Vegan, jetzt erst rechtWieso vegan? Was sind für uns die wichtigsten Gründe vegan zu leben? Rafael hat eine ganze Menge an Argumenten auf Lager und Rafi meint es sei sogar eine ‘moralische Pflicht’ vegan zu leben wobei es keine Halbheiten geben darf. Rafael hingegen findet doch etwas an dem schrittweisen Zugang zum Thema. Der gute Sir Paul meint sogar es reiche jeden Montag auf Fleisch zu verzichten was beide jedoch unsinnig finden. Was meint Ihr?



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Bewertung: 5.0/5 (4 Stimmen)
vegan . ch Podcast Episode 33: Vegan, jetzt erst recht, 5.0 out of 5 based on 4 ratings

3 Kommentare

  1. martin sagt:

    Erstmal ein Lob für euren Einsatz für konsequenten Veganismus und die Verdeutlichung, daß Vegetarismus kein “Schritt in die richtige Richtung” ist, sondern eine Ausrede und Rechtfertigung. Wenn jemand Zwischenschritte auf dem Weg zum Veganismus machen muß, tut er das von alleine, weniger als Veganismus zu fordern wäre nur kontraproduktiv.

    Veganen Prominente sehe ich jedoch kritischer. Zum einen sind die allerwenigsten wirklich vegan, sondern benutzen es nur um kurzfristig Aufmerksamkeit zu erlangen und lassen Veganismus als Modetrend erscheinen statt als ernsthafte Entscheidung der persönlichen Ethik. Zum anderen sind sie auch nur bedingt ein gutes Vorbild, denn was mit Prominenten in Verbindung gebracht wird, sehen “normale” Menschen meist als extravagant und damit als besonders teuer oder schwierig an.

    Ob Paul McCartney inzwischen vegan ist, ist nicht so sicher, denn nicht lange her hat er sich noch über “gut gekochte” Eier gefreut. Und daß er für Peta arbeitet, spricht wohl eher gegen ihn. ;)

  2. Tony sagt:

    Ich kann diesen “Spaßfaktor” nur bestätigen. Gestern habe ich mich über meinen superleckeren Hefeschmelz gefreut und sogar meine Freundin, die nicht vegan lebt, sagte, er schmecke besser als Käse. Wohltat für meine Ohren.

    Zum “Personal Choice”: Man kann nur dann über eine “persönliche Wahl” reden, wenn die Konsequenz der Entscheidung nur auf das eigene Selbst auswirkt. Wahl obliegt unserem Gewissen – es veranschaulicht unser aller (Konsum)Denken. Wir Menschen haben somit nur dann das persönliche Recht, wenn es nur ihm selbst und nicht andere betrifft.

  3. Martin aus Bayern sagt:

    Warum nicht vegan?
    Viele Raucher lesen täglich die Warnungen auf den Zigarettenschachteln und machen weiter. Ich habe auch lange geraucht und Warnungen ignoriert, weil ich nicht darauf verzichten wollte. Ich hatte Angst einen Genuss zu verlieren.
    Ich denke, so ist das auch beim Essen. Die meisten wissen von den Zuständen der Fleischindustrie und den klimatischen Zusammenhängen. Die Angst vor Genussverlusst darf nicht unterschätzt werden. Beim Alkohol ist es dasselbe.
    Am besten ist wohl das persöhnliche Vorbild, das man als Veganer abgiebt.

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