McDonalds: 100% gelogen

06.09.2009   |  30 Kommentare   |   Kategorie: Stammtische, vegan.ch - Archiv

McAberEin globaler Konzern dem sein Erfolg auf einer Industrialisierung und Trivialisierung der Gastronomie beruht zeigt wieder einmal sein wahres Gesicht. McDonalds als Marktführer im Bereich Fast-Food ist einer der Hauptabnehmer von Tierfleisch in der Schweiz. Die verwerfliche Werbung “100% Schweizer Rindfleisch” welche seit Mitte 2009 auf hunderten von Plakatwänden in der Schweiz proklamiert wird, hat sich gleich selbst desavouiert (siehe Fotos und weiterführender Link).
Wer kann einem solchen Konzern noch glauben? Wer seiner Gesundheit, den Tieren und der Umwelt mehr als nur ein Schnelldurchlauf-Menü gönnen will besucht keines dieser Lokale.

Mehr zum “Werbefehler bei McDonald’s”

“100% Rindfleisch aus der Schweiz” von österreichischer Kuh.

Schweizer Plakatkampagne sollte für die Verwendung von Produkte aus der Schweiz werben, die Ohrmarke der Kuh zeigt aber den Vermerk “AT”. Ein peinlicher Fehler ist McDonald’s unterlaufen, eine Plakatkampagne in der Schweiz sollte kommunizieren, dass die Produkte aus der Schweiz kommen. Das Sujet zeigt eine Kuh mit einem Fleck in Form des Landes, der Slogan: “100% Rindfleisch aus der Schweiz”. Die Ohrmarke aber zeigt den Vermerk “AT”, das Tier stammt also aus Österreich.

“Stimmt, bei der Ohrmarke ist uns ein Fehler unterlaufen”, so Nicole Schöwel, Pressesprecherin von McDonald’s Schweiz gegenüber der Schweizer Zeitung “Schweizer Bauer” (dort gibt es auch das Plakat zum Ansehen). Man habe das österreichische Plakat für McDonald’s Schweiz übernommen und bearbeitet. Dabei sei einerseits der Schriftzug angepasst und das Fell der Kuh verändert worden, aber “leider haben wir das Länderkürzel auf der Ohrmarke übersehen”. (red)

(Quelle: Tages Anzeiger vom 22. Juli 2009).

Welche ungeheurliche Macht MacDonalds auf die Produzenten eines ganzen Landes ausüben kann wird in diesem Bericht augenfällig.

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Kommentare (30)

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  1. cap sagt:

    also so richtig böse ist das für mich nicht. fehler in der werbung gibts halt mal. kein grund den laden gleich schlecht zu machen.

  2. Mladen sagt:

    Echt kein Grund den Laden schlecht zu machen, zumal das gar nicht mehr möglich ist weil etwas schlimmeres und widerlicheres als McDonalds schlichtweg nicht existiert. Nicht nur behandelt McDreck die eigenen Angestellten wie Sklaven die sich der Firmendoktrin zu unterwerfen haben, sondern McMörder ist auch mitverantwortlich für millionenfachen Tod von Tieren und ein riesiges Ausmass an Umweltzerstörung, alles im Namen des Profits wovon die fetten Geldsäcke im Management nie genug kriegen können, egal auf wessen Kosten.

  3. cap sagt:

    hmmm, kenne nen paar leute die schon mal dort gearbeitet haben. hat sich nicht schlimmer angehört, als bei anderen großkonzernen. das ausmass an umweltzerstörung wäre bei der produktion von nahrungsmitteln jeglicher art wahrscheinlich sowieso entstanden?

  4. black sheep sagt:

    ich verstehen die kritik auch nicht ganz. in einem system, in dem es nur um profit geht, darf man von mc donalds doch nicht erwarten, dass sie da nicht mitmachen – sonst gäbe es diese firma ja gar nicht und “wir” würden stattdessen bei einem anderen konzern unseren fastfood kaufen. also bitte nicht die bösen kapitalisten angreifen, sondern die systembedingten sachzwänge des kapitalismus.

    • Cupcake sagt:

      Totaler Blödsinn!Mc Donald macht nur fett,und die Tiere werden so schlecht behandelt.Von wegen Bio!Die chicken mcnuggets werden aus Küken gemacht,die auf Laufbändern transportiert werden und in einen Topf geschmissen,und dann püriert.Mit Augen,Krallen und Schnäbeln.Ein bisschen verändert und dann sieht es aus wie Fleisch.Es wird total viel Land zerstört,damit Platz für tausend Tiere ist,die sowieso gequält werden.
      So etwas sollte man wirklich nicht unterstützen.
      Und eise Werbung mit dem”Bio”ist ne totale Lüge!!

  5. Kleine Frage sagt:

    Mc Donald’s kann man ja einiges vorwerfen. Aber die Kritik darauf aufbauen, dass sie vergessen haben die Ohrmarke in der Werbung anzupassen, ist doch eher seltsam. Irgendwie versucht Ihr zu suggerieren, dass McD Schweiz nicht nur Rindfleisch von hier verkauft. Und das wäre dann die kleine Frage: Habt Ihr ernsthafte Hinweise, dass McD Schweiz auch Rindfleisch verkauft, das nicht aus der Schweiz stammt? In dem Fall wäre die Werbung nämlich nicht etwas tollpatschig, sondern unlauter.

  6. Socke sagt:

    blöder Fehler – aber ist es aus einer veganen/abolitionistischen Sichtweise wichtig, woher das Tier kommt?

    Dem Konzern deswegen nicht mehr zu trauen, mag einigen als Anregung dienen nicht mehr bei dieser Kette zu essen. Der Konsum tierlicher Produkte hingegen wird damit wahrscheinlich nicht in Frage gestellt.

  7. cap sagt:

    @ kleine frage

    deine kritik ist ja wohl nicht ernst gemeint, oder? wäre ein sehr nationalistischer ansatzpunkt.

  8. Mladen sagt:

    Die üblen Machenschaften von McDreck zu kennen und diese Firma nicht zu boykottieren heisst all das gutzuheissen wofür dieser Multi steht:

    millionenfacher Mord an Tieren, miserable Arbeitsbedingungen unter unvorstellbarem Stress zu so gut wie keinem Lohn, Vernichtung von Urwäldern zwecks Futtermittelanbau, mitverantwortlich für Fettleibigkeit weltweit durch ungesunde und krankmachende Produkte.

  9. Mladen sagt:

    In der Tat soll der jetzt aktuelle Werbefehler nicht alleinig dafür herhalten um McMurder eine Breitseite nach der andern zu geben, denn Gründe dafür liefert dieser skrupellose Multi auch sonst schon zur Genüge.

    Unserem Planeten ginge es ohne solche Konzerne die ihn lachend ausbluten lassen der eigenen masslosen Bereicherung wegen gewiss sehr viel besser, das ist sicher.

  10. black sheep sagt:

    diese kritik ist einfach viel zu kurz gegriffen. mc donalds kann man z.b. kaum für die verbreitete fettleibigkeit verantwortlich machen. fast food ist schlicht eine begleiterscheinung unserer schnelllebigen und gestressten (arbeits)welt und ein bedürfnis der menschen. und würde mc donalds plötzlich auf gesunde und pflanzliche nahrung umstellen, würden die leute eben anderswo konsumieren. und ist es wirklich schlimmer, wenn ein konzern 1 mio. rinder schlachten lässt, als wenn 1’000 kleinere firmen je 1’000 tiere verarbeiten? das problem wird so definitiv nicht gelöst.

    im prinzip ist mc donalds genau wie alle anderen nur auf profit und gewinnmaximierung aus.

  11. Socke sagt:

    Ich denke, es ist wichtig, die Leute genau über diese Dinge aufzuklären, damit sie entscheiden können, ob sie das als zahlende KundInnen unterstützen möchten oder nicht.

    Im Moment können sich die Multis Verhalten, welches sich negativ auf die verschiedenen Systeme auswirkt, nur deshalb “erlauben”, weil es ihnen noch keine entscheidenden finanziellen Nachteile bringt.
    Von sich aus dürften sie daher auch kaum ein Interesse haben, irgendwas zu verändern.

    Kritische und informierte KundInnen allein reichen sicherlich nicht aus. Schön wäre es, wenn darüber hinaus ein allgemeines Bewusstsein für eine Art “Gemeinwohl”, ökologisch und sozial, entstehen würde, um generell andere Standards durchzusetzen. Es kann nicht sein, dass sich Multis nur sich selbst und ihren Aktionären gegenüber verantwortlich fühlen.

  12. Kleine Frage sagt:

    @cap: Was genau woran soll weshalb nationalistisch sein? Es gibt Gründe weshalb McD mit 100% CH-Rind wirbt. Das magst du nationalistisch oder was auch immer nennen. Fakt ist aber, dass das Argument zieht. Fakt ist auch, dass es unlauter ist mit vorsätzlichen Lügen zu werben. Und erst recht wahr ist, dass es seltsam ist die Kritik an McD an einer übersehenen Ohrmarke festzumachen. Und das sage ich, obwohl ich den Konzern weiss Gott nicht in Schutz nehmen will; ich hab in meinem Leben noch nie Geld in dem Laden ausgegeben. Meine Aussage ist bloss, dass es McD höchstens nützt, wenn man Kritik auf Belanglosigkeiten aufbaut. Und ob man es wahrhaben will oder nicht; sachliche Kritik (z. B. wegen Fettleibigkeit) hat manchmal gar Konsequenzen (im Bsp. Mäc Säläd).

  13. Mladen sagt:

    Die Kritik wegen ungesunder und fettmachender Nahrung ist absolut richtig platziert, denn ein Hauptfaktor dabei ist die beängstigende Popularität dieses geldgierigen Konzerns bei vor allem jungen Menschen die oft noch keine Ahnung von gar nichts haben was solche Zusammenhänge betrifft oder es ihnen schlichtweg scheissegal ist und sie McDreck sowieso für “cool halten”.

    Auch ist es von grösster Bedeutung wenn im Namen von McMurder Tiere ermordet werden, denn dieselben Tiere werden von den vielen kleinen Vertreibern niemals auf derart perfide Art und begleitet von einer solchen Lügenpropaganda die auf Manipulationen basiert unter die Leute gebracht werden.

  14. Hamptidampti sagt:

    @kleine Frage: stimme Dir voll zu. Ausserdem hat McDo doch noch vor ca. 1 oder 1/2 Jahr Werbung im TV gemacht (gezeigt wie glücklich die CH-Kühe doch sind, die später zu Burgern verarbeitet werden. Unterdessen hat McDo aber den Standart der Tierhaltung gesenkt….).
    @Mladen
    McDo ist nicht verantwortlich für Fettleibigkeit. Dafür ist eher das Überangebot, der Druck der Leistungsgesellschaft, der übermässige Fokus auf Gewicht/Aussehen (ein Vorbild im TV/ bearbeitete Photos in Zeitschriften dem man nicht standhält)und das Phenomän, dass arme Menschen, Menschen unter massivem Stress, soziale Randgruppen (z.B. Arbeitslose),psychisch Kranke etc. v.a. Fette Nahrung /Kohlenhydrate zu sich nehmen. Das liegt v.a. daran, dass der Körper für schwere Zeiten (bei Stress) immer noch ein Fettdepot anlegt (war bei den frühen Menschen sinnvoll), von dem man dan zehren kann. Ausserdem sind kohlenhydratnahrungsmittel u.a. meist billiger, und die Zubereitung ist schneller und einfacher.
    McDo stellt nur das Angebot zur Verfügung. Zugegebenermassen wirbt McDo in den USA mit 1$ Menus und Riesenportionen, aber ausser Mc gibts X andere die das auch tun.
    Ökologisch gibts bestimmt zig Firmen, gegen die Mc ein kleiner Fisch ist….

  15. Mladen sagt:

    McProfit ist zu einem guten Teil dafür mitverantwortlich, diese Tatsache ist nicht von der Hand zu weisen.
    Das weil es überall weltweit erhältlich ist und der konsumierendem Masse mit millionenschwerer Werbung schmackhaft gemacht wird.

    Niemals darf das gewaltige Ausmass der Umweltzerstörung, des Mordes an Tieren und der Ausbeutung der Angestellten unterschätzt werden wofür McKotz eine riesige Mitverantwortung trägt, egal wer sich sonst noch auf welche Art daran beteiligt.

  16. cap sagt:

    @ kleine frage

    ich finde es nationalistisch, sich über mcd aufzuregen, weil sie fleisch aus au verkaufen und nicht aus ch. aber das finde ich auch an der werbung an sich schon nationalistisch. als ob schweizer rinder cooler wären, als rinder aus österreich. oder geht es gar um arbeitsplätze im eigenen nationalstaat?

    @ ernährung

    wie schon erwähnt wurde, sind der eigentliche feind einer gesunden ernährung die kohlenhydrate. fettleibigkeit ist wohl eher limonaden, säften und dem ganzen zucker zuzuschreiben, als den burgern von mcd.

  17. Mladen sagt:

    Ganz eindeutig ist das was McAbfall unter der Bezeichnung “Essen” an ahnungslose und nichts hinterfragende Leute vertickt in höchstem Grade ungesund, fett- und krankmachend. Die fast ausschliesslich zuckerhaltigen Getränke tun ihr Übriges dazu, beides sind unwiderlegbare Tatsachen.

    Nationalistisch ist die doofe Werbung dieses skrupellosen Konzerns in keiner Weise, es geht ihnen einzig und allein darum zu versuchen aufzuzeigen dass sie Produkte aus den Rohstoffen herstellen die im selben Land gewonnen werden wie dem Land in dem sie schlussendlich verkauft werden.

    Ein kläglicher Versuch sich selbst einen ökologischen Touch zu geben von einer Firma die für den masslosen profit über die Rechte von Angestellten geht und über die Leichen von unzähligen Tieren.

    Übrigens sind Kühe keine Rinder sondern eben Kühe.
    Alle anderen Begriffe wie Rind, Poulet und dergleichen zeugen von einer Arroganz gegenüber den Tieren die für die Gier von McMüll (und natürlich auch bei anderen die Blut an ihren Händen haben) ermordet werden.

  18. Mladen sagt:

    Und für die letzten Deppen die es immer noch nicht wahrhaben wollen was hinter der Fassade mit dem goldenen “M” steckt hier noch zwei links die über die Machenschaften dieses geldgierigen und skrupellosen Konzerns wahrheitsgetreu aufklären:

    http://www.mcspotlight.org/

    http://www.vegetarismus.ch/heft/97-3/mclibel.htm

  19. black sheep sagt:

    es ist nicht gerade überzeugend, wenn für kritik an mc donalds ein fast 20 jähriger fall herbeigezogen werden muss…

    ich halte ja auch nicht viel von mc donalds, aber die polemik hier drin ist ziemlich stammtischgesprächmässig. genau gleich wie die hetze gegen gierige bankmanager momentan.

  20. black sheep sagt:

    und ausserdem ist es auch menschenverachtend, wenn man konsumenten allgemein als dumm hinstellt. die allermeisten wissen genau, dass fastfood ungesund ist. nur schmeckt’s halt, geht schnell und ist billig. und nur das zählt am ende.

  21. yellow sheep sagt:

    @Mladen
    Hast Du noch auf etwas anderes so einen Hass ausser McDonalds, oder ist das Dein Wunder Punkt?
    Das ist schon extrem wie Du schreibst.
    Grundsätzlich sind hier doch alle etwa der gleichen Meinung, nur anders formuliert und unterschiedliche Gewichtung…

    @Black Sheep
    Wieso eigentlich black sheep, black sheep?

    Wenn Du schon mit Bänklern kommst, die Kritik an den Bänklern ist absolut gerechtfertigt, aber die sind auch nicht die Einzigen (GENAU WIE MC DONALDS). Ist aber schon lächerlich, wenn in den Wochen nach der Bonusrunde, Autohersteller ihre Autos vor die Bank stellen (für alle Geldsäcke, die mit ihrem Geld nichts vernünftigeres anzufangen wissen).

    Schlussendlich gehts bei allem (auch Mc)nur darum, Geld zu machen ( e g a l w i e ). Meine Wut richtet sich gegen den überspitzten Kapitalismus (oder allg. die Wirtschaft – kein System hat bisher funktionniert).

    ACH JA, WIESO BLEIBT EIGENTLICH BURGER KING IMMER AUS DEN SCHLAGZEILEN?

  22. Kleine Antworten sagt:

    cap schrieb:
    > ich finde es nationalistisch, sich über mcd aufzuregen,
    > weil sie fleisch aus au verkaufen.
    McD verkauft hier kein Fleisch aus Aut, wenn schon dann aus Italien (siehe Tagi-Artikel). Sie haben bloss das Werbeplakat aus Aut übernommen.

    > oder geht es gar um arbeitsplätze im eigenen nationalstaat?
    Vielleicht geht es auch um kürzere Transportwege und damit geringere Umweltbelastung oder um tendenziell bessere Tierschutzstandards (im Vergleich zu Aut bei Rind allerdings nicht). Es gibt gute Gründe, weshalb man in der Schweiz Produkte von hier bevorzugen soll.

    Mladen schrieb:
    > Übrigens sind Kühe keine Rinder sondern eben Kühe.
    [nochetwasklügerscheissmodus] Autsch. Dein Satz ist gleich geistreich wie: Übrigens sind Mütter keine Menschen sondern eben Mütter.
    Selbstverständlich sind Kühe Rinder (genauer weibliche Hausrinder nach der ersten Kalbung). Nachzulesen beispielsweise hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Kuh [/nochetwasklügerscheissmodus]

  23. Mladen sagt:

    Ich finde Leute tatsächlich doof die sich ihre Fettwampe bei McScheisse (oder auch Mörder King) holen, besonders angesichts der unzähligen Tatsachen die belegen wie ungesund und widerlich der Frass dort ist.
    Die meisten halten den Müll für den sie den US-Imperialisten ihr Geld in den Rachen werfen bestimmt für nicht halb so ungesund wie es in Wirklichkeit ist.
    Dennoch besteht vielleicht ein kleines Fünkchen Hoffnung darauf dass auch diese Leute die Wahrheit eines Tages erkennen und davon abkommen.

    Die manipulative Art der Propaganda des US-Multis ist bezeichnend für übelste Gehirnwäsche von frühestem Kindesalter an, denn die Kids ziehen erst ihre Eltern in die Burgerbuden und geben später ihr eigenes Geld ebenfalls dort aus.

    Der Begriff Rind anstelle von Kuh ist speziesistisch, kein Mensch wird bei einem Tiermörder ein Pfund Kuh verlangen, genauso wie Hühner Hühner sind und nicht Poulet, kapiert?
    Oder warum heisst es niemals Kuhfleisch sondern einfach nur “Rind”?

    Es ist eher tragisch wenn ein alter Fall immer noch brandaktuell ist, überzeugender kann es gar nicht mehr werden wenn statt eine üble Vergangenheit aufzuarbeiten und was daran zu ändern noch immer dieselbe Scheisse gebaut wird, genau das tut McProfit nämlich täglich, sie verwenden Unsummen von Geld um sich gegen kritische Stimmen zu wehren welche ihre Machenschaften aufzeigen.

    Gegen Banker wird auch nicht “gehetzt”, sie selber waren stets die Hetzer welche im Namen der masslosen Geldvermehrung in ihrer blutrünstigen Art auch über Leichen gingen indem sie sich niemals zu schade waren mit Waffen- und Drogenhändlern Geschäfte zu tätigen. Wenn es um die eigenen Profite ging sind den Bankern alle Mittel recht.

    Es gibt keine Gründe überhaupt etwas das bei McAbfall vertickt wird zu konsumieren, auch keine Fritten. Denn auch dieses Geld landet bei derselben
    raffgierigen Firma die für unsägliches Leiden verantwortlich ist.

    http://media.photobucket.com/image/ronald%20mcdonalds/PIcTUre2034/mcdonalds.jpg?o=6

  24. Kleine Antworten sagt:

    > Der Begriff Rind anstelle von Kuh ist speziesistisch
    Ob es dir passt oder nicht: Eine Kuh ist nichts anderes als ein weibliches Rind, das geboren hat. Analog dazu ist eine Mutter ein weiblicher Mensch, der geboren hat.

    > Oder warum heisst es niemals Kuhfleisch sondern einfach nur “Rind”?
    Kuhfleisch gilt als zäh und minderwertig. Deshalb verzichtet man in der Regel auf die Präzisierung “Kuhfleisch”, weil das eben nicht als Verkaufsargument gilt und nennt es “Rindfleisch”, was ja ebenfalls korrekt ist. Denn Kühe sind Rinder, genauso wie Mütter Menschen sind. Auf der anderen Seite gilt Kalbfleisch als besonders zart. Entsprechend verkauft man das nicht unter dem Oberbegriff Rindfleisch, sondern unter “Kalbfleisch”. Aber: Auch Kalbfleisch ist Rindfleisch.

  25. black sheep sagt:

    es ist unwesentlich, ob kühe rinder sind oder nicht (sie sind es natürlich).

    im übrigen ist der bewegungsmangel wohl mindestens gleich stark für übergewicht verantwortlich wie die ungesunde ernährung. die ewige suche nach einzelnen schuldigen finde ich nervig – denn es ist ja offensichtlich, dass an der ganzen gesellschaft und am ganzen wirtschaftssystem etwas faul ist. warum soll man erwarten, dass sich die akteure moralisch richtig verhalten, wenn ja das unethische belohnt wird?

    banken sind nun mal dazu da, gewinn zu machen, und die banker sind dazu da, der bank zu gewinn zu verhelfen. solange es der wirtschaft gut ging, wurde den bankern auf die schulter geklopft (ohne zu hinterfragen, wie die gewinne erzielt wurden). nun sind sie die sündenböcke, damit es anschliessend im gleichen stil weitergehen kann. die hauptschuld liegt bei der politik, nicht in der wirtschaft.

  26. Mladen sagt:

    Die Schuldigen sind zweifelsfrei die gierigen und skrupellosen Manager, waehrend die Politik eine ihnen gefuegige Marionette ist. Rind ist nun mal speziesistisch, daran gibt’s nicht’s zu diskutieren und schon gar keine wiki-links diesbezueglich reinzutun. Wer sich von Pizza, Zuckerwasser und Burgern ernaehrt hat zwangslaeufig auch keine Lust was Gesundes zu tun, so einfach ist das.

  27. Kleine Frage sagt:

    Mladen schrieb:
    > Rind ist nun mal speziesistisch
    Wie lautet denn die tierrechtskonforme deutschsprachige Bezeichnung für die Angehörigen der Bovidae?
    Kuh ist nicht die Bezeichnung; das wäre sexistisch gegenüber Stieren, denn die gehören sehr wohl zu den Bovidae, aber sind eindeutig keine Kühe. Statt Rind wird gelegentlich auch “Rindvieh” verwendet. Aber ob dir das besser gefällt weiss ich jetzt auch nicht…Ich glaube du solltest einen Namenswettbewerb starten, wenn dir die Bezeichnung Rind nicht gefällt. Und dann sollte man noch den Begriff Schwein ersetzen. Denn der ist noch viel mehr schlimmschlimmschlimm. Warum Kuh (=> dumme Kuh) weniger schlimm sein soll als Rind ist mir auch nicht ganz klar.

    > und schon gar keine wiki-links diesbezueglich reinzutun
    Stimmt, wo kämen wir auch hin, wenn wir neutrale Fakten zur Kenntnis nehmen würden. Tschuldigung für meinen Fehler. Ich weiss doch eigentlich, dass man Leute, die schon eine Meinung haben nicht mit Fakten verwirren soll.

  28. Mladen sagt:

    Wiki halte ich fuer keineswegs neutral, eine Menge Dinge werden dort total falsch dargestellt. Mir gefaellt der Ausdruck Schwein, jedoch bezeichne ich niemals Menschen so, denn das waere speziesistisch.

  29. admin sagt:

    Hier ein witziges Spiel zum Thema McDonalds:

    http://www.mcvideogame.com/game-deu.html

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