Glücklichere Hamburger bei McDonalds?
“McDonald’s: Mehr Tierschutz und Swissness!” lautet die aktuelle Kampagne des Schweizer Tierschutzes (STS).”
Soll es nach dem STS gehen kann also zukünftig mit dem Gütesiegel des ‘Schweizer Tierschutzes’ im McDonalds gegessen werden? Welche Vorstellung haben die InitiantInnen von einem wirklichen Schutz der Tiere? Ist ein ‘schonender Transport’ zum Schlachthof, ein ‘regelmässiger Auslauf’, dass ‘hierzulande mehr (Tierfleisch) produziert wird’, oder etwa eine ‘besonders tierfreundliche Stallhaltung’ für die Tiere die für Hamburger und Nuggets getötetet werden wirklich erstrebenswert?
Wahrscheinlich lautet die Argumentation, dass Menschen ja sowieso im McDonalds Fleischprodukte essen werden, und deshalb soll das Fleisch zumindest von ‘glücklicheren’ Tieren stammen. Damit wird jedoch der Institution der ungesunden, billigen Massengastronomie zum weiteren Erfolg verholfen, und der Fleischkonsum wird manifestiert und zementiert.
Natürlich ist der Vorwurf an den STS, vom goldigen ‘M’ profitieren zu wollen, wohl etwas weithergeholt, aber vielmehr sollte doch das Verhalten der KonsumentInnen und Firmen grundsätzlich kritisiert und echte Alternativen zur Haltung und Tötung von Tieren als Nahrungsmittel erarbeitet werden, statt mit solchen Firmen gemeinsame Sache zu machen.
Kategorie: Ethik, vegan.ch - Archiv






und das alles ist ne super PR für McD…. oh mann
Ein weiteres eindrückliches Beispiel, wie nahe Tierschützer und Ausbeuter zusammensind.
Die Frage ist ob die sog. Tier”schützer” denn Tieren mehr schaden, als die Ausbeuter.
Ich könnte weiss nicht was ab diesem Tierschutzgefasel.
Tierrechte statt Tierschutz!
das unbedingte ziel muss die abschaffung der tiernutzung und ausbeutung sein und die schaffung von tierrechten.
Gleichzeitig sind verbesserungen in der tierhaltung richtig !,z.b. keine einzelhaft bei kaninchen, haustieren,katzen, etc.grössere ställe und käfige, auslaufvorschriften,betäubung bei kastration, transportbeschränkungen und vieles mehr hilft zweifellos den tieren ihr sklavendasein ein klein wenig erträglicher zu machen. In diesem sinne müssen auch tierrechtler dafür sein. Das eine schliesst das andere nicht aus, d.h. verbesserungen der haft- und haltungsbedingungen und gleichzeitig die abschaffung (abolition) im gleichen moment als übergeordnetes ziel anzustreben ist ethisch richtig. Hingegen verbesserungen der haft- und haltungsbedingungen anzustreben ohne abolition ist eine farce, augenwischerei und dient zur beruhigung des schlechten gewissen ihrer ausbetungs- und tötungstätigkeit, und zeigt die egozentrik dieser leute, die die tiernutzung höher bewerten als das recht der tiere auf leben und freiheit. deren motivation ist nicht glaubwürdig und reflektiert nur eigeninteressen.
sollte man reservieren?
oops, das ist beim falschen beitrag gelandet. sorry
@ zora:
Hahahahaha! ^^