Go vegan
Ein simpler Post – eine simple Botschaft – Go vegan!
Um ein erfülltes Leben zu führen ist es keineswegs nötig tierliche* Produkte zu konsumieren. Es gibt zahlreiche Gründe (siehe z.B. die vielen bisherigen Argumente in diesem Blog) warum wir auf die Nutzung von Tieren verzichten sollten – sei es aus ethischer, gesundheitlicher oder ökologischer Sicht. Begründungen gegen eine vegane Lebensweise hingegen, beruhen lediglich auf Bequemlichkeit, fehlendem Wissen, oder der naiven Ansicht es wäre nicht möglich. Oder was ist Deine Ausrede?
*Ab jetzt werden wir den Begriff tierlich (statt tierisch) verwenden um den Paradigmawechsel bzgl. der Mensch-Tier Beziehung zu untermalen und zu begleiten.
Kategorie: vegan.ch - Archiv





das mit dem tierlich/tierisch hab ich nie so ganz verstanden, für mich heißt beides einfach “vom tier” bzw. “hat mit dem tier zu tun”, nur dass ersteres etwas altbacken klingt.
Wobei ich gehört habe, dass da ein Drink von Alpro Soya, das Vegan ist, B12 drin hat…
wow B12 omg. als würdest du gleich davon verrecken -.-’
zähl doch mal alle negativen sachen bei tierischen/tierliche produkte, dagegen ist B12 ne easy sache..
Du es gibt noch gaaaanz viele andere Produkte die vegan sind und mit B12 angereichert sind! Siehe letztes Podcast..;)
ich wollte sagen; dagegen ist mal kein B12 zu kosumieren ne easy sache.
Also man kann ja auch so tun, als hätte es nicht erst einen Podcast über B12 hier gegeben…
Go vegan
Wenn Veganismus bedeuten soll, dass jegliche Tiernutzung untersagt sein soll, dann sprechen ökologische Aspekte eindeutig gegen Veganismus. In der Schädlingsbekämpfung züchtet man mehr und mehr Frassfeinde der Schädlinge anstatt Insektizide einzusetzen. Dank der Nutzung dieser Frassfeinde muss man weniger Insektizide einsetzen – es sterben deutlich weniger Tiere und die ökologischen Vorteile sind ohnehin offenkundig. Zudem braucht es zur Bestäubung von vielen Nutzpflanzen Insekten, die in Hochleistungs-Landwirtschaftsstrukturen nicht in genügender Zahl vorkommen. Deshalb züchtet man Hummeln, die man nach der Bestäubung verhungern lässt; oder aber man isst Honig und unterstützt damit Imker, die die Bienen umsorgen. Dank Honigkonsum kommen deutlich weniger Tiere um.
Das Thema hatten wir hier schon mal angeschnitten: http://www.vegan.ch/blog/2009/10/12/milchkrise-in-europa/#comment-6285
Und was helfen eigentlich all die idiotlichen Neusprech-Wörter? In meinen Augen gibt es nichts Abwertenderes als die permanente Neuerfindung von Ersatzbegriffen. Erst dadurch kommt man im Fall von “tierisch” überhaupt auf die Idee, dass das Wort abwertend sein könnte. Nach meinem Dafürhalten ist es selbstverständlich, dass “tierisch” ein tierisch positives Wort ist. Zudem ist für mich schwer nachvollziehbar, dass alle Tiere in einen Topf geworfen werden sollen. Es ist nun mal Fakt, dass das Bewusstsein eines Schimpansen nicht dasselbe ist wie das eines Insektes. Wenn wirklich ein Insekt gleich viel sein soll, dann fragt sich letztlich sogar, weshalb man nicht eine einzige Kuh aus Weidehaltung ohne Kraftfuttergabe essen sollte, wenn die vegane Alternative bei der Schädlingsbekämpfung Millionen von Tieren umbringt…Es muss selbstverständlich sein, dass Tierrechte nicht Tierrechte sein können, sondern nur Schweinerechte, Kuhrechte, Rehrechte etc..
Tierisch finde ich gar nicht abwertend. o_o
Schliesslich freue ich mich auch tierisch.
Und ich esse Französisch.
…aber wie man will. Ich persönlich scher mich nicht drum, denn Sprache ist nun mal Sprache.
Alles andere: Signiert und abgestempelt.
Tierlich ist keinesfalls abwertend und schon gar nicht idiotisch, ausserdem wäre es gar nichts Neues dass Wörter die sich aus aktuellem Anlass einbürgern auch offiziell werden.
Es ist Erbsenzählerei wenn es um den klaren und festgelegten Begriff Tierrechte geht nur um allfällige Widersprüche zu versuchen aufzuzeigen.
Dass die vegane Ernährungsweise von allen die ökologischste ist liegt auf der Hand, sofern es sich dabei nicht um Convenience-Produkte handelt. Und selbst da wäre es mit veganen Lebensmitteln noch weit besser gestellt als mit Produkten welche als Ausgangsbasis Leichen von Tieren oder das Ergebnis ihrer Ausbeutung beinhalten, ist so und nicht widerlegbar.
@Kleine Antwort
Es ist ja nicht so, dass es bei Veganern eine Art Gleichschaltung gibt; d.h. die Ansichten sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
Bezüglich den Neusprech-Wörtern gebe ich dir vollkommen recht, es ist kindisch und dumm, nur noch “tierlich” statt “tierisch” zu sagen, genau so wie “menschliche Tiere” anstelle von “Menschen”. Ich werde sowas bestimmt nie in den Mund nehmen, obwohl ich Veganer bin. Vielleicht sollten ein paar Leute hier mal den Roman “1984″ lesen…
Natürlich ist es manchmal auch sinnvoll, gewisse abwertende Wörter zu ersetzen (Schwarze/Farbige statt Neger etc.)
Die Unterscheidung zwischen Säugetieren und Insekten ist meiner Meinung nach zu befürworten, auch da denkt sicher nicht jeder Veganer gleich.
Bezüglich Insekten: Insekten sind intelligent, sehr sogar und sicher emfpindungsfähig. Ameisen, die einen kleinen Bach überqueren wollen, bauen sich eine Brücke mit Grashalmen und anderen Sachen um darüber zu kommen. Sie können lernen und planen.
Bienen können ihre Meinung ändern. Wenn das Bienenvolk Futterplätze sucht, dann schwärmen Bienen aus und erkunden die Umgebung. Wenn sie zurück zum Stamm kommen, tauschen sie sich untereinander aus. Die Bienen fliegen die gefundenen Plätze ab und entscheiden sich dann für den besten Futter/Sammelplatz. Obwohl sie also selber einen Platz gefunden haben und zuerst diesen vorzogen, können sie die Meinung ändern und rational entscheiden.
Genauso wie es niemals 100% möglich sein wird, Menschenrechte durchzusetzen, so ist es nicht möglich Tierrechten für alle empfindungsfähigen Lebewesen 100% durchzusetzen.
Jedoch heisst das nicht, dass Menschenrechte oder Tierrechte nicht angestrebt/bestmöglich erreicht werden sollen.
Insekten aus der moralischen Gemeinschaft auszgugrenzen ist Speziesismus.
Leute hier als kindisch und dumm anzusehen weil sie einen Fortschritt in der Sprache umzusetzen in der Lage sind ist reinste Rumzickerei die hier im Grunde keinen Platz haben sollte. Deshalb ist es auch angebracht besonders wenn es um Tierrechte geht den Begriff “tierlich” zu verwenden oder sich zumindest nicht mehr darüber zu echauffieren wenn Andere dies tun.
Ugi’s Ausführungen kann ich mich guten Gewissens anschliessen.
black sheep sagt:
> Es ist ja nicht so, dass es bei Veganern eine Art Gleichschaltung gibt;
> d.h. die Ansichten sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
Klar. Früher meinte Wikipedia zum Beispiel sogar, dass einige Veganer Honig essen. Das wurde gerechterweise von den Radikalinskis wegzensiert. Man muss leider feststellen, dass die Radikalinskis oftmals am lautesten schreien und entsprechend die Wahrnehmumg der Öffentlichjkeit prägen.
> Natürlich ist es manchmal auch sinnvoll, gewisse abwertende Wörter
> zu ersetzen (Schwarze/Farbige statt Neger etc.)
Schwarze geht soweit ich weiss auch schon lângst nicht mehr. Der Begriff reduziere die Person auf die Farbe. Farbige ist ohnehin rassistisch, da könnte man gleich buntgescheckt sagen. Seeehr korrekt wäre es, von Menschen mit stärker pigmentierter Haut zu sprechen. Die politische Korrektheit erhöht sich weiter, wenn man diesen Ausdruck mit leichter Verlegenheit über die Lippen bringt, weil man ja den Menschen schliesslich nicht auf seine Hautfarbe reduzieren will, sondern ganzheitlich annimmt… In meinen Augen stigmatisiert dieses krampfhafte Korrektsprech die betroffene Gruppe nur. Es wirkt als hätte man es mit Aussätzigen zu tun, die man weder anfassen, noch bezeichnen will oder kann. Neger ist ein wertfreies, pragmatisches Wort und absolut einwandfrei. Wenn man es als selbstverständlich erachtet, dass alle Menschen gleichwertig sind, gibt es keinen Grund, weshalb Neger abwertend sein soll. Abwertend wäre Nigger.
Ugi sagt:
> Insekten sind intelligent, sehr sogar
Ja, wahre Einsteins! Schande über dich, dass du tagtäglich für den Tod von Tausenden dieser empfindsamen Individuen verantwortlich zeichnest!!! Ich hoffe sehr du gehst nur zu Fuss – Amokfahrt per Auto geht ohnehin nicht und im Sommer ist Fahrrad auch gar nicht drin.
Was mich angeht – wenn ich mit jeder Velofahrt ein paar hundert Schimpansen killen würde, würde ich aufs Radfahren verzichten. Insektentod nehm ich ohne Skrupel in Kauf.
> Insekten aus der moralischen Gemeinschaft auszgugrenzen ist Speziesismus.
Wenn man Spezidings (ich weigere mich dieses andere Unwort zu verwenden) als Fortsetzung des Kampfes gegen Sexismus und Rassismus verstehen will, so beinhaltet Spezidings nur die Gleichbehandlung aller Menschenarten (also z.B. homo habilis, homo erectus etc.). Einem Antisexisten wäre es schliesslich auch nie in den Sinn gekommen für die Gleichstellung von Katzen und Katern zu kämpfen. In diesem Sinn wäre die Ungleichbehandung von Insekten wenn schon Phylumismus (willkürliche Abwertung von Lebewesen aufgrund ihrer Phylum-Zugehörigkeit). Für mich stellt sich da aber irgendwann doch die Frage, weshalb genau Regnumismus (willkürliche Abwertung von Lebewesen aufgrund ihrer Regnum-Zugehörigkeit) okay sein soll, Phylumismus aber nicht. Oder anders gefragt: Warum ist es okay, eine erhabene jahrteusendealte Eiche zu schlachten und gleichzeitig verwerflich ein paar schmierige Blattläuee zu killen?
Wikipedia ist unbrauchbar, wer sich darauf beruft darf keine fundierten Informationen erwarten, geschweige denn etwas von unabhängigen Quellen. Leute als radikal zu bezeichnen die solche Falschinformationen richtig stellen wie sie bei wikipedia üblich sind ist total realitätsfern, dies ist das Allermindeste was getan werden kann um nicht noch mehr Menschen verblöden zu lassen angesichts der Allmacht von wikipedia.
Was soll bedeuten dass sogenannte “radikalinskis” am lautesten schreien? Da steht einfach so ein Satz ohne etwas auszusagen, echt sinnlos.
Ein politisch korrekter Wortschatz kann von niemand ausser von Leuten die selbst eine kontroverse Haltung haben verurteilt werden, insofern sind Wörter mit abschätziger Bedeutung wegzulassen und durch andere zu ersetzen, dies erfolgt keineswegs “krampfhaft” sondern respektvoll.
Ganz unabhängig davon ob und in welcher Form Insekten über eine Intelligenz verfügen ist es speziesistisch diese wissentlich totzumachen. Dass im Alltag unwissentlich sehr viele Insekten durch uns getötet werden dürfte schon bekannt sein, die Info war echt sowas von überflüssig.
Speziesismus ist genauso wie Rassismus, Homophobie und Sexismus zu bekämpfen und sei es auch nur durch eine klare Haltung dazu statt Gleichgültigkeit.
Alles übrige hier aufgezählte sind unnötige Wortklaubereien und der misslungene Versuch Widersprüche aufzuzeigen wo sie schlichtweg nicht existieren. Denn wer sich für Tiere einsetzt in einem antispeziesistischen Kontext wird auch ein gesundes Verhältnis zur Natur haben wodurch sich ein genauerer Bezug zu den aufgeführten -ismen erübrigt.
> Dass im Alltag unwissentlich sehr viele Insekten durch uns getötet [...]
Das empfinde ich als Heuchelei. Wenn man in ein Auto sitzt, weiss man sehr wohl, dass man Insekten tot machen wird. Wenn man mit 120 durch eine gut frequentierte Fussgängerzone rast, kann man sich auch nicht darauf berufen, dass man nicht genau wusste, wen man grad töten wird. Dass man als Autofahrer die Insekten, die man umbringt, verdrängt, macht es auch nicht besser – nur verlogener. Es wäre viel ehrlicher einzugestehen, dass man im einen oder anderen Fall die eigenen Interessen (z.B. Autofahrt) höher gewichtet als die Interessen von anderen. Mit diesem Eingeständnis könnte man auch auf die verlogene Unvermeidbarkeitsklausel verzichten. Es stellt sich dann lediglich die Frage, bis zu welchem Punkt man die eigenen Interessen höher gewichten darf.
Auch wenn es eigentlich Offtopic ist: Neger ist mittlerweile ganz klar ein rassistisch geprägter Ausdruck. Dass es vor einigen Jahrzehnten noch nicht so war, tut nichts zur Sache – die Sprache entwickelt sich nun mal mit der Zeit.
Die Honigthematik ist mir als Veganer vergleichsweise egal. Ich habe eh nie welchen konsumiert, weil ich ihn schlicht nicht mag.
Da ich nicht Auto fahre, bringe ich wohl deutlich weniger Insekten um als autofahrende Veganer, die mich kritisieren, dass ich keine Probleme mit dem Töten von Insekten habe…
Totaler Unsinn, es ist weder verlogen noch geheuchelt dass wir nicht wissen wann und wie wir Insekten totmachen, dass es geschieht ist eine Tatsache.
Viele sogenannte “Einwände” hier sind derart an den Haaren herbeigezogen als klägliche Versuche im Veganismus Widersprüche herauszukitzeln.
Natürlich ist nur Veganismus allein nicht die Lösung aller Probleme unseres Planeten, doch von den Dingen welche eine einzelne Person problemlos unternehmen kann wohl der naheliegendste Ansatz zu einem besseren persönlichen Wohlbefinden (Gesundheit) und bewussteren Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen.
Mir hängen die obigen unsäglichen Haarspaltereien schon zum Halse raus, andererseits ist es viel zu einfach sie allesamt bis zuletzt zu demontieren da sie ja über so gut wie kein Gehalt verfügen.
“To the oppressed:
I am the angel of deliverance.
To the oppressor:
I am the angel of death.
So who I am depends on who you are!”
“Ab jetzt werden wir den Begriff tierlich (statt tierisch) verwenden um den Paradigmawechsel bzgl. der Mensch-Tier Beziehung zu untermalen und zu begleiten.” Schön, dann wäre aber auch ein Paradigmenwechsel zur Vermeidung der speziesistischen Dichotomie “Mensch-Tier” zu begrüßen – http://www.veganismus.de/vegan/faq-rechtfertigungsversuche.html
Zu der dümmlichen antiveganen Propaganda in den Kommentaren etwas zu sagen habe ich allerdings keine Lust.
> es ist weder verlogen noch geheuchelt dass wir nicht wissen
> wann und wie wir Insekten totmachen
Ein Beispiel: Einmal Bettwäsche waschen bedeutet mehrere Millionen tote Milben (Insekten). Weiss man haargenau, tut man, so man es nicht verdrängt, voll und ganz bewusst. Und das ist auch richtig so, weil man zu recht die eigenen Interessen hier höher gewichtet als die “Interessen” der Milben.
> andererseits ist es viel zu einfach sie allesamt bis zuletzt zu demontieren
Manchmal wünsch ich mir auch die Welt wäre so einfach. Aber damit wir uns recht verstehen: Es spricht alles für eine drastische Reduktion der Tiernutzung (inkl. emotionale Nutztierhaltung von Hund, Katze etc.), aber eben nichts dafür, jegliche Nutzung zu unterbinden. Die Steinigung der Imkerei ist völlig deplatziert. Genauso absurd wäre es die Züchtung von Schädlingsfeinden zu kritisieren. Die Welt ist nun mal differenzierter als schwarz und weiss.
> Zu der dümmlichen antiveganen Propaganda in den Kommentaren
> etwas zu sagen habe ich allerdings keine Lust.
Der Satz ist ein Widerspruch in sich. Davon abgesehen liegt das Schweigen freilich daran, dass es nun mal kein vernünftiges Argument gibt gegen Honig. Für kein anderes Lebensmittel werden derart wenig Insekten und andere Tiere getötet wie für Honig. Da hilft auch dein mies recherchierter Artikel und die veraltete Imkerei-Literatur dazu nicht. Und antivegane Propaganda ist es sowieso nicht. Es gibt wohl kein veganeres Lebensmittel als Honig. Dank Honigkonsum sterben deutlich weniger Tiere frühzeitig, und insbesondere auch weniger Bienen, da der Imker für sie sorgt. http://www.naturkost.de/wp/2009/08/honigbienen-verhungern-mitten-im-sommer/
(Für Interessierte – kleine Rechnung: Für 1 kg Getreide braucht man rund 2 Quadratmeter. Diese werden rund 20 cm tief umgegraben. In den 0.4 Kubikmetern, die für ein kg Getreide umgegraben werden, leben etwa 4 Billionen Bodentiere. Von diesen dürfte sicher ein Anteil im Prozentbereich durchs Umgraben sterben (=> u.a. austrocknen nach Eggen), macht also mindestens 100 Milliarden Tote. Oben drauf kämen dann noch die Opfer der Schädlingsbekämpfung und die Opfer der Ernte (u.a. Rehkitze). Nun kann man berechtigt einwenden, dass unter diesen mindestens 100 Milliarden Toten überwiegend niedere Tiere sind, also deutlich weniger entwickelte Individuen als es Bienen sind (wenngleich das Argument durchaus spezidings ist). Aber selbst wenn man die sehr primitiv entwickelten Tiere rausrechnet, bleiben immer noch ein paar hundert oder tausend getöteter Tiere – und darunter befinden sich nun auch Wirbeltiere wie Mäuse und Maulwürfe.
Auf die Zahl kommt man, indem man 1 Massenprozent an Biomasse von 0.4 m^3 Erde nimmt, also rund 10 kg; davon ist gut die Hälfte mindestens auf Insektenniveau entwickelt, also 5 kg, davon wiederum sterben mehrere Prozent – Wirbeltiere wird es fast alle erwischen. Wir sprechen also mindestens von 100 g einigermassen hoch entwickelten Toten, was bei Bienen mit einem Gewicht rund 0.1 g etwa 1000 Tieren entspräche.
Bienen wiederum produzieren in einem akzeptablen Jahr gut 30 kg Honig mehr als sie selbst brauchen. Diesen kann man ohne Nachteil für die Bienen nehmen – es ist im Gegenteil sogar so, dass man diesen Honig u.a. aus Hygienegründen auf jeden Fall entnehmen sollte. Ein Imker, der sein Handwerk beherrscht, wird praktisch Null Bienen zerdrücken bei seiner Arbeit, zumindest sind es aber höchstens einzelne. Allerdings werden bei der Zucht in der Tat einige aggressive Bienen abgetan (Notwehr). Wir sprechen für 2 Jahre Königinnendasein von einigen 100 toten Bienen. Zudem werden schwerstkranke Völker ebenfalls gelegentlich abgetan (Sterbehilfe) – das wären dann etwa 10’000 Bienen. Das kommt aber nicht besonders oft vor. Für die mehr als 60 kg Honig kommen also eher ein paar hundert als ein paar tausend Bienen um, pro Kilo also ein paar zehn, allenfalls 100 – was aber immer noch eine Grössenordnung weniger ist als die 1000 höher entwickelten Toten vom Getreidekilo. Kommt dazu, dass dank den Bienen bessere Erträge (bei Raps, Obst etc.) resultieren. Bienenhaltung reduziert also die Toten im Rest der Landwirtschaft, weil die gleiche umgepflügte Fläche mehr Ertrag liefert. Honig „rettet“ mehr Tiere als dadurch umkommen.
Die verwendeten Daten habe ich von hier: http://www.hypersoil.uni-muenster.de/0/07.htm)
Erstaunlich, wo dieser Antiveganer überall seine dümmliche (und längst für die, die nicht selbst draufkommen widerlegte) Imkerpropaganda verbreitet (die Fakten sind bekanntlich unter http://maqi.de/txt/bienenerbrochenes.html nachzulesen). Weniger erstaunlich, daß er meinen Hinweis auf antivegane Propaganda allein auf sich bezieht …
Honig ist nun mal nicht vegan, das ist eine Tatsache, alle anderen Behauptungen sind an den Haaren herbeigezogene Haarspaltereien.
Es gibt absolut keinen Grund um die Ausbeutung von Tieren zu rechtfertigen, alles spricht dafür sich statt für eine konformistische “Reduktion” ausschliesslich für die Abschaffung jeglicher Tierausbeutung einzusetzen im Sinne des Antispeziesismus.
> http://maqqi.de/txt/bienerbrochenes.hml
Na endlich kommt noch der Klickklack zu der Anspielung:
> Da hilft auch dein mies recherchierter Artikel und die
> veraltete Imkerei-Literatur dazu nicht.
Mein absoluter Liebling in dieser schlechten Humoreske ist ja dies:
[i]“Zwar behaupten die Imker, daß “sich der Zucker bei uns als vollwertiger Ersatz für den entnommenen Honig durchgesetzt”[Ket85, S. 325] habe, widersprechen sich jedoch selbst: “[Z]ur Förderung der Völkerentwicklung werden den Bienenvölkern Pollenersatzstoffe angeboten.[/i]
Da tut jemand, als würde er über Imkerei sprechen und kapiert nicht einmal, dass Pollen und Honig nicht dasselbe ist. Göttlich (oder wie muss man atheistisch korrekt sagen?). Wenn du neuere Literatur beachten würdest, sähest du zudem, dass heute nur noch wenige Imker Zucker als 1:1 Ersatz sehen für Honig. Aber Vorsicht: Lesen von aktueller Imkereiliteratur könnte die liebgewonnenen Vorurteile aufweichen… Ich bin allerdings zuversichtlich, dass du da fest genug bist im Glauben.
Auch sehr entlarvend ist diese Passage:
[i]Und selbst wenn mit Etablierung der veganen Gesellschaft durch die Abschaffung der Imkerei tatsächlich ein gewisser Ertragsrückgang entstünde, wäre das wenig relevant [/i]
Klartext: Es spielt absolut keine Rolle, wenn 50% mehr Insekten vernichtet werden müssen, weil wir auf Imkerei verzichten und damit dramatische Ernterückgänge verursachen – Hauptsache die vegane Religion wird installiert. Ich könnte kotzen. Damit wir uns recht verstehen: Ich finde es sehr begrüssenswert, mit einem MEHRHEITLICHEN Verzicht auf Tiernutzung viele Probleme zu lösen oder zu lindern. Ich sehe aber nicht, weshalb man mit überzogenem Dogmatismus unnötigerweise zusätzliche Probleme schaffen soll. Und der Verzicht auf Zucht von Bestäubungsinsekten und Schädlingsfeinden schafft nun mal zumindest vergleichbar viele Probleme wie Veganismus ansonsten löst. In meinen Augen täte man gut daran, auf schwachsinnigen Dogmatismus zu verzichten. Der macht nur unnötigerweise angreifbar.
> Weniger erstaunlich, daß er meinen Hinweis auf antivegane Propaganda
> allein auf sich bezieht …
Nein nein, nicht allein. Aber sag bloss du hättest mich hier überhaupt nicht gemeint.
Ich finde es stünde dir gut an, mal auf Argumente einzugehen statt bloss trotzig antivegan antivegan zu schreien.
Wer zu dumm ist, die einfachsten Sätze zu begreifen und daher etwas davon faselt, ich können Honig und Pollen nicht unterscheiden, mit dem muß ich schon gar nicht diskutieren. Daß in der “aktuellen Imkerliteratur” keine signifkanten Unterschiede zur zitierten etablierten bestehen, sollte ebenfalls klar sein (das zeigt sich auch im Alltag, beispilesweise auf dem Imkerkongreß, auf dem ich vor ca. drei jahren war).
Alles, wsas er absondert, ist antivegane Lügenpropaganda (wie wohl offensichtlich ist). Sein dümmlicher “Klartext”, der natürlich absolut nicht das geringste mit dem tatsächlichen Text zu tun hat (wie jeder im orginal nachlesen kann, falls jemand tatsächlich aus seinen versuch der sinnentstellenden Kürzung hereinfällt), erinnert an seinen Geistesbruder Goebbels. Fehlt nur noch, daß er Veganern das Abfackeln der Bienen(stöcke), das die Imker gern praktizieren, in die Schuhe schiebt (so wie die Nazis beim Reichstagsbrand und Groth bei seiner Metzgerei http://antispe.de/txt/grothverurteilung.html ).
Ich wiederhole und ergänze:
Ich finde es stünde dir gut an, mal auf Argumente einzugehen statt bloss trotzig dumm! antivegan!! Goebbels!!! Nazi!!!! antivegan!!!!! zu schreien.
> Abfackeln der Bienen(stöcke), das die Imker gern praktizieren
Kein Imker fackelt gern Bienen ab. Lebendige Bienen geben noch einmal Honig, tote nicht. Bienen werden nur im äussersten Notfall abgetan, wie ich in meiner Rechnung übrigens auch nicht verschwiegen habe.
Gähn. Und lebende Hühner legen Eier, tote nicht, daher werden “Legehenen” natürlich nicht nach einem Jahr Qual “abgetan” (seine widerwärtige faschistoide Wortwahl für Massenmord allein schon zeigt, wes Ungeistes Kind dieser typische Antiveganer ist) und Eier sind das veganste aller veganen Lebensmittel.
Wie gemein von Maqi, am Wochenende die glücklichen Hennen den Händen des sie liebenden Bauern zu entreißen … http://maqi.de/bilder/befreiungen.html .
Grotesk, und noch schlimmer, es gibt tatsächlich Idioten, die auf seine dümmliche antivegane Propaganda hereinfallen.
Daß die Imker die Bienen natürlich genau dann ermorden, wenn der Aufwand den zu erwartenden Ertrag übersteigt (das kann der Imkerpropagandist dann natürlich als “äußersten Notfall” verbuchen), ist jedem mit mehr als zwei funktionierend vernetzten Gehirnzellen klar.
Ach ja, sein obiges geschwurbel hatte (da er es ber cut&paste verbreitet) nicht nochmal gesleen, daher noch einige Anmerkungen. Mord (etwa Körung, die er ganz unterschlägt) bezeichnet er als “Notwehr” und “Sterbehilfe”. Wenn das Wort nicht anderweitig besetzt wäre, würde er wohl auch von “Endlösung in Konzentrationsstöcken”
faseln.
Die “Zahlen” stehen so natürlich keineswegs in seiner angegebenen “Quelle”, wie jeder leicht nachlesen kann. Selbst wenn sie stimmen würden, ist entbehrt seine Folgerung natürlich jeder Logik (allein schon, von ethischen aspketne ganz abgesehen, weil für die “Honigproduktion” ja eben “Zuckerersatz” verwendet wuird und eben dieser Zucker ja angebaut werden muß und daher nach seiner Rechnung zusätzliche Tote fordert … Goebbelssche Propaganda eben.
Und schließlich faselt er von http://tierrechtsforen.de/speziezismus …
In einem Kinderrechtblog würd analoger Dreck eines Pädosexuellen selbstverständlich entsorgt, in einem Menschenrechtsforum rassistische Propaganda wie seine, es ist ein Armutszeugnis für die Betreiber von vegan.ch, daß sie solchem faschistoiden Müll hier eine Plattform bieten.
An dieser Stelle die Bitte sachlich und anständig zu bleiben ansonsten die Kommentare geschlossen und/oder gelöscht werden. Danke.
Bienen werden im Gegensatz zu Hennen nicht altersschwach. Es gibt deshalb schlicht keinen Grund, gesunde Völker abzutun. (Anmerkung zu “abtun”: das ist der fachsprachlich korrekte Begriff. Ich sehe hier keinen Grund für Neusprech). Denkbar ist einzig, dass eine Königin, die in ihrer Legeleistung nachlässt, getötet wird. Dies übernehmen, so ihnen der Imker nicht zuvorkommt, die Bienen allerdings selber, weil sie für den Fortbestand des Volkes auf eine legestarke Königin angewiesen sind. Beim Einsatz von Insektiziden für andere vegane Lebensmittel sterben um Grössenordnungen mehr Insekten – darunter auch zahlreiche Bienen…
Dass ein krankes Kummervolk je nachdem nicht weiter medizinisch versorgt wird, sondern abgetan wird, hat mehrere Gründe. Unter anderem will man dadurch eine weitere Ausbreitung von Krankheiten verhindern. Bienen werden nie aus rein wirtschaftlichen Gründen abgetan. Der Aufwand für ein gesundes Volk rentiert immer.
> etwa Körung, die er ganz unterschlägt
Unterschlag ich nicht. Körung sind die paar hundert Bienen der Zucht. Einfach Rechnung nochmal lesen.
Dass die Rechnung im Link nicht so steht, ist schon wahr. Dort steht, dass 1% des Bodens Leben ist und davon mehr als die Hälfte grössere Lebewesen. Zucker wird nicht von allen Imkern verwendet. Die Bienen produzieren schliesslich mehr als sie selbst brauchen (u.a. um “Raub” von Bären zu verkraften etc.).
Selbst wenn es eine Biene wäre, Mord ist Mord.
Aber da er weder das noch sonst etwas begreift (wie die permanente Wiederholung seiner Propaganda, hier schon wieder, zeigt – ich werde mir nicht die Mühe machen, das schon wieder zu widerlegen, wer so blöd ist, das nicht selbst zu durchschauen, dem ist eh nicht zu helfen).
“Abtun” ist eine Verniedlichung von Mord, wenn sich da irgendwer mit der Tatsache des wirklich stattfindenden Mordes nicht abfinden kann und stattdessen solche Untaten verharmlost so hat das nichts mit seiner Wortkreation “Neusprech” zu tun sondern es muss darauf geschlossen werden dass da irgendwo ein Knopf ist der nicht aufgehen will.
Echt übel was da an sinnentleerten und den Veganismus anhand von Fantasien aus dem Takatuka-Land in Frage stellendem Gebrabbel auf uns losgelassen wird, kann echt niemand mit Hirn im Kopf ernstnehmen.
> Selbst wenn es eine Biene wäre, Mord ist Mord.
Dank Honig werden weniger Insekten vorsätzlich getötet, weil Imkerei Ertragssteigerung zur Folge hat. Es werden also quasi unter Null Insekten getötet. Honig rettet Leben.
Und wie stehst du eigentlich zum Einsatz von Insektiziden? Dort werden wirklich viele Insekten vorsätzlich getötet (was mit konsequent Bio zu reduzieren wäre, also zumindest teilweise vermeidbar ist). Imker als Insektenhalter sind in diesem Fall leider fast die einzigen Interessenvertreter der Insekten. Dank erfolgreichem Imker-Einsatz sterben weniger Insekten. Es wäre begrüssenswert, wenn Veganer die Imker in ihrem wertvollen Einsatz unterstützen würden. Ein Minimum an Anstand und Respekt ist freilich die erste Voraussetung dazu. Die zweite Voraussetzung wäre es, sich an Fakten und Argumenten zu orientieren und nicht an billigster Nazi-Polemik.
> ich werde mir nicht die Mühe machen, das schon wieder zu widerlegen
Vielleicht kannst du ja einfach einen Link setzen, wo du auf meine Argumente eingegangen sein willst?
Achim hat in seiner Wortwahl auch meiner Meinung nach danebengegriffen.
Zweifelsfrei handelt es sich bei den Beiträgen welche implizieren Veganismus sei eine Religion um antivegane Propaganda die jedoch wegen ihrer Inhaltslosigkeit getrost belächelt werden kann, da es andererseits auch für niemand ein Problem sein kann all das vollständig auseinanderzunehmen weil da schlichtweg keine standhaften Argumente vorhanden sind.
> Zweifelsfrei handelt es sich bei den Beiträgen welche implizieren
> Veganismus sei eine Religion um antivegane Propaganda
Das stimmt einfach nicht. Ich sage ja explizit sogar, dass Honig vegan ist. Wie kann Propaganda fürs veganste Lebensmittel überhaupt antivegan sein? Es ist lediglich so, dass wir unter Veganismus nicht ganz dasselbe verstehen. Ich verstehe darunter einen pragmatischen Ansatz, der es ermöglicht respektvoller mit Tieren umzugehen. Achim versteht darunter das Dogma, dass Tiere keinen Nutzen für Menschen haben dürfen (allfällige Ausnahme: emotionale Nutztierhaltung von Hunden, Katzen etc.). Und wenn ich dieses absurde Dogma “Dogma” nenne, so ist das gleich nochmal nicht antivegan.
Nicht nur Blutwurst, Honig, Walleichen, Straußeneier “vegan” zu nennen ist antivegane Propaganda, all seine Lügen sind es. Aktuelles Beispiel: “Achim versteht darunter das Dogma, dass Tiere keinen Nutzen für Menschen haben dürfen (allfällige Ausnahme: emotionale Nutztierhaltung von Hunden, Katzen etc.). ”
Fakten: >>Aus Tierrechtssicht ist die Haltung von Tieren natürlich ebenso abzulehnen wie Sklavenhaltung aus Menschenrechtssicht, “Haus”tiere entsprechen den “Haus”sklaven.<< http://veganismus.de/vegan/faq-sonstiges.html
@admins: wann entsorgt Ihr endlich diesen Dreck? Würdet Ihr auch faschistische oder rassistische Lügenpropaganda stehen lassen?
PS: wenn dieser anonyme Schmierant (der in den Forenn seiner antiveganen Gesinnungsgenossen übrigens als hareigev firmiert) sich mal trauen würde, seine Honigpropagandalügen unter Realnamen und zitierbar zu publizieren, würde ich ihn vielleicht mal ebenso ausführlich zerpflücken wie schon seinen Mitantiveganer bergstedt (der u.a. auch ähnliche Whet-is-murder-Hetze betreibt): http://antispe.de/txt/veganistnichtgenug.html – aber solange er nur ein anonymer Forenschmierant unter Myriaden austauchbaren ist, ist er die Mühe natürlich nicht wert.
> Fakten: >>Aus Tierrechtssicht ist die Haltung von Tieren
> natürlich ebenso abzulehnen wie Sklavenhaltung aus
> Menschenrechtssicht, “Haus”tiere entsprechen den “Haus”sklaven.< @admins: wann entsorgt Ihr endlich diesen Dreck? Würdet Ihr auch
> faschistische oder rassistische Lügenpropaganda stehen lassen?
Interessant, dass Leute, die nichts mit freier Meinungsäusserung am Hut haben, anderen Nazi-Gesinnung vorwerfen.
> Fakten: >>Aus Tierrechtssicht ist die Haltung von Tieren
> natürlich ebenso abzulehnen wie Sklavenhaltung aus
> Menschenrechtssicht, “Haus”tiere entsprechen den “Haus”sklaven
Okay, dann sind wir in dem Punkt ja schon mal einig. Aber weshalb befasst du dich dann mit veganer Hunde- und Katzenernährung. Wenn man keine Hunde halten soll, soll man sie schliesslich auch nicht vegan halten.
1. Lügen sind keine Meinungsäußerung.
2. “Aber weshalb befasst du dich dann mit veganer Hunde- und Katzenernährung” Lern lesen http://veganismus.de/vegan/faq-sonstiges.html
P.S.: Die Argumente sind nicht abhängig von meiner Person. Insofern tut mein Realname nichts zur Sache.
Hallo,
mein Kommentar hat nichts mit der vorherigen Diskussion zu tun.
Ich habe eine Frage betreffend veganem Butter/Margarine, kennt irgend jemand eine vegane Alternative die in einem herkömlichen Supermarkt (Coop, Migros) gefunden werden kann?
Vielen Dank.
Die Lügen nehmen echt kein Ende, jetzt übertreffen sie sich selbst darin mit der nochmaligen total absurden Behauptung Honig sei vegan, echt so was darf nicht einfach kommentarlos stehengelassen werden, schliesslich geht es vordergründig mal um Antispeziesismus wogegen sich der Schreiber der obigen Texte ebenfalls klar ausgesprochen hat und versucht den Veganismus in eine religiös-fanatische Ecke zu drängen.
Veganismus bedeutet keine Produkte von lebenden oder ermordeten Tieren zu konsumieren oder zu tragen, das ist keine Interpretationssache sondern etwas klar Fassbares, somit sind Leute die Honig als vegan betrachten in diesem Kontext auch nicht als vegan lebende Menschen anzusehen sondern können sich selbst gerne als irgendwas bezeichnen jedoch ganz bestimmt nicht als vegan.
Genauso wie Vegi’s die nur tote Hühner essen oder toten Fisch, genau dasselbe falsche Denkmuster.
Es gibt sowohl in Coop wie auch in Migros vegane Margarine.
Jedoch sollte bewusst sein dass Becel zu Unilever gehört, einer der grössten Lebensmittelmultis.
Ausserdem enthalten die Produkte in den grossen Supermärkten allesamt Palmöl, die Produktion von Palmöl ist verheerend für die Natur und die die in den betroffenen Gebieten lebenden Tiere.
Alternativ dazu erhältlich in leider nur wenigen Biomärkten ist eine palmölfreie Margarine von Vitaquell.
Es spricht nichts dagegen wenn Tiere bei Menschen leben denen damit eine bessere Alternative geboten werden kann als auf der Strasse oder solche die ausgesetzt wurden oder auch welche die aus dem Tierheim geholt wurden.
Jedoch Züchter die Tiere kommerziell verkaufen und sich an der Vermehrung der Tiere bereichern sind nicht zu unterstützen.
Übriges hat freie Meinungsäusserung nichts damit zu tun wenn Begriffe ihrer wahren Bedeutung beraubt werden und ihnen ein total anderer Sinn gegeben wird. So geschieht es hier mit Honig und Veganismus, beides hat miteinander nicht das Geringste gemeinsam was eine Tatsache ist.
> Lügen sind keine Meinungsäußerung.
> Die Lügen nehmen echt kein Ende
Man kann sichs auch einfach machen, um nicht auf Argumente eingehen zu müssen. Ich meine ich habe meine Argumente hinreichend mit Fakten illustriert. Zensurforderungen und Nazi-Polemik sind totalitär und verlogen, aber doch nicht argumentbasierte Diskussionen (bezieht sich nicht auf Mladen). Ob Honig vegan ist oder nicht, interessiert mich ehrlich gesagt letztlich nicht, weil ich mein Handeln nicht nach irgendwelchen Nike-, Vegan- oder Adidas-Labeln richte, sondern danach, was ich für richtig halte. Ihr Radikalinskis könnt daher beruhigt sein. Ich bezeichne mich nicht als vegan. Ich empfehle der veganen Gemeinde aber dennoch eindringlich Honig zu akzeptieren, schliesslich erfüllt er alles, was vegane Ernährung fördernswert macht. Wie die Diskussion hier zeigt, überwiegen nun mal die Argumente für Honig deutlich. Für Honig kommen eindeutig weniger Tiere um als z. B. bei Getreide, wobei bei letzterem Insektizide sogar vorsätzlich töten.
Und wenn man Honig aus dogmatischen Gründen ausschliesst, darf man diese Gründe wohl dogmatisch nennen?
Nachtrag: Was andere Leute zu Achims Zerstückelung von Bergstedts Text in Einzelwörter meinen: http://www.gruenes-blatt.de/wiki/index.php/2007-02:M%C3%A4chtige_Rhetorik_for_Dummies
Ich denke Achim würde besser an Ort und Stelle auf Argumente eingehen, so er denn in der Lage wäre. Auf sinnentleerte Texte, die man dann nicht mal mehr an Ort und Stelle beantworten kann, habe ich keine Lust.
P.S.: Ich finde gut, dass hier der offene Dialog möglich ist.
Ok. Honig ist vegan und ebenso ist auch die Erde eine Scheibe, diese beiden Fragen welche die Menschheit brennend interessiert hat hätten wir jetzt geklärt.
Der unhaltbare (wieder mal) Vorwurf es handle sich bei den Leuten hier um sogenannte “Radikalinskis” zeugt davon dass die Person die das verfasst hat wegen ihrer eigenen Unzulänglichkeit es nötig hat andere schubladisieren zu müssen um sie somit zu kategorisieren, genauso wie die Behauptung irgendwer hier würde sich nach “Labeln” richten.
> Der unhaltbare (wieder mal) Vorwurf es handle sich
> bei den Leuten hier um sogenannte “Radikalinskis”
Das habe ich doch gar nie behauptet. Das mit den Radikalinskis bezog sich auf genau eine, allenfalls zwei Personen. Der Haupt-Radikalinski ist sich nicht einmal zu blöd, die Betreiber von vegan.ch dumm anzugehen, weil sie es sich erlauben, einen offenen Meinungsaustausch stehen zu lassen. In meinen Augen ist Achim mit seinem Gebahren unendlich schädlich für die vegane Bewegung in Deutschland. Ich hoffe, dass er in der Schweiz nicht noch mehr Schaden anrichten kann. Besser machen es die Österreicher, die sich bewusst darum bemühen, einen Konsens in den Kernpunkten hinzukriegen und ansonsten verschiedene Meinungen gelten lassen. Dort darf man auch mal an Gott glauben und die Vorteile von Honig dürfen (wie hier zum Glück auch) offen diskutiert werden: http://www.vegan.at/forum/YaBB.pl?num=1231196054/15
Wenn die vegane Bewegung in der Schweiz Erfolg haben will, muss sie sich auf Punkte fokussieren, die zentral sind und letztlich auch in einer Volksabstimmung mehrheitsfähig sind. Ich bin überzeugt, dass eine Volksmehrheit gegen Elektrofolter in Kuhställen (sogenannte “Kuhtrainer”) ist. Ich bin überzeugt, dass eine Volksmehrheit wenigstens für die Umsetzung von geltendem Recht ist (=> Tieranwalt). Es steht ausser Frage, dass viel zu erreichen wäre. Aber wenn man mit Dogmen daherkommt, die im Detail wirklich absurd sind, erntet man nunmal in einer breiten Öffentlichkeit nur Kopfschütteln. Die Zucht und Nutzung von Schädlingsfeinden bleibt positiv und die Nutzung von Bestäubungsinsekten ist in unserer Kulturlandschaft unabdingbar. Das Dogma der prinzipiellen Nichtnutzbarkeit von Tieren führt zu nichts.
P.S.: Gute Infos in obigem Link gibt es von sire ab Antwort #39