Neues Magazin: Beef
Seit einigen Tagen gibt es ein neues Magazin auf dem Markt. Es heisst “Beef” und richtet sich an “Männer mit Geschmack”. Dort lernt Mann wie er eine Frau ‘ins Bett kochen kann’ oder eine Anleitung um Mozzarella selbst herzustellen.
Zitat aus dem Interview mit dem Redaktor:
” BEEF! ist humorvoll, die anderen Kochzeitschriften sind ernst. BEEF! ist manchmal drastisch. Wir zeigen zum Beispiel, wie man ein Kaninchen abbalgt und zerlegt. Männer interessiert das, die sagen nicht: Och, das arme Kaninchen.”
Ob sich eine solche Zeitschrift wirklich auf dem Markt behaupten kann wird sich zeigen. Dass darin jemals ernsthaft der Veganismus thematisiert wird, ist eher unwahrscheinlich auch wenn Veganer durchaus sehr viel Geschmacksinn ausweisen können, und ja sogar bereit sind ihre Männlichkeit ohne das Zubereiten von toten Tieren unter Beweis zu stellen.
Kategorie: Stammtische, vegan.ch - Archiv





Das Titelbild erinnert stark daran: http://www.vegan.ch/blog/2009/07/28/eine-portion-mutterkuchen-gefallig/
is ja ne echte alternative zum Playboy ^^
im interview sagt der redaktor von “beef” sie seien manchmal drastisch und zeigen wie mann ein kaninschen abbalgt und als weiteres beispiel wie barsche im fischmarkt tokyo ausgenommen werden. Da beschönigt er massiv, denn drastisch wäre jeweils einen mehrseitigen bericht mit fotos von den schlachthäusern in den grösseren städten deutschland in seinem neuen magazin zu zeigen. Denn von dort kommt sein “beef”, aber er verdrängt das lieber und spaltet dies ab, so wie die allermeisten fleischesser.
Sehr geehrter Herr Maro, “Drastisch” sind die Bilder aus Schlachthöfen, Züchtereien und Legebatterien schon laaaange nicht mehr. Dafür wurden wir viel zu oft mit diesen Bildern penetriert. Selbst meiner überempfindlichen Mutter können Sie heut zu Tage Bilder von gequälten Lämmern zeigen und sie wird ihnen ohne wegzublicken nur ein uneindrucktes “ja ganz schrecklich, alles schon gesehen” entgegen bringen. Ganz abgesehen davon, dass die wenigsten Menschen de facto davon ausgehen, dass ihr Fleisch NICHT aus den Rippen eines Tieres geschnitten und zuvor in einem, in der Schweiz und in Deutschland übrigens streng kontrollierten, Schlachthaus zerlegt wurde. Und ich persönlich kenne nur Fleischesser, die sich auch ansehen können wie ihr Fleisch entsteht bevor sie es verzehren. Da gehen sie Veganer stets von falschen Tatsachen aus. Die wenigsten von uns ‘Mördern’ verdrängt auch nur Aspekte dieser Tatsache. Die Zeitschrift Beef! findet übrigens bis heute auch ohnen veganen Teil grossen Anklang.