Berner Bären wieder in einem Graben
Der Anblick der eingesperrten Bären in dem Betongraben in der schweizer Hauptstadt Bern war schon seit langer Zeit ein trauriger. Schon vor 10 Jahren versammelten sich Tierfreunde von ‘Animal Peace’ um dagegen zu protestieren.
“Als Bernerin schämte ich mich für meine Stadt: Der Graben war ein Schandfleck, ein elendes Verlies, in dem die Tiere ein würdeloses Leben fristen mussten – nicht artgerecht, gesundheitsschädigend, skandalös. Kein Bär hat so ein Leben verdient.” (Quelle)
Einer der letzten Bären litt fast 30 Jahre in diesem Bunker. Ein Bericht über ihn im Blick führte zu einer Spendenaktion von 2.5 Millionen Franken. Zehn Jahre später ist der Graben zwar etwas vergrössert worden und wird nun ‘Park’ genannt, und abgesehen davon, dass den Tieren damit nicht wirklich einen Gefallen getan wurde, steht auch das Projekt finanziell vollkommen desolat da:
“Zuletzt auf 14,5 Millionen Franken budgetiert, kostet die Anlage nun wegen Bauproblemen am instabilen Aarehang bis zu neun Millionen mehr.” (Quelle)
Bild: Tana und Pedro welche auch jahrelang im Graben gefangen gehalten wurden.
Schon damals wurde von dem Unsinn einer Erweiterung gewarnt, auch weil Bern schon einen Park mit Bären hat. Zwei ca. sieben Jahre alte Braunbären, welche von Wildhütern als verwaiste Jungtiere in den Wäldern Ussuriens (im äussersten Osten Russlands) gefunden worden sind, werden nun im neuen Park gehalten. Sie wurden von Russland und von der Frau des russischen Präsidenten Medwedew der Stadt Bern ‘geschenkt‘.
“Alexander Tschäppät dankte Swetlana W. Medwedewa für das Geschenk im Namen der ganzen Bevölkerung. „Russland hat Bern und der Schweiz mit den zwei Jungbären eine grosse Freude bereitet“, sagte er. Er versprach der Präsidentengattin, dass sich die beiden Tiere in Bern mindestens so wohl fühlen werden wie in ihrer alten Heimat, den Wäldern von Ussurien, wo sie als Bärenwaisen gefunden worden waren.” (Quelle)
Dieses Versprechen ist nur heisse Luft brauchen doch Bären in der Natur mehrere Quadratkilometer Fläche für ihr natürliches Verhalten und ihren Lebensraum. Übrigens wird mit gezielten Abschüssen verhindert, dass Bären auf natürliche Art in der Schweiz wieder heimisch werden und in Freiheit leben können.
Am 25. Oktober 2005 soll nun also dieser ‘Park’ feierlich eröffnet werden. Im neuen Gehege sollen mehrere Webcams platziert werden, damit sich nicht nur die Besucher der schweizer Hauptstadt an den eingesperrten Tieren jederzeit ergötzen können.
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Früher wurden die Bären aus dem Graben auch gegessen:
http://www.20min.ch/news/bern/story/Als-die-Berner-Baeren–im-Kochtopf-landeten-29325912
Was für ein widerlicher Tierausbeuter, dieser Gefängniswärter Hänni. Wie kurzsichtig und naiv kann man denn sein?
“Auch Wärter Hänni hat schon Bärenfleisch verspeist. «Aber nie von meinen Tieren», betont er.”
Vielleicht sollte man ihn der “Politelite” mal vorsetzen, Menschenschinken schmeckt sicherlich auch nicht schlecht…
Darf man als Vegetarier eigentlich Menschenschinken essen?
Man "darf" alles, was gesetzlich erlaubt ist. Wenn man's macht, ist man aber kein Vegetarier (Vegetarier essen keine Teile von Toten Tieren, der Homo Sapiens ist ein Tier). Da (ovo-lakto-)Vegetarier aber genauso wie Omnivore Tierausbeuter sind, ist diese Frage eigentlich gar nicht relevant.
Ja so wie beim Film “Eat the rich” als in einem Feinschmeckerrestaurant Lemmy Kilmister von Motörhead den Gästen verkündet sie würden gerade den Premierminister verspeisen, worauf alle gleichzeitig kotzen müssen, echt ein Brüller!
Dunkelschwarzer britischer Humor eben ^^
Und bereits ist in diesem unsinnigen Tier-Gefängnis eine erste Tragödie passiert.
http://tagesschau.sf.tv/content/view/comments/2486634/#comment_2488133
http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/baer-finn-liegt-im-sterben-133974