wirst.

  17. black sheep sagt:

    es ist m.M. nach einfach realitätsfremd, eine fruchtfliege oder einen silberfisch “wegzubringen”, schon nur von der grösse her. sonst müsste man konsequenterweise auch bakterien usw. am leben lassen, was aber nur mit einer lupe möglich wäre.

    vielleicht müsste es mal einen podcast mit diesem thema geben, wäre doch interessant. motto: “bin ich auch ein richtiger veganer, wenn ich ungeziefer töte?”.

  18. Thomas H. sagt:

    Hallo,

    es geht nicht um für uns unsichtbare Lebensformen, sondern darum, das die Lebensformen an diesem Ort nicht erwünscht sind und das töten dieser Lebensformen, die letzte Massnahme sein sollte, wenn nichts anderes geht.

    dann finde doch heraus warum diese Lebensformen dort sind, zum Beispiel in Wikipedia nach lesen.
    Silberfischchen: http://de.wikipedia.org/wiki/Silberfischchen
    Fruchtfliegen: http://de.wikipedia.org/wiki/Fruchtfliegen
    dann kannst du es denen unbequem machen und sie werden wahrscheinlich verschwinden, ansonsten werden sie auch immer wider kommen.

    es gibt verschiedene gründe warum wir uns vegan ernähren, darum denke ich nicht das ein Wettbewerb Sinn macht.

    Anmerkung: wenn du Bakterien mit der Lupe sehen kannst, dann komme ich lieber nicht zu Besuch.

  19. Hamptidampti sagt:

    @Martin, Auf was stimmst Du uns ein?

    Furzsteuer einführen? Wenns nach Veganern gehen würde, gäbe es gar nicht so viele Kühe (die müssen ja nur leben um gefressen zu werden), dann könnten die paar Kühe tun und lassen was sie wollen…

    @Black Sheep Wie gross sind Deine Mücken, dass Du Dich in Selbstverteidigung üben musst? Kleiner Scherz, bin Deiner Meinung. Hatte gerade heute hunderte von Thripsen (kleine Fliegen, die mit dem Wind (Luftplankton) verbreitet werden und durch kleine Ritzen ins Haus kommen) in meiner Wohnung. Habe heute also Massenmord begangen (und ja ich hab mich geekelt), das nächste x versuche ich sie einzufangen und bringe sie in die Sammlung von Thomas H. (was würdest Du mit Küchenschaben machen?).
    Aber ich gebe Thomas H. insofern Recht, dass ich annehme dass auch diese Tiere Leidensfähig sind (sie rennen ja auch um ihr Leben), aber wenn man von einer Horde “Viecher” überfallen wird, ist mir dass Sch… egal.

    Ob eine Zecke Gefühle hat, ist mir erst Recht egal.

    Tiere die nicht zu einem Prob (extreme Vermehrung) in modernen Haushalten werden, töte ich nicht.
    So einfach Silberfischchen und co. loszuwerden (unbequem machen) ist es jedoch nicht. Die Gründe sind doch oft multikausal.

  20. Fätu sagt:

    Ich finde das man kleine Insekten nicht töten sollte wenn es keinen Grund gibt.
    Zu den sogenannte 'lästige' Insekten kann man z.B entweder einfach einfangen (mit Glas oder was auch immer) und sie dann wieder frei lassen.
    Wenn dann mal doch einer in deinem Zimmer reinkommt und das in der Nacht dann nehme ich nicht meine Knarre und schiesse auf sie los. Ich zünde einfach mal ein Licht an und lass eine mittleren Spalt offen.

    Wenn es aber zu einer richtigen Plage kommt, da sollte man sie töten.
    Ich habe auch einmal von eingewanderte Frösche in Australien gehört die man se dann tötete weill sie Menschen und die Natur eliminierten.
    Selbst Menschen verletzen und töten Menschen zur verteidigung……

    Insekten sollten auch respeckt verdienen denn sie sind auch Lebewesen.
    Ich bin der Meinung das sie fühlen und auch irgendwie denken.
    Weil ich manchmal diese 'Vicher' beobachte…….

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