Kundgebung 100 Jahre Schlachthof Zürich (2.10)
100 Jahre Schlachthof Zürich – Kundgebung für die getöteten Tiere
Zum Gedenken |
Ort und Datum:
Freitag-Abend, 2. Oktober 2009, 19 Uhr
Vor dem Eingang zum Schlachthof Zürich (Karte)
Anfahrt ab Hauptbahnhof Zürich mit Bus Nr. 31 Richtung Schlieren.
Aussteigen Haltestelle ‘Herderenstrasse’, ca 100 Meter Richtung Stadion Letzigrund.
In schwarz gekleidet erscheinen. Blumen, Fackeln und Kerzen sind willkommen.
Anschliessend ‚Vegan Café’ im Kasama für das Leidmahl.
Hier einige Impressionen des Anlasses:
Kategorie: Ethik, vegan.ch - Archiv





Ihr Freaks habt doch den Schuss net gehört!!!
Wir Menschen sind Fleischfresser, wann kapiert Ihr das eigentlich!
Menschen sind genauso Fleischfresser wie die Erde eine Scheibe ist, jawoll!!
Habt Ihr keine sinnvollere Lebensaufgabe gefunden als um Nahrungsmittel zu trauern?
@teakliebhaber: Wer sagt das wir Fleischfresser sind?
Ich find es gut! Und wenn ich nicht arbeiten müsste wäre ich dabei. Diese Tiere hatten und haben genauso ein Recht zu lieben wie jeder andere auch und ich kann nicht verstehen warum Menschen sich das Recht rausnehmen das Leben dieser Tiere zu beenden nur für ihr eigenes wohlergehen. Menschen die das zulassen sind Egoisten!
Tiere sind Lebewesen und dürfen nicht ermordet werden, dies sei allen Ignoranten mal gesagt obwohl bei manchen so gut wie keine Hoffnung darauf besteht dass sie auch nur ein klein wenig davon kapieren geschweige denn umzusetzen in der Lage sind.
Niemand hat es nötig aus dem eigenen Körper einen Friedhof zu machen, die rein pflanzliche Ernährung ist nicht nur die einzig natürliche für uns sondern auch die gesündeste.
Steaklibhaber schrieb:
> Habt Ihr keine sinnvollere Lebensaufgabe gefunden
> als um Nahrungsmittel zu trauern?
Der Umgang mit Nahrungsmitteln hat heute aber schon etwas Trauriges an sich. Brot vom Vortag wird als giftig betrachtet, wenn ein Apfel eine Delle hat ist er unessbar und auch Fleisch wird oftmals weggeworfen, weil man halt grad Lust auf Salami hatte obwohl man zuerst den Schinken hätte essen sollen. Lebensmittel werden als billiges Wegwerfgut betrachtet und wenn die Bauern einen angemessenen Preis für ein Produkt verlangen (z.B. 1 Franken pro kg Milch) dann lacht man und verweist auf den “Weltmarkt”: Die müssen halt effizienter werden. Koste es was es wolle.
Halte ich für ein klein wenig überspitzt, jedoch der Kern der Aussage ist treffend. Wir sind viel zu verwöhnt mit perfekt aussehender Nahrung oder dann wird eben wie erwähnt noch Gutes weggeworfen bloss weil die Lust auf was Anderes grösser ist.
Nicht zuletzt aus diesen Gründen hier der Verweis auf die Seite von “Food not bombs” :
http://foodnotbombs-ch.blogspot.com/2008/12/food-not-bombs-selbstverstndnis.html
Im Übrigen wird bei dieser Aktion nicht um Nahrungsmittel getrauert, sondern um das Leben unschuldiger Tiere.
Hallo Steakliebhaber
Wenn wir ja Fleischfresser sind, muss man dann Angst haben, dass evtl. deine Familie bereits verzehrt wurde?
Hallo Zusammen.
Ich habe da noch eine kleine Frage. Was ist eigntlich mit den Tiere wie Löwen, Tiger, Wolf, Luchs etc., die ebenfalls Fleisch fressen? Müssen diese nicht auch zu Veganern umerzogen werden?
Natürlich nicht. Nichtmenschliche Tiere haben, im Gegensatz zu uns, gar keine Alternative, welche sie in Betracht ziehen können. Sie können ihr Handeln nicht Hinterfragen und können desshalb Ethik nicht verstehen. Dies schliesst sie jedoch nicht aus der Ethik aus, genausowenig wie geistig Behinderte oder Kleinkinder, welche ihr Handeln auch nicht hinterfragen können.
Die erwähnten Tiere sind ja auch von Natur aus sowohl Fleischfresser wie auch sehr begabte Jäger, also Eigenschaften welche bei Menschen nicht zu finden sind.
@Steakliebhaber:
Wer so egoistisch ist und sich hier mit dem schreiben sinnfreier Kommentare die Zeit vertreibt, dem fehlt es wohl wahrhaftig an sinnvollen Aufgaben.
Das würde ich nicht sagen, dass der Mensch kein begabter Jäger ist, eher das Gegenteil ist der Fall.Und Fleischfresser ist der Mensch mittlerweile auch.
Weshalb der Versuch in diesem Bereich immer wieder zu biologisieren?
Sowas wie “die wahre Natur des Menschen” ist schwer zu finden, da immer kulturell eingefärbt. Zudem ist es irgendwie auch egal, so lang es problemlos möglich ist in einer Gesellschaft auch vegan zu leben.
Selbiges gilt dann auch für Haustiere u.a., bei denen das Fleischessen offensichtlicher “natürlich” ist. Wichtig ist nur, obs anders geht. Zumindest wenn mensch das Futter kauft und damit ethisch verantwortlich ist.
@Fisherman
du sagst also, dass leute, die das essen nichtmenschlicher leichen bei menschen verurteilen, dies auch bei anderen tieren tun sollten? müsstest du dann dies konsequenterweise nicht auch von den leuten fordern, die menschlichen kannibalismus verurteilen? (JA, es gibt kannibalismus z.b. bei dem von dir genannten beispiel der löwen, auch bei unzähligen anderen spezies)
erwarte gerne eine antwort (und hoffe auf zahlreiche teilnehmer heute).
ps: es geht meiner meinung nach auch nicht um ein “umerziehen”, sondern um das bewusstmachen der verwerflichkeit des konsums tierischer produkte (welche vielen leuten einfach nicht bewusst ist).
Es wird ein andächtiger Anlass geben und es ist gut vorbereitet für alle die in dieser Stunde ihre Trauer und Hilflosigkeit angesichts des täglichen Tötens an diesem Ort ausdrücken möchten. Kommt und setzt ein Zeichen gegen die Schlachthöfe dieser Welt!
@steakliebhaber
was machste eigentlich auf dieser seite wenn du nur so behinderten scheiss rauslässt? nichts besseres zu tun?
Danke, für die Veranstaltung.
Wusste bis jetzt nicht das es in meiner nähe einen solchen Ort gibt.
Gruss
Menschen sind weder Jäger auf irgendeine Art noch Fleischfresser, das sind unwiderlegbare Tatsachen.
Wären wir Jäger so hätten wir auch Klauen, Fangzähne und das Tempo um ein Tier auch fangen zu können.
Haben wir alles nicht, also klarer Fall.
Und zuallerletzt essen Menschen tote Tiere roh, denn das tun die wahren Fleischfresser nämlich.
@steakliebhaber
fragt sich wer hier der freak ist…
wenn 100 kinder vor dir stehen während du einem rind den hals aufschlitzen tust werden sie wohl DICH als freak betiteln und nicht uns.
ach ja, noch was steakliebhaber:
get yourself a life, got it?!
Vielen Dank an die Tierrechtsgruppe ZH für diesen Anlass. Der erste Anblick dieses Gebäudes war sehr schauerlich und löste ein sehr ungutes Gefühl aus.
Die Reden waren sehr eindrücklich und das ganze Ambiente auch. Schade musste diese geistig gestörte Obdachlose immer ihren Schrott dazugeben.
Naja, ich war überrascht ab der Teilnehmerzahl und sehe eindeutig stets mehr Hoffnung für den Veganismus.
Mama Flodder hatte wohl mehr zu sich selbst gesprochen als dass es auch jemand anders interessierte, doch fiel es mir ebenso leicht sie zu ignorieren wie auch die bekloppten Sportler die beim Dauerlauf debile Sprüche rübertrompeteten.
So bleibt ein rundum gelungener Anlass in Erinnerung der uns einmal mehr die grausamen Dinge die im 21. Jahrhundert noch immer von Gesetzes wegen legal sind nicht vergessen lässt.
Hier noch der Artikel aus dem Tagesanzeiger (im Voraus gemacht):
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Tierrechtler-wollen-Schlachthof-stilllegen/story/19643091
Ich finde den Artikel gut, ist der abolitionistische Weg doch kurz und prägnant dargelegt.
Hoi zäme,
Mein Vater arbeitet seit über dreissig Jahren im Schlachthof Zürich.Während den Sommerferien habe ich auch mal in der Wurstproduktion ausgeholfen.Ich kenne die Realität der Fleischverarbeitung aus erster Hand.Seit 2004 ernähre ich mich vegetarisch.Seit einem Jahr verfolge ich den veganen Weg.Es war gut gemeint mit der Traueraktion an der Herdernstrasse.Mir scheint dies jedoch von sehr geringem Nutze für die vegane Sache.Hätte die Aktion am Morgen früh,um 4.00 oder 5.00 Uhr stattgefunden hätte man die Menschen sehen können,die darin tagein tagaus arbeiten.Keine Monster, sondern Familienväter-und Mütter.
So ein friedlicher Protest hat sicher einen enormen symbolischen Wert…jedoch für wen?Jungen menschen,die ihren Hamburger,ihren Kebap oder ihre Pizza Hawaii verdrücken wissen doch gar nicht,dass das Zeug aus dem Schlachthof verfrachtet wird.Der Mittelweg zwischen Tier und Imbiss ist denen doch völlig fremd.Eine richtige, lobbiefreie Information in den Medien und in Schulen könnte da hilfreich sein. Wieso keine Andacht vor einer grossen Schule?Wieso keine Andacht im HB in Zürich?Wieso keine Andacht vor dem Letzigrund oder vor dem Hallenstadion? Ein paar Leute mehr könnten da wohl eher erreicht werden…als vor einem leeren, abendlichen Schlachthofgebäude.
Trauerfeier 100 Jahre Schlachthof Zürich
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Ja und mein nächster verwantder heisst Tiger. Wir sehen uns ja sehr ähnlich aus…
Wer sagt das (sich vegetarisch ernährende) Affen mit uns verwandt sind haben einen knall.
Wir gehören der Familie Tiger und Monster.
Schaut meine klauen und Zähne an!!! Boah und mega schnell sind wir noch dazu auch!!!!
Der ach so clevere ‘@steakliebhaber’ sollte sich doch bitte etwas mässigen. Auch schon was von Anstand und Argumenten gehört? Auf jeden Fall, ich habe den Anlass toll gefunden. Ich denke, es ist ein schöner menschlicher Zug (einigen scheint der leider fremd zu sein), wenn sich Leute selbstlos in ihrer raren Freizeit für Mitgeschöpfe stumm vor eine Tötungsfabrik stellen – durchaus im Wissen, dass sie für die Mehrheit der restlichen Zürcher nicht mehr als eine lächerliche, verblödete Truppe sind. Mich wundert immer wieder, wie selbstherrlich sich die Menscheit für die ultimative Stufe der Evolution sieht, die klar mehr Wert hat, als das zur Schlachtbank geführte Schwein. Was für eine ungeheure Arroganz und Ignoranz. Ich denke, dass die Uebergänge zwischen Mensch und Tier absolut fliessend sind, sich gar verwischen und vermengen können. Wer traurigerweise Mitgefühl sowie die Gabe verloren hat, auch mit Tieren fühlen und gar reden zu können, hat damit etwas Urmenschliches verloren, das man teilweise noch bei sogenannt ‘primitiven Völkern’ ziemlich ausgeprägt findet. Aber nicht bei diesen modernen Uebermenschen wie ‘@steakliebhaber’, den ich mir – höflich gesagt – geistig als eine Art Konglomorat zwischen Ronald Reagan und Arnold Schwarzenegger vorstelle. Sorry, Noldi!