Vergrabene und gesprengte Schweine & VGT-TV Spot

28.01.2010 | 83 Kommentare

Manchmal gelangen unglaubliche Geschichten von Tierversuchen an die Öffentlichkeit. Sei es in einem Bericht in dem Schweine bei Simulationen von  Terrorangriffen eingesetzt wurden, oder weil sie für die ‘Lawinenforschung‘ gequält und lebendig im Schnee begraben wurden. Es ensteht dabei fast eine Hysterie und es gibt ‘landesweite Protestwellen’  gegen diejenigen die diese Versuche ausüben.

Die tagtäglichen Grausamkeiten welche den Schweinen in diesem und allen anderen Ländern angetan werden um sie nachher als Geschnetzeltes und Schnitzel zu Essen hingegen scheint fast niemanden zu kümmern.

Ebenso absurd ist es, dass folgender TV-Spot vom Verein gegen Tierfabriken (VgT) Schweiz nach 15 Jahren Gerichtsverfahren nun endlich im Schweizer Fernsehen gezeigt werden darf. Wenn dieser TV-Spot schon verboten werden sollte, dann wegen dem schwachsinnigen Spruch ‘Essen sie weniger Fleisch’ am Ende des Clips. Es wäre besser wenn der TV-Spot bei der Überarbeitung mit aktuellem Material den gesamten Konsum tierlicher Produkte anprangern würde. Vom 27.-29. Januar 2010 wird er um 20 Uhr nach ‘Meteo’ auf SF1 ausgestrahlt.

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Kategorie: Ethik, vegan.ch - Archiv

Kommentare (83)

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  1. Ugi sagt:

    Hab den Spot gestern gesehen (vorher schon im Internet).

    Ich halte nicht viel vom Vgt, da er eben nur billiger, tierrechtsfeindlicher Tierschutz ist und dazu Gewalt als Interessendurchsetzungeinsetzt.

    Der Spot ist aber wirklich schlimm. Ich kann mir kaum vorstellen, dass davon jemand zum Vegetarier gemacht wird. “Weniger Fleisch”… Es ist nicht einmal ein Spot(t) für Vegetarismus.

    Der VGT ist schlichtweg hängengeblieben bzw. war nie auf einem für die Tierrechte nützlichem Niveau.

  2. maro sagt:

    @ugi, meiner meinung nach ist deine kritik sehr pauschal und schreibtischtäterhaft.Keine organisation in der schweiz hat in den letzten 20 jahren konkret soviel für die nutztiere gemacht und soviel bewusstsein bei den leuten über die miserable haltung geschaffen und dabei auch die missstände in der justiz aufgezeigt. Gewalt setzt die Organisation auch nicht ein ! Niemand ist perfekt, so sind einige sachen auch beim vgt nicht gut gelaufen. Im übrigen zwischen reden, lesen und philosopisch zu verstehen und konkret im alltag zu handeln und sich zu exponieren ist ein riesiger unterschied. Wie du siehst hat es 16 jahre gedauert, bis der spot gesendet werden konnte und das kommt nicht von ungefähr. Du kannst ja mal einen spot für veganismus produzieren und senden lassen und die finanzen organisieren. Dann wirst du sehen, dass theorie und praxis nicht dasselbe ist.

  3. franz sagt:

    ich muss den vgt auch ein bisschen in Schutz nehmen: Es ist natürlich schade, dass er sich mit diesem Spot nicht mal für den Vegetarismus einsetzt. Trotzdem hat Kessler aber auf juristischer Ebene beeindruckenden Erfolg.
    Und mit Gewalt hat der VGT auch sehr wenig am Hut. Man kann natürlich sagen, dass es heikel ist, sich auf ein fremdes Grundstück zu schleichen und herumzuschnüffeln. Wenn dort aber Tiere gequählt werden, ist das doch legtim!?

  4. Mladen sagt:

    Erwin Kessler fällt vor der Justiz leider mehr durch andere Dinge auf als solche die was mit Tieren zu tun haben.

    Der Vorwurf des Gewalteinsatzes ist nicht gerechtfertigt, wenn es um wehrlose Tiere geht so würde sich dies um Notwehrhilfe handeln unter Anwendung von antispeziesistischen Grundsätzen.

    Zu hinterfragen ist jedoch die Aufforderung bloss weniger statt überhaupt gar kein Fleisch zu essen und natürlich auch die Vergleiche mit KZ’s die absolut unangebracht sind.

  5. Ugi sagt:

    Die Frage ist, ob der Tierschutz des Vgt’s überhaupt wirkliche Veränderungen für die Tiere bewirkt hat. Ich sage nicht, dass der VGT nichts erreicht hat. Ich sage, er hat für Tierrechte nichts beigetragen. Genauso wenig wie der Schweizer Tierschutz.

    Auf das Leid der Nutztiere aufmerksam zu machen, kann man dem VGT ganz sicher hoch anrechnen, da besteht kein Zweifel darüber. Aber den Tieren wird “Esst weniger Fleisch” gänzlich wenig bringen. Ich käme wohl auch nicht auf die Idee einen Tv Spot auszustrahlen, der 15 Jahre alt ist, irgendwo sollte man sich ja auch entwickelt haben. Was der Vgt gewissermassen auch getan hat. Er ruft ja in seinen neuen Heftli irgendwo in einer Ecke mal dazu auf, keine Eier mehr zu konsumieren.

    Die grundsätzliche Frage, ob man nichtmenschliche Tiere für menschliche Zwecke benutzen darf, wird vom VGT und auch von allen anderen Tierschutzorganisationen nie aufgegriffen.
    Wenn das nicht passiert, wird sich für die Tiere nichts ändern. -> Deswegen “hängengeblieben”

    Mit Tierschutz und Spenden-Ablass Handel lässt sich gut Geld einholen. Geld zu haben ist nun wirklich kein Verdienst, den ich achten sollte.

    Gewalt: Der Vgt setzt Photos und die Adresse eines Kaninchenstalls ins Internet. Dann schreiben x Menschen diesem Kaninchen-Sklavenhalter teilweise brutale Briefe, machen Telefonterror und so weiter. Wer dort aufhört mit der Sklaverei, tut dies nicht aus ethischer Überzeugung, sondern aus Angst und Einschüchterung. Dass dieser Mensch jemals für die Idee von Tierrechten offen sein wird, verunmöglicht.

    Nun ja, alles eine Frage der Strategie. Setze mich hier aber eindeutig in die Ecke von Francione und bin der Meinung, nur eine friedvolle Tierrechtsbewegung wird den erhofften Paradigmen-Wechsel bringen. Die Gewalt ist ja schon das Problem, weshalb also wieder zurück in den Teufelskreis der Gewalt indem man selbst Gewalt einsetzt.

    Tierbefreiungen sind für mich keine Gewalt, nur dass das klargestellt ist.

  6. Mladen sagt:

    Durch den letzten Satz oben erübrigt sich jede weitere Kritik an der Gewaltfrage meinerseits bei diesem Thema.

    Auch ein Pelzhändler dessen Geschäft regelmässig entglast wird zieht sich irgendwann mal aus seinem blutigen Geschäft zurück, wird sich deswegen aber kaum für Tierrechte zu interessieren beginnen. Das einzig Relevante dabei ist dass nunmal einer weniger mit dem Tod Geschäfte macht.

    Besser wäre in jedem Falle aber wenn die Sicht der konsumierenden Masse geändert würde damit gar nicht erst ein Bedarf an Tierhäuten und Fellen entsteht bzw. dieser zumindest zurückgeht.

  7. martin sagt:

    > soviel bewusstsein bei den leuten
    > über die miserable haltung
    > geschaffen

    Eben und “miserable Haltung” wird durch “tierschutzgerechte Haltung” ersetzt, d.h. das gleiche mit minimalen Veränderungen und dafür einem guten Gewissen für die Unveganer.

    Kessler selbst betätigt sich auch aktiv an Veganismusdiffamierung, insofern war nichts anders zu erwarten:

    “Die paar Biomilchprodukte, die ich noch esse,[...] Bisher habe ich mich ehrlich als Bio-Lacto-Veganer deklariert und bin von diesen strengen Veganern bei jeder Gelegenheit kritisiert worden, ich sei nicht Veganer.”

    “Ein Fleischesser, der einmal in der Woche einen vegetarischen Tag einschaltet, tut mit diesem Schritt viel mehr gegen das Tierelend, als ein Veganer, der eines Tages noch ein weiteres Produkt boykottiert, weil er darin ein Mikrogramm Zusatzstoffe tierischen Ursprungs entdeckt hat.”

  8. Mladen sagt:

    Dass Kessler für die Tierrechtsbewegung absolut irrelevant ist dürfte allen klar sein, ebenso dass solange er der Anführer des VgT CH ist dieser Verein weiterhin sehr stark mit seiner Person verbunden bleiben wird was gewiss kein Vorteil sein kann.

  9. maro sagt:

    Der Vgt unterstützt die vegane lebensweise, siehe auch seine einkaufsliste für vegane produkte : http://www.vgt.ch/vegan_einkaufen/index.html, wo er alle produkte im coop, migros und denner, etc. aufführt, die vegan sind.
    Sein handlungsansatz sind nicht tierrechte, sondern die anwendung der bestehenden tierschutzbestimmungdurchzusetzen, wie auslaufvorschrifften,einstreuvorschrifften, anbindehaltung, kastenstände, ferkelkastrierung, schächten usw. Für das hat er zwei jahrzente lang sehr viele gerichtsfälle geführt und in vielem recht bekommen. Verschiedene ställe mussten angepasst und umgebaut werden, tierquäler wurden verurteilt, kaninchenhaltungen stillgelegt. All dies kann nachgelesen werden auf seiner web- seite. Ob er die befreiung der tiere aus ihrem sklavendasein, d.h. tierrechte unterstützt, weiss ich nicht. Ob er Francione schon mal gelesen und studiert hat, oder ob er ihn überhaupt kennt? Ihn mit dem schw. tierschutz zu vergleichen ist nicht richtig, da hat er schon einiges mehr getan und erreicht. Und in den gründungszeiten hat es auch immer eine starke verbindung zum vgt in österreich gegeben, die mit baluch heute eine wirkliche tierrechte organisation ist. Ich schätze seinen konkreten und fassbaren einsatz für die tiere sehr und bewundere seine 20 jährige ausdauer und hartnäckigkeit. Ich kenne kein anderes beispiel einer person, die das auch gemacht hat. Ob er sich philosofisch intellektuel in richtung tierrechte entwickeln wird, wird die zukunft zeigen.

  10. Mladen sagt:

    Im Gegensatz zum österreichischen VgT welcher sich ernsthaft für die Rechte der Tiere einsetzt ist die Schweizer Variante davon zu sehr auf die Person Erwin Kesslers fixiert. Hier beginnt auch schon deren grösstes Problem, nämlich der unverhohlene Antisemitismus von E. Kessler.

    Denn statt sich wirklich für Tiere einzusetzen ist es Kessler stets wichtiger gewesen sich als Märtyrer darzustellen welcher als Opfer der Justiz von linken und jüdischen Kreisen unter die Räder kommt.
    Kessler stand rechtens wegen der Verbreitung von Schriften von Holocaustleugnern sowie der Rassendiskriminierung vor Gericht, wofür er auch verurteilt wurde die Strafe aber nie abgesessen hat wegen der Hinhaltetaktik seiner Verteidigung.

    Es geht nun mal nicht an sich für die Rechte von Tieren einsetzen zu wollen und zeitgleich Menschen, Völker oder Religionen abwertend zu kritisieren wegen ihrer Art Tiere zu töten. Wenn es nur darum geht die Art des Mordens zu verurteilen und somit den Judaismus zu verurteilen statt konsequent gegen jede Form des Mordens vorzugehen ohne zu hinterfragen ob dies nun von Christen, Juden, Moslems oder sonstwem ausgeführt wird so ist das Antisemitismus. Dagegen gibt’s eine Strafnorm, das Antirassismusgesetz.

    Alain de Benoist beispielsweise, ein Neofaschist aus Frankreich erhält bei der Justizspalte von vgt.ch eine wunderbare Plattform für seine Ausführungen in denen er mit allen Gegnern aufräumt.

    Bezeichnenderweise war Kessler stets ein feuriger Gegner des Antirassismusgesetzes als dafür abgestimmt wurde, wusste er doch genau dass ihm seine Hetzschriften eine Menge Ärger mit der Justiz bringen werden.

    Hier dazu was Interessantes:

    http://www.hans-stutz.ch/rechtsextremismus/2008/KesslerBuelach4.html

    http://www.hans-stutz.ch/rechtsextremismus/2007/KesslerStrafvollzug.html

    Tierrechte sind auch Menschenrechte, dies zu begreifen weigert sich Kessler nach wie vor standhaft und hetzt weiter gegen den Judaismus.

  11. martin sagt:

    > Der Vgt unterstützt die vegane lebensweise

    Ja, aus Alibi-Gründen. (Von den eklatanten Fehlinformationen, die dort verbreitet werden – daß (Selbst-)Deklarationen vertrauenswürdig seien – abgesehen.)

    > Sein handlungsansatz sind nicht tierrechte, sondern die
    > anwendung der bestehenden tierschutzbestimmungdurchzusetzen

    Schön, dieser Ansatz führt nur zu nichts außer zu besser eingehaltenen Vorschriften. Diese “Methode” gibt es seit 150 Jahren und heute stehen wir bei 56 Milliarden toten Tieren jährlich. Wer da nicht langsam anfängt umzudenken, hat irgendwas verpaßt.

    > mit baluch heute eine wirkliche tierrechte organisation ist.

    Arbeitet eine “wirkliche Tierrechtsorganisation” mit einem Tierausbeuter zusammen und nimmt ihn als Mitglied auf (Toni von “Toni’s Freilandeier”)? Oder bezeichnet “Freilandeier” als “tierfreundliche Alternative”? Mit Tierrechten hat das wenig zu tun.

  12. Mladen sagt:

    Der VgT unterstützt die vegane Lebensweise überhaupt nicht indem auf die Seite der Bio-Leichen von Demeter auf der Homepage vom VgT hingewiesen wird. Dass irgendwo anders etwas zu Veganismus steht wird angesichts eines solchen Beitrages auf derselben Startseite obsolet.

    Wer in veganen Zusammenhängen lebend will sich denn auch mit einem Vereinschef identifizieren der früher Mitglied in der fremdenfeindlichen Nationalen Aktion war und sich von dieser Vergangenheit auch nicht zu distanzieren bemüht?

  13. Julia sagt:

    Ich will ja nichts sagen, aber ich finde es schon sehr schräg, wenn ich ausgerechnet auf vegan.ch auf solche VGT-Feindliche Kommentare stosse. Im Grunde genommen arbeiten wir doch alle für die selbe Seite, wir wollen alle die Qualen der Tiere stoppen, warum hält man dann nicht einfach zusammen. Der vgt tut gutes, vielleicht aus Alibi-Gründen, vielleicht nicht so sehr wie ihr es wünscht, aber er hilft auch mit. Wir sind alle im selben Boot… Warum beginnen wir nicht alle gemeinsam zu rudern, statt ständig gegen den Takt des anderen?

  14. Ugi sagt:

    Es gibt kein gleiches Boot, wo Tierrechtler und Tierschützer drin sitzen. Der Tierschutz steht auf der Seite der Tierausbeuter und Tierrechte auf der Seite der Tiere. Tierschützer wollen die Versklavung der Tiere lediglich “humanisieren”. Desweiteren trägt der Tierschutz zu MEHR Tierausbeutung bei, statt sie zu vermindern. Dazu bitte diesen Artikel lesen:

    http://abolitionismus.blogspot.com/2010/01/der-grote-sieg-des-tierschutzes.html

    Ein Tierrechtler, der mit Tierschützern zusammenarbeitet ist genauso absurd wie ein Menschenrechtler, der mit Befürwortern der Todesstrafe zusammenarbeitet.

  15. Julia sagt:

    Ich habe ehrlich gesagt nicht vom schweizer Tierschutz gesprochen, von dem ich nicht wirklich etwas halte, sondern vom VGT. Doch, da gibt es ein gleiches Boot, sowohl der VGT als auch wir Veganer, oder zumindest ich, wollen die Ausbeutung von Tieren stoppen. Ist das nicht eine Gemeinsamkeit auf die man aufbauen kann? Der VGT hatte auch schon Erfolge, und ja, meinetwegen gibts darum mehr aufruhr als um uns, die wir still und leise verzichten. Sicher, der VGT ist nicht immer konsequent, aber er war es auch schon. Tiere wurden Befreit, Tierquäler wurden an den Pranger gestellt… Einige Tiere haben dadurch ein besseres Leben, auch wegen dem VGT, auch wegen den Menschen die sich engagieren. Meiner Meinung nach besteht da doch eine gewisse Verbindung. Füreinander, Miteinander… Aber gegeneinander ist sinnlos. Sicher, was der VGT tut ist nicht der grosse Knaller und allgemein geht es ohnehin eher langsamer voran, aber glaubt ihr wirklich, dass wir den Tieren mehr helfen, wenn wir uns noch mehr Leute suchen die wir nicht mögen als wir ohnehin schon haben? Es ist ein Tropfen auf den heissen Stein, das sehe ich ein, aber meiner Meinung nach ist jeder Tropfen ein guter Tropfen. Auch wenn es kein Platzregen ist, es ist immerhin etwas. Und ich finde, der Spot erreicht vielleicht mehr Leute als wir es je in unseren Leben können. Meinetwegen, da hätte statt “Esst weniger Fleisch” “Esst kein Fleisch” stehen sollen, aber immerhin, der Spot schreckt auf, es ist ein Anfang… Nicht den Keim ersticken, daraus eine Blume blühen lassen.

  16. mari sagt:

    @ ugi, es ist schon klar was du schreibst. die frage ist wie der vgt einzuordnen ist. Als reine tierschutzorganisation, wie der schweizer tierschutz, ist er nicht zu bewerten, es ist mehr. Er will nicht nur, dass die tierschutzvorschriften eingehalten werden, und dann soll die ausbeutung und das morden weitergehen. Das sicher nicht. Er klagt die nicht eingehaltenen tierschutzgesetze ein, weil es einfach die einzige möglichkeit ist substanziell etwas einzuklagen und änderungen zu bewirken, denn die Abschaffung (abolition) und das nicht ausbeuten der tiere können ja (noch) nicht eingeklagt werden. Nun gibt es, wie aus den verschiedenen kommentaren zu ersehen ist, zahlreiche andere vorwürfe.
    Also der vgt scheidet aus und auch der vgt in österreich scheinbar. Peta wird glaube ich auch kritisiert. Nun frage ich mich gibt es überhaupt in europa eine bestehende organisation, die konkret aktiv ist für tiere und den rückhalt und die zustimmung von tierrechtlern hat ? Und wie heisst allenfalls diese organisation ?

  17. maro sagt:

    tippfehler, post 16 ist absender maro

  18. Mladen sagt:

    Sehr viel mehr als mit diesem nicht mal halbherzigen Spot ist zu erreichen in den jeweiligen persönlichen Umfeldern von Menschen die sich schon mit Tierrechten auseinandergesetzt haben. Ich kenne mehrere Beispiele von Leuten deren Freunde vegan wurden.

    Nebst der Arbeit von nicht kontroversen Tierrechtsgruppen die Rückhalt verdient, finde ich es angebrachter Projekte wie Gnadenhöfe mitzutragen statt sich selbst zu verleugnen und eine Organisation wie den VgT zu unterstützen.

    • c.frey sagt:

      Nochwas zu dem Vorschlag des Mladen.
      Es ist wunderschön dass sich Menschen für ungeliebte nichtgebrauchte weggeworfene Tiere herzlich, in Gnadenhöfen einsetzten.
      Doch sind das die Symptome unserer kranken Gesellschaft. Gerade die Tierschutzorganisationen als ganzes Versagen völlig wenn immer mehr Familien Ihre Kuscheltiere wegeben weil sie “nichts mehr zum Kuscheln brauchen.
      Haben die Mitglieder der Familie schoneinmal Ihr eigenes Herz in solcherweise gebrochen sind sie auch nicht mehr imstande andere Verbrechen an Lebewesen anzuklagen ohne selber in Gewissenskonflikte zu geraten.
      Gerade dies ist der Maulkorb den wir Menschen uns nie anziehen sollten, nämlich selber schuldig zu werden an Herzkosigkeiten. Haben wir es doch bereits getan sollten wir uns dafür schämen, es bereuen und uns aktiv gegen jede zukünftige Tierquälerei die uns begegnet angehen.

  19. c.frey sagt:

    Der VGT Schweiz tut mehr für die Tiere als viele Tierschutzorganisationen. Der konstante Einsatz des VGT zeigt doch gerade bei den unverbesserlichen Bauern und Tierhalter Wirkung. Ein von mir aus Tierschutzgründen abgeändertes Sprichwort besagt wenn man den Tierhalter trifft dann schreit er. Hört euch also nur die Tierquälertelefonate an die E. Kessler auf seiner HP veröffentlicht und Ihr wisst dass da voll ins Schwarze getroffen wird.
    Wer nun glaubt dass solcher Art Menschen mit gutem Zureden, zum besseren Umgang mit den Tieren zu bewegen wären, der möge es bitte selber versuchen.
    Ich denke solchen Menschen kann man nur durch Bestrafung und Tierhalteverbot beikommen.
    Anderst sehe ich es mit denen welche nicht unmittelbar von Tierhaltung leben. Jene sind durch solche Spots wie dem des VGT im CH Fersehen sicher auf den Weg des Verzichts auf Fleisch wegen der Tragik der Tierhaltung zu bewegen. Bin auch der Meinung dass es besser geheissen hätte “verzichten Sie auf Fleisch” den Tieren zu Liebe ansatt “essen Sie weniger Fleisch”. Aber ich denke das ist in der Kürze der Zeit in der die Sendung nun plötzlich nach 16 Jahren von einem auf den anderen Tag zur Ausstrahlung gekommen ist untergegangen. Wünsche dem VGT weiterhin viel Erfolg und einen dauerhaften Bestand, bis alle Misstände beseitigt sind.

  20. Mladen sagt:

    Und ich wünsche dem VgT dass er endlich eine Führung kriegt die darauf verzichtet ihr Selbstmitleid über mehrere Seiten weg zu zelebrieren, keine Texte von Neofaschisten mehr veröffentlicht, sich vom jetzigen latenten Antisemitismus abwendet und sich stattdessen nur noch um die Anliegen der Tiere kümmert die das wirklich nötiger haben als wenn ein sogenannter “Aktivist” in braunen Sümpfen rumwabert.

    • c.frey sagt:

      Gerade dieser von Ihnen Mladen, bezeichnete Oberbefehlshaber ist unverzichtbar.
      Gerade er ist es der den Tieren jetzt zu dem Recht verhilft welches ihnen in der Verfassung zugestanden aber im Alltag nicht gewährt wird.
      Würden die Verterinäre ihrer Kontrollaufgaben über die Haltung von Tieren, vollumfänglich nachkommen, müsste E. Kessler nicht dauernd Prozesse gegen Tierquäler führen.

      Wer ausser E. Kessler, macht sonst diese Arbeit und nimmt für sich in Kauf an Leib und Leben bedroht zu werden?

      Bezüglich Ihres Eifers E. Kessler als Judenhasser zu diffamieren weil er sich gegen das brutalste Schächten ohne Betäubung einsetzt, ist Ihrerseits Polemik wie auch Ihre Aussage

      ” Verein unterstützen können welcher fordert die Tiere nur etwas weniger zu misshandeln und allenfalls zu Tode zu streicheln statt sie zu schlachten, ja?!

      Jetzt wäre es an der Zeit dass Sie von Ihren Seite berichten wie Sie den Tieren zu einem artgerechten Leben verhelfen, ansonsten sehe ich Ihre Kommentare als eine von der Fleischverbänden sponsorierte Aktion.

  21. E.Huber sagt:

    Ich finde die Kritik am VGT ungerechtfertigt, er betreibt wenigstens keinen “Schönwetter Tierschutz” wie es viele andere tun.
    Natürlich bringt er viel Kraftausdrücke wie Hühner KZ’s, Schweine KZ’s aber leider braucht es das in einer durch Mediengewalt immer mehr abgestumpften Gesellschaft.
    Wie wäre es wenn vegan.ch mal eine Werbekampagnie starten würde z.B mit Plakaten “Das Schnitzel auf Ihrem Tisch war einmal eine Säugetier mit Gefühlen wie Sie”
    Denn hier ist das Problem, viele Leute denken sich gar nichts dabei was sie da essen.
    Und eine Frage zum Schluss: Was würde den Nutztieren mehr nützen wenn 80% der Bevölkerung nur noch 1x im Monat Fleisch essen oder wenn 3-4% der Bevölkerung streng vegan isst und der Rest macht munter weiter wie bisher?

  22. Mladen sagt:

    Die Kritik bezog sich primär auf seinen Exponenten und Oberbefehlshaber, dies sollte aus den Texten problemlos herauszulesen sein. Dann ging es natürlich noch darum dass Menschen mit einer ehrlichen Einstellung gegenüber dem Veganismus und vor Allem sich selbst wohl kaum einen reformistischen Verein unterstützen können welcher fordert die Tiere nur etwas weniger zu misshandeln und allenfalls zu Tode zu streicheln statt sie zu schlachten, ja?!

    Vergleiche von Tierfabriken mit Vernichtungsanlagen der Nazis sind total fehl am Platz, das ist die reinste Polemik.
    Wem ist ausserdem noch bekannt dass Erwin Kessler Mitglied war in der rechtsradikalen Nationalen Aktion?
    Viel von dieser Gesinnung scheint er in der Zwischenzeit nicht abgelegt zu haben wie die Platzierungen von Texten prominenter Neofaschisten auf der VgT-Seite zweifelsfrei belegen.

    Es soll um Tiere gehen und nicht darum erklären zu müssen weshalb ein Einsatz für die Rechte der Tiere nicht vereinzubaren ist mit der Position einer Person die selbst vorgibt sich für Tiere einzusetzen, jedoch aber Menschen ihrer Religion wegen angreift und verunglimpft.

    Aus demselben Grund ist auch Vorsicht geboten vor der Psychosekte “Universelles Leben” die faschistoide und ebenfalls antisemitische Züge aufweist. Denn auch UL machen sich angeblich stark für den Veganismus, dies obwohl sie ausbeuterische Produkte von Tieren wie Honig und Wolle gutheissen.

  23. E.Huber sagt:

    @Mladen
    Zitat:”einer Person die selbst vorgibt sich für Tiere einzusetzen, jedoch aber Menschen ihrer Religion wegen angreift und verunglimpft.”

    TRADITION IM ISLAM UND JUDENTUM
    Altinküpes Fall hat das Schächten wieder in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. In manchen Religionen wird diese Art des Schlachtens vorgeschrieben, um den Verzehr von Blut, das als „unrein“ gilt, zu vermeiden. Der Islam, der eine möglichst schonende Tötung von Tieren verlangt, lässt dabei nach verschiedenen Lesarten eine vorherige Betäubung zu. Im Judentum hingegen ist dies nicht möglich. Nur das Fleisch unbetäubt verbluteter Tiere kann koscher sein.
    Beim Schächten werden dem Tier, das bei vollem Bewusstsein ist, mit einem Messer die Halsschlagader mit den daneben liegenden Nervensträngen durchtrennt. Dann verblutet es. Bis es tatsächlich tot ist, können quälende Minuten vergehen. Auch wenn immer wieder das Gegenteil behauptet wird, haben wissenschaftliche Studien erwiesen, dass die Tiere starke Schmerzen, Panik, Atemnot und Todesangst erleiden. Durch die Fixierung beim Schächten ist es nur nicht mehr in der Lage, Fluchtversuche oder andere Reaktionen deutlich zu zeigen. Außerdem artikulieren beispielsweise Schafe Gefühle wie Angst kaum. Doch Symptome wie Unruhe, aufgerissene Augen, das Erstarren im Schockzustand oder bebende Nüstern weisen darauf hin, wie angsterfüllt die Tiere tatsächlich sind.
    Schon bevor das Messer angesetzt wird, erfahren die Tiere Qualen. Die Ruhigstellung, die Fixierung, die Streckung des Halses sowie das Offenhalten der Wunde sind hoch komplizierte Vorgänge, bei denen nur allzu leicht Fehler passieren können, die für das Tier eine erneute Steigerung des Leides bedeuten. Auch nach dem Einschnitt ist es keinesfalls so, dass sofort Bewusstlosigkeit einsetzt. Die Verletzungen des Gewebes schmerzen das Tier natürlich, trotz abfallenden Blutdrucks. Nachdem das Messer bis zur Wirbelsäule geführt wird, ist die Fläche des verletzten Gewebes relativ groß. Auch findet die Blutversorgung des Gehirns trotz durchtrennter Hauptschlagader weiterhin statt. Erfahrungsberichte sprechen häufig von Abwehrreaktionen während des Schnitts, wodurch wiederum Schwierigkeiten entstehen, zum Beispiel wird das Wechseln der Schnittrichtung nötig. Außerdem kann sich so der Blutfluss verringern und das Verbluten dauert länger. Die Wolle der Schafe stellt ein zusätzliches Hindernis für einen raschen, präzisen Schnitt dar.
    TODESKAMPF BEI VOLLEM BEWUSSTSEIN
    Ruhige Rinder kollabieren im Durchschnitt nach 15 Sekunden. Allerdings ist es keine Seltenheit, wenn sie auch nach fast 50 Sekunden noch Aufstehversuche unternehmen. Der Bewusstseinsverlust tritt erst nach einer Minute ein. Wenn Blutgerinnsel oder Veränderungen der Arterien die Hauptschlagader verengen, dauert der Todeskampf länger als sechs Minuten.

    Quelle:
    http://pressemitteilung.ws/node/178487

  24. Mladen sagt:

    Der obige Beitrag erübrigt jeglichen Kommentar, denn in einem abolitionistischen Kontext kann es nicht darum gehen einer Art von Mord als “besser” anzusehen, jeder Tiermord ist zu verurteilen und nicht die Religion der Menschen die ihn ausüben.

  25. Mladen sagt:

    Erwin Kessler ist erwiesenermassen Antisemit, das ist nicht widerlegbar und er gibt sich in dieser Frage auch die grösste Mühe diese Tatsache aufrechtzuerhalten. Ansonsten empfehle ich die vorhin von mir schon mal reingemachten links von Hans Stutz über Rechtsradikalismus im Zusammenhang mit dem Antisemiten Kessler durchzulesen, vielleicht hilft das ja.
    Die Lobhudeleien auf Kessler sind ja sowas von lächerlich, er sollte lieber mal seine braune Vergangenheit und Gegenwart aufarbeiten wenn er sich ohne Widersprüche für Tiere einzusetzen gedenkt.

    Ist gemäss c.frey denn ein Tiermord der nicht als Schächten bezeichnet wird somit zu befürworten? Das ist inkonsequent und spiessig, entspricht einem bürgerlichen reformistischen Tierschutzgedanken welcher schlussendlich den Tieren nichts bringt weil sie ja nur auf andere Art ermordet werden. Wie lange braucht es denn um zu kapieren dass der Mord an Tieren das Übel ist und nicht nur auf der Art wie das geschieht herumgehackt werden soll geschweige denn deswegen zu übelsten antisemitischen Phrasen zu greifen um die eigene Unzulänglichkeit zu kaschieren?

    Auf den letzten Satz von c.fry zu reagieren erspare ich mir da ich mich auf Provokationen mit einem derart abgrundtiefen Niveau nicht einzulassen pflege.

  26. c. frey sagt:

    Wieder falsch Herr Mladen

    So lange nicht erreicht werden kann, dass Tiere nicht mehr gemordet werden um die “Fleischeslust” der Menschen zu befriedigen, muss den Tieren ein schnellstmöglicher Tod gewährt werden damit sie, wenn schon zum Tod verurteilt nicht auch noch qualvoll sterben müssen. Genauso ist solange man sie am Leben hält darauf zu achten dass diese Tiere artgerecht leben können.

    Dass Sie beim lesen des obigen Kommentars des Herrn Huber nicht selber darauf kommen zeigt dass Ihnen das Leid der Tiere weniger wichtig ist als Ihre Polemik gegen Herr Kessler.

    Sie können immer noch auf die Frage Antworten. Was haben Sie bis heute getan damit es den Tieren besser geht?

  27. Mladen sagt:

    Hubers Beitrag beschreibt nur eine Art des Mordes an Tieren, ich jedoch bin gegen JEDE Art des Tiermordes und kann schon aus diesem Grund in einem abolitionistischen Kontext nicht gegen eine bestimmte Form des Mordens sein.

    Die Tatsachen welche ich aufgeführt habe im Zusammenhang mit dem Antisemitismus von Erwin Kessler sind offensichtlich, die Unterstellung Tiere würden mir im vergleich dazu weniger bedeuten ist völlig aus der Luft gegriffen und sie wurde hier schon gegenteilig widerlegt indem ich mich dafür aussprach statt sich mit der Justiz wegen judenfeindlichen Äusserungen zu beschäftigen mehr konkret was zu tun für die Tiere.

  28. c.frey sagt:

    Genau “nur” Ihr Aussprechen scheint das Mittel Ihrer Wahl zu sein. Und als solcher wenden Sie sich gegen jene die den Tieren bisher mehr geholfen haben als Sie selber. Was hindert Sie daran Ihren “abolitionistischen” Abschaffenden-Weg weiterzugehen?

    Lassen Sie doch jene welche in gleicher Sache bereits mehr als Sie getan haben weiter Ihren erfolgreichen Weg gehen.

    Vielleicht hat Ihr Weg-Ziel niemals Erfolg dann wären diese Tiere die durch Kesslers Einprachen von Qualen befreit wurden die einzige Substanz.

    Dass E. Kessler wegen judenfeindlichen Äusserungen angeklagt wurde beruht m.E. auf willkürlichen Anklagen. Dieser Vorwurf wird daraus abgeleitet dass E. Kessler die Schächtjuden, die vom Schächtvorgang als eine schmerzlose Schlachtmethode sprechen, die mit einem einzigen schnellen Schnitt zur sofortiger Betäubung führt, als Lügner bezeichnete.

    Dass diese Art der koscheren Schlachtung durch bis zu efl maligem säbeln am Hals der Kuh nicht zur Betäubung führt, zeigen eindrückliche Videos auf der VGT Seite.

    Es ist noch nicht einmal klar ob zur koscheren Schlachtung die Tiere vor dem jüdischen Gesetzt nicht betäubt werden dürften. Da streiten sich die Juden selber.

  29. martin sagt:

    Die Rhetorik des Neuen Tierschutzes ist immer die gleiche: Man kann die Ausbeutung nicht sofort beenden, also ist man „gezwungen“ weiterhin Tierschutz zu betreiben.
    So ein Unsinn. Tierschutz hilft den Tieren nicht, sondern verfestigt die Tierausbeutung nur auf einer neuen Ebene. Gegen Schächten zu argumentieren führt zu nichts anderem, als den Nicht-„Schächt-Fleisch“-Konsumenten ein gutes Gewissen bei ihrer so viel besseren Form der Tierausbeutung zu verschaffen.
    „Tierschutzgesetze“ umzusetzen oder ihre Einhaltung zu erreichen erzeugt nichts anderes, als den Tierausbeutern eine Ausrede für ihre Tierausbeutung zu liefern. Dabei wird den Tieren nicht geholfen, da die Faktoren, die Tierleid verursachen, lediglich verschoben werden (http://www.antispe.de/txt/legebatterieverbot.html).

    Abolitionismus und damit Veganismusaufklärung erzeugt weder die falsche Unterscheidung, daß eine Forum von Tierausbeutung akzeptabler sei als eine andere, noch liefert sie den Tierausbeutern eine Ausrede. Veganismusaufklärung hilft den jetzt lebenden Tieren, da jeder neue Veganer die Nachfrage und damit die Anzahl der ausgebeuteten Tiere sofort und nachhaltig reduziert (und nicht verschiebt und festigt).

    Weshalb die Tierschutz-Organisationen das nicht machen ist klar: Es läßt sich kein Geld damit verdienen.

    • E.Huber sagt:

      @ martin
      Für sich isoliert gesehen ist richtig was sie schreiben.
      Aber: Gemäss Wikipedia sind in Deutschland zwischen 250.000 und 460.500 Veganer (etwa 0,3 %–0,5 % der Gesamtbevölkerung), in den USA etwa 0,9 %
      Vegetarier sind in der westlichen Welt mit durchschnittlich 1,5 bis 2,5 Prozent Anteil an der Bevölkerung vertreten, in Indien sogar mit bis zu geschätzten 40 Prozent.

      0.9 % Veganer das ist nicht gerade berrauschend, ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Bekehrung der restlichen 99% ebenfalls Veganer werden zu werden.
      Bis dahin verstreicht wohl leider noch viel Zeit und es ist wohl sinnvoll dass Kessler’s VGT sich während dieser Zeit weiterhin da einsetzt wo die Spitze des Eisberges ist – bei den Tierfabriken.

      Ich fürchte wenn ein Werbespot für vegetarische Ernährung schon von SF DRS zensiert wird wie sähe es dann mit einem Werbespot aus der noch weiter geht?

      @mladen
      ” bin gegen JEDE Art des Tiermordes ”
      Aber aus religiösen Gründen dann wohl erlaubt oder wie darf ich das verstehen?

      Ich finde wenn ich eine Kuh wäre ob ich durch jüdisches oder moslemisches Schächten umkomme oder durch ungenügende Betäubung im Schlachthaus leide macht für mich das keinen Unterschied, Schmerzen sind Schmerzen!

      Was den Antisemitismus / Rassismus anbelangt finde ich werden diese Begriffe all zu oft angewendet nur um unbequeme Leute zum Schweigen zu bringen so kann es auch bei Kessler gewesen sein.

  30. Mladen sagt:

    Erwin Kessler’s Antisemitismus ist eindeutig nachweisbar und alles andere als willkürlich, die das nicht wahrhaben wollen leugnen auch gewiss welche Vergangenheit Kessler hatte von der er sich nie zu distanzieren suchte was wiederum bedeutet das er nach wie vor zu seinenm rechtsradikalen Gedankegut steht und dieses auch heute noch verbreitet.

    Wer sich ernsthaft mit Veganismus, Antispeziesismus und Abolitionismus befasst wird sich auch von einem reisserischen Video nicht einlullen lassen wenn dieses dann dazu verwendet werden soll um im Nachhinein aufzuzeigen dass die Juden Tiere auf die böse Art ermorden und alle anderen sich deswegen nun ein gutes Gewissen machen können wenn sie nicht geschächtete Leichenteile konsumieren, schizophrener und kranker geht’s gar nicht mehr.

    Das Antirassismusgesetz gibt’s nicht umsonst in der Schweiz, dass es bei Kessler zur Anwendung kommt dürfte allen denen Tiere wirklich was bedeuten aufzeigen dass von Kesslers Verein VgT Abstand zu nehmen ist da Tierrechte untrennbar sind von Menschenrechten.

  31. c. frey sagt:

    Glaube ich nicht dass sich die meisten Menschen durch Ideologien zu Verzicht auf eine Gewohnheit wie dem Fleischessen, bewegen lassen.

    Ich behaupte Fleischessen ist Kult und Kult-ur wird gepflegt

    Sonst hätte doch auch ein Slogan wie ” Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin” erfogreich sein müssen.

    Umsomehr dass es sich dabei noch um Menschenabschlachten gehandelt hätte, was in den Köpfen der meisten Menschen mehr Wert als Tiere darstellt .

    Ich lasse mich aber gerne von guten Argumenten vom Gegenteil überzeugen wenn Ihr solche habt.

  32. Mladen sagt:

    Nun bei mir war es eben genau so. Als ich aufhörte Fleisch zu essen mit 10 Jahren wollte ich einfach dass meinetwegen keine Tiere mehr getötet werden.
    13 Jahre später als ich mich aus politischen Gründen schon länger intensiv mit Menschenrechten auseinandergesetzt hatte stiess ich auf Broschüren in welchen ich mehr erfuhr über die Hintergründe der Milch- und Eierproduktion, über Zirkusse und noch andere Themen.
    Dies bewog mich dann dazu vegan zu werden.

  33. maro sagt:

    die nicht benützung von tieren, die abolition ist eine gute sache die ich unterstütze. dies schliesst aber nicht aus, dass ich mich im hier und jetzt gleichzeitig auch für eine verbesserung der haltungsbedigungen der tiere einsetze. so ist schächten bestimmt schlimmer für ein tier als es betäubt zu töten. dafür setze ich mich ein, aber meine grundeinstellung der abolition gebe ich dadurch nicht auf. auch bin ich absolut für die betäubung von jungen ebern, wenn ihnen die hoden herausgeschnitten wurden. bis anhin wurde dies betäubungslos gemacht. gemäss mladen ideologie kommt es nicht darauf an und es darf nicht partei für oder gegen betäubung genommen werden, den nur die abolition gilt. das ist unterlassung von hilfeleistung an den geschundenen tieren. ich kann mich als veganer ganz bestimmt für die notleidenden tiere einsetzten und helfen deren qualen und leiden zu minimieren. gemäss mladen ideologie darf ich das aber nicht, da ich sonst den tiergebrauch damit zementiere und die abolition damit verhindere. das ist aber ganz bestimmt nicht so. auf den vgt seiten kann ich keine hinweise finden auf antisemitismus, auch finde ich keine kommentare von holocaust leugnern. mladen woher hast du das mit der nationalen aktion und kesslers mitgliedschaft ? gibts einen link ? Im übrigen versuchen viele und auch der staat kessler zu stoppen und sie verbreiten deshalb den vorwurf er sei rassist und nazi und das hört mensch überall, vielleicht wurdest du auch davon beeinflusst?

  34. Mladen sagt:

    Ich wurde gewiss von niemand dahingehend beeinflusst wenn es darum geht bei einer Person eine solche Haltung aufzuzeigen. Es ist leider nicht nur ein von mir ersponnener Vorwurf sondern Kessler beschäftigt die Gerichte schon seit Längerem wegen seinen Aussagen in den VgT-Nachrichten und in seinen Pamphleten.

    Ausserdem erhält auch ein prominenter Neofaschist aus Frankreich auf der Seite des VgT eine Plattform für seine Texte:

    http://www.vgt-ch.info/justizwillkuer/Benoist.htm

    Hier etwas zu Kesslers Zusammenhängen mit der rechtsradikalen Nationalen Aktion:

    http://www.hans-stutz.ch/rechtsextremismus/2005/14-04-kessler-falschmeldung.html

    Und zu seinen antisemitischen Ausfällen:

    http://www.hans-stutz.ch/rechtsextremismus/2001/04-05-zweiter-prozess-kessler.html

    auch total übel:

    http://www.vgt.ch/justizwillkuer/anklage_im_schaechtprozess.htm

    @ E.Huber
    Ich befürworte keinesfalls Tiermord aus religiösen Gründen, werde aber niemals eine Religion deswegen verunglimpfen sondern den Mord an sich verurteilen.

  35. Mladen sagt:

    Ich wurde gewiss von niemand dahingehend beeinflusst wenn es darum geht bei einer Person eine solche Haltung aufzuzeigen. Es ist leider nicht nur ein von mir ersponnener Vorwurf sondern Kessler beschäftigt die Gerichte schon seit Längerem wegen seinen Aussagen in den VgT-Nachrichten und in seinen Pamphleten.

    Ausserdem erhält auch ein prominenter Neofaschist aus Frankreich auf der Seite des VgT eine Plattform für seine Texte:

    http://www.vgt-ch.info/justizwillkuer/Benoist.htm

    Hier etwas zu Kesslers Zusammenhängen mit der rechtsradikalen Nationalen Aktion:

    http://www.hans-stutz.ch/rechtsextremismus/2005/14-04-kessler-falschmeldung.html

    Und zu seinen antisemitischen Ausfällen:

    http://www.hans-stutz.ch/rechtsextremismus/2001/04-05-zweiter-prozess-kessler.html

    auch total übel:

    http://www.vgt.ch/justizwillkuer/anklage_im_schaechtprozess.htm

    @ E.Huber
    Ich befürworte keinesfalls Tiermord aus religiösen Gründen, werde aber niemals eine Religion deswegen verunglimpfen sondern den Mord an sich verurteilen.

  36. René sagt:

    Hoi Mladen
    Ich finde es einfach nicht recht von dir, wie du Kessler schlecht darstellst.
    Kessler kritisiert alle, die Tierquälereien begehen, z.B. Kloster, Bischoftümer und Moslems die auch schächten. Nur Juden darf man nicht kritisieren.
    Und glaub nicht alles, was in den Medien steht.
    Kessler wird vor allem von der Fleisch-Lobby schlecht dargestellt (Milch, Eier-Lobby usw. natürlich auch)
    Aber dass Kessler von überzeugten Veganern derart schlecht gemacht wird, enttäuscht mich sehr.
    Der VgT-Spot ist super und erreicht so nun mal mehr als ein pro-vegan Spot. Ist leider so, wie die meisten Menschen nun mal sind. Ein pro-vegan-Spot würde ich natürlich auch sehr begrüssen.
    Man muss froh sein, dass in der Schweiz überhaupt so ein TV-Spot gezeigt werden darf.
    Der VgT hat sich inzwischen geändert. Heute würde es am Schluss heissen:”Bitte essen sie kein Fleisch mehr”. Inzwischen ist der VgT fast vegan. Der Vorstand besteht aus Veganern und fast-Veganern.
    Du schadest dem Tierschutz (oder muss man Tierrecht sagen), wenn du ihn so schlecht darstellst.
    Das hat er wirklich nicht verdient. Er hat mehr erreicht als alle anderen Tierschützer/Tierrechtler,
    denn sonst würde es den Nutztieren noch schlechter gehen.

  37. René sagt:

    Hoi Ugi
    Ich finde es sehr schade, dass ein so tierfreundlicher Mensch wie du so schlecht über den VgT schreibt.
    Zudem schreibst du vieles, das so nicht stimmt. Z.B.
    - der VgT ist nicht hängen geblieben, sondern hat sich von einem “Bio-Fleisch” zu einem “fast vegan”-Verein entwickelt.
    - Der VgT lehnt Gewalt ab und betreibt keinen billigen, tierrechtsfeindlichen Tierschutz!
    - Irgend etwas muss man doch gegen die Kaninchenquäler tun. Hast du eine bessere Idee? Die meisten Telefonanrufe sind höflich. Da kann der VgT auch nichts dafür, wenn es auch agressive Telefonierer auf Seite der Tierfreunde gibt. (Umgekehrt gibts viel mehr)
    - Es stimmt auch nicht, dass der Tierschutz generell auf der Seite der Tierausbeuter steht.
    Dass Tierschützer die Versklavung der Tiere lediglich “humanisieren” wollen, kann man auch nicht generell sagen. Und dass der Tierschutz zu MEHR Tierausbeutung beiträgt gilt auch nicht generell.
    Gerade der VgT ist z.B. ein Tierschutzverein, der die Tierausbeutung verringert hat.
    Ein Tierschützer, der sich für das Wohlergehen der Tiere einsetzt ist doch viel besser, als einer, der sich als Tierrechtler versteht und sich gegen Tierschützer einsetzt, indem er schlecht über sie schreibt + redet.
    Ugi, bitte hilf allen, die sich für die Tiere einsetzen! Sich gegen strategisch anders denkende einzusetzen ist wirklich nicht sinnvoll.
    Bitte setze dich lieber für einen pro-vegan-Spot ein, statt den VgT zu kritisieren.
    Da wünsch ich dir viel Erfolg!

  38. Mladen sagt:

    René, Du verkennst die Lage total indem Du Kesslers Ansichten wiedergibst mit Deiner Behauptung es sei tabu Juden zu kritisieren. Den Recherchen von Hans Stutz ist sehr wohl Glauben zu schenken, schliesslich beobachtet er die rechtsradikale Szene schon seit vielen Jahren und dokumentiert auch alle relevanten Vorfälle.

    Der Vorwurf ich würde hierbei den Tierrechten schaden ist ja sowas von aus der Luft gegriffen, es geht einzig darum aufzuzeigen um was es bei Tierrechten wirklich geht und dass diese nicht mit kruden antisemitischen Wahnvorstellungen vermischt werden. Ausserdem lässt sich die Gesinnung Kesslers zweifelsfrei auch aus seinen eigenen Texten herauslesen, es sei denn dass jemand dies nicht lesen will oder nicht wahrhaben will.

    Was Tierrechte betrifft so hat der VgT damit überhaupt gar nichts zu tun, auf seiner Seite werden auch Firmen verlinkt die tote Tiere verticken. Ausserdem vertritt er keinerlei tierrechtsrelevanten Anliegen, es steht dort ja auch explizit dass es einzig um den Schutz der Tiere geht was schlussendlich dazu führt dass deren Leiden in ein gesetzeskonformes Kostüm gepackt werden auf dass sich ja auch alle damit abfinden.

    Überzeugte vegan lebende Menschen würden gewiss auch nicht ignorieren wollen wenn sich in ihren Reihen eine Person befände die zwar aktiv ist gegen die Tierausbeutung aber hintenrum Menschen aufgrund ihrer Religion verunglimpft. An einer Tierrechtsdemo beispielsweise würde ich Neofaschisten unter gar keinen Umständen dulden und ihnen unmissverständlich beibringen dass ihre Einstellung hier nicht toleriert wird, so einfach ist das.

    Es geht schlussendlich mal darum aufzuzeigen dass es total widersprüchlich ist wenn Tierrechte und Menschenrechte gegeneinander ausgespielt werden, das eine geht nicht ohne das andere und das Ganze nennt sich dann Antispeziesismus, untrennbar verbunden mit Antirassismus und Antisexismus.

  39. maro sagt:

    hans stutz, journalist, grüne partei und fleischesser, beobachtet die rechte szene seit jahren und schreibt kundig darüber. Bei kessler hat er wohl gesehen, dass er die juden kritisiert hat und dann sogleich mit den richtern, mit den medien, mit den behörden, etc. mitgezogen und kessler in die rechte ecke plaziert. Sehrwahrscheinlich hat er zuwenig differenziert. Wenn ich alle gerichts akten und plädoyers auf den vgt seiten durchlese, fällt mir das auf.

  40. c. frey sagt:

    Um die Eiseitigkeit der Liks des Herrn Mladens etwas auszugleichen verweise ich auf

    http://www.vgt.ch/vn/0101/schaechtprozess.htm

    Meines Erachtens ist hier mehr als nur eine klare Distanzierung des E. Kessler zu lesen sondern sogar ein Mitfühlen mit den jüdischen Opfer.

    nicht nur E. Kessler wird zum Rassisten erhoben weil er Tierleid verhindern will

    http://www.vgt.ch/news_bis2001/981030.htm

  41. Mladen sagt:

    Die Arbeit von Hans Stutz ist weder parteigebunden noch ist er am Gängelband der Behörden. Wer des Lesens mächtig ist sowie in der Lage politische und geschichtliche Zusammenhänge richtig zu deuten statt sie nach eigenem Gusto auszulegen wie das obenan leider der Fall ist wird ohne Zweifel und eindeutig erkennen von welch einem antisemitischen Wahn Kesslers Geist beseelt ist.

    Er selbst positioniert sich am äussersten rechten Rand zusammen mit Neofaschisten und Revisionisten, dies ist ganz klar erkennbar durch die Seite des VgT und seine Texte. Der unhaltbare Vorwurf dass ich solche Dinge jemand zuschreiben würde ist nur lachhaft und entbehrt jeder Grundlage, das werden ebenfalls alle erkennen die nicht zwanghaft versuchen Kessler in ein gutes Licht zu rücken was bei seinen Positionen ganz einfach nicht möglich ist.

    Dazu passend erscheint mir der link zu Brigitte Bardot, ehemals Sexsymbol und inzwischen ebenso wie Kessler aufgrund von Rassismus verurteilte Rechtsradikale. Um es selbst hier nicht in allen Details auszubreiten deshalb ein link zu dem Thema der nichts Verklärendes enthält sondern konkret über ihren Werdegang und Ansichten informiert:

    http://www.klick-nach-rechts.de/gegen-rechts/2003/06/bardot.htm

    Die Einseitigkeit meiner Beiträge lasse ich selbstverständlich nur zu gerne gelten, denn meine politischen Ansichte sind unbeugsam gegenüber allen Positionen die zum Ziel haben Elemente in die Tierrechtsbewegung hineinzubringen die da nicht hingehören, aus welchen Gründen auch immer. Möchte dies hier nicht nochmals wiederholen, wurde schon zur Genüge ausgeführt und dargelegt von mir.

  42. martin sagt:

    Einige haben es immer noch nicht verstanden: Man kann Tierrechte/Abolitionismus und Tierschutz/Reformismus nicht gleichzeitig betreiben, weil sie in ihren Methoden entgegengesetzt sind (die einen wollen Veganismus, die anderen irgendetwas anderes (“weniger Fleisch” oder “Veggie”), was die Spender nicht vergrault) sowie in ihren Zielen (die einen wollen die Tierausbeutung abschaffen, die anderen wollen sie so umgestalten, daß immer Bereiche geben wird, mit deren “Mißständen” man Spenden einnehmen kann).
    Wenn man sich für Reformismus-Unsinn wie größere Käfige oder bessere “Haltungsbedingungen” einsetzt, signalisiert man, daß es irgendwie akzeptabel wäre, Tiere auszubeuten solange das “human” geschieht. Veganismus ist sofort und für alle Menschen möglich. Es ist kein Wunder, daß die Veganisierungsrate der Bevölkerung so niedrig ist, wenn all die Tierschutzorganisationen nur “weniger Fleisch” oder Vegetarismus adressieren und Veganismus gar noch schlecht machen und als zu schwierig darstellen. Wie gesagt: Diese Organisationen haben kein Interesse an Veganern, weil der Spendenkreislauf darauf beruht, daß die Unveganer Geld spenden und der Tierschutz ihnen dafür mit “Besserungen der Haltungsbedingungen” ein gutes Gewissen beim Tierproduktkonsum verschafft.

    Zu Einzelaussagen:
    “das ist unterlassung von hilfeleistung an den geschundenen tieren.”

    Tierschutz/Reformismus ist keine Hilfeleistung, weil es den Tieren nicht hilft, wenn sie vor dem Schlachten einmal gestreichelt werden. Wirkliche Hilfeleistung ist nur Veganismus, der die Ausbeutung beendet.

    “da ich sonst den tiergebrauch damit zementiere und die abolition damit verhindere. das ist aber ganz bestimmt nicht so.”

    Doch, ist es. Lies den Link, den ich oben reingestellt habe.

    “Der VgT-Spot ist super und erreicht so nun mal mehr als ein pro-vegan Spot.”

    Aber nicht für Tierrechte/Veganismus. Er hilft dem VgT, weil die Leute ihr “Biofleisch” (oder was auch immer) fressen und spenden können.

    “Du schadest dem Tierschutz (oder muss man Tierrecht sagen), wenn du ihn so schlecht darstellst.”

    Was wirklich schadet, ist die elitäre Haltung, irgendjemand dürfte nicht kritisiert werden.
    Der Tierschutz – die Meinung, man könnte Tiere ausbeuten solange es halbwegs “nett” geschieht – ist z.Z. das größte Hindernis für Tierrechte. Dem Tierschutz zu schaden ist alles andere als schlecht.

  43. c. frey sagt:

    Ihr scheint ja hier selber eine elitäre Haltung innezuhaben.

    Wie Cäsar der kam, sah und siegte.

    Doch wo ist euer Heer. Sind es die knapp 1Prozent der Bevölkerung die vegan lebt?
    Und mit welchen Mitteln wollt Ihr den Rest beeinflussen, vielleicht durch ehrenamtliche Tätigkeiten?

    Mein lieber Schwan, Ihr werdent scheitern und veratwortlich dafür sein dass Ihr andere am Helfen gehindert habt.

  44. martin sagt:

    “Und mit welchen Mitteln wollt Ihr den Rest beeinflussen, vielleicht durch ehrenamtliche Tätigkeiten?”

    Danke für diese Beweis, daß du dich über das, was du kritisiert, überhaupt nicht informiert hast. Aber wieso auch, ein paar Strohmannargumente hier und da reichen schließlich.

    “Mein lieber Schwan, Ihr werdent scheitern und veratwortlich dafür sein dass Ihr andere am Helfen gehindert habt.”

    Ich kann damit leben, daß ich verhindere, daß die Tierausbeutungsindustrie noch mehr Werbung durch Labels wie “artgerechte Haltung” bekommt, ihr Profit steigert, indem veraltete Produktionsmethoden reformiert werden, und Tierschutzorganisationen noch mehr Spenden einnehmen, indem sie Ablaßhandel mit Unveganern betreiben.

  45. Mladen sagt:

    In der Folge eines klaren Argumentationsnotstandes anderen eine angeblich “elitäre Haltung” zu unterstellen zeugt nicht eben davon mit der Wahrheit auch wenn sie jemand missfällt vernünftig umgehen zu können.
    Habe nachher auch den anderen link von Kesslers Gnaden angesehen, welcher ebenfalls ein Eigentor darstellte, wer nach dieser Lektüre auch nur ansatzweise noch meint mit einer solchen Person in irgendeiner Form was Gemeinsames zu haben bzw. konstruktiv zusammenarbeiten zu können befindet sich auf ebendiesem tiefen Niveau in denselben braunen Sümpfen.

    Tierrechte sind eines, sie haben das Ziel den Tieren ihre Würde und Unversehrtheit zu garantieren, angepasster Tierschutz von Bücklingen der sich an Gesetzen orientiert die von Menschen für Menschen gemacht wurden und im Sinne der Tierrechte nichts bringen sondern sogar gegenteilig wirken ist kontraproduktiv.

  46. c. frey sagt:

    Ja klar, ist für den Herrn MLaden immer alles schon seit seinen ersten Zeilen.
    Steine werfen gegen E. Kessler weil er ja von anderer Seite schon bezeichnet wurde ist sehr schwer.

    Oder eben auch nur ein Armutszeugnis weil der wirkliche Grund ihn schlecht zu reden nur mit faden Argumenten über “Tierschutz verhindert Veganismus” keine Wirkung zeigen würde. Argumentennotstand? Genau.

    Und anstatt jene Tierschutz Organisationen welche sich zurücklehnen und die Spendengelder zählen und immer konform gehen mit jedem und allen, geht der nette Herr Mladen gegen genau diesen unbeugsamen E. Kessler vor der selber Prügel und Morddrohungen in Kauf nimmt und auch vor korrupten Politiker nicht kuscht.

    Eine wahre Meisterleistung Herr MLaden. Kann mich nur wiederholen.

    @martin
    Danke für diese Beweis, daß du dich über das, was du kritisiert, überhaupt nicht informiert hast. Aber wieso auch, ein paar Strohmannargumente hier und da reichen schließlich.

    Habe ich nicht mehrfach nachgefragt wie Ihr den Menschen den Fleischverzicht beibringen wollt?

    Bisher habe ich keine Antwort darauf gelesen. Habt Ihr Angst davor euch lächerlich zu machen?

  47. Mladen sagt:

    Nur noch strubes und unverständliches Geschwurbel nachdem alles zuvor von c.frey Geschriebene bis zuletzt demontiert worden ist.
    Leider nichts als klägliche Versuche Leuten mit Tierrechtshintergrund Defizite einreden zu wollen.
    Früher lebten unsere Vorfahren in Höhlen.
    Früher gab es ausser Tierschutz nichts.

    Doch beides hat sich jetzt einerseits zu unserem und andererseits auch zum Glück der Tiere geändert.

    Ich empfehle mal dringendst sich fortzubilden mit Literatur über Antispeziesismus, Abolitionismus und natürlich auch Antirassismus, denn diese Dinge sind voneinander nicht zu trennen.

    • c. frey sagt:

      @Mladen “Nur noch strubes und unverständliches Geschwurbel” damit klassifizierst du deine eng begrenzte Aufnahmefähigkeit.

      Willst halt eben nicht zu Thema reden sondern weiter auf anderen rumhacken.

      Wenn du das immer noch brauchst, nachdem du dich über Antispeziesismus, Abolitionismus und natürlich auch Antirassismus eingelesen hast,empfehle ich jedem sich das Geld für diese Bücher zu sparen.

  48. c. frey sagt:

    @Mladen sagt:

    Doch beides hat sich jetzt einerseits zu unserem und andererseits auch zum Glück der Tiere geändert.

    Nenne mir doch bitte gleich noch den Namen des Planeten wo das alles stattfindet:-)

  49. Mladen sagt:

    Nein, denn es ist eindeutig Ihr Horizont welcher zu beschränkt ist, die hier an den Tag gelegte Ignoranz und Arroganz spricht Bände.
    Aus meinen Beiträgen geht eindeutig hervor dass es der Sache nichts bringt wenn sich gewisse Exponenten lieber wegen Verstössen gegen das Antirassismusgesetz vor Gericht austoben statt sich dem eigentlichen Thema zu widmen bzw. ihre Energie darauf zu konzentrieren statt in Selbstmitleid zu zerfliessen.

    Es gibt für Ihresgleichen ja immer noch den STS und Konsorten, dort steht auch wo es Biofleisch gibt und ähnliches inkonsequentes Zeugs.

    Dass Sie mit den von mir erwähnten Themen nichts am Hut haben wurde hier schon mehrfach bewiesen, daraus resultiert auch Ihr Unverständnis gegenüber Grundsätzen auf denen schliesslich alles diesbezüglich Relevante aufgebaut ist.

    Sie nennen es rumhacken, in der Realität heisst dies das Aufzeigen von Tatsachen über Dinge die Sie wiederum entweder nicht wahrhaben wollen, gutheissen oder ansonsten lieber unter den Teppich kehren würden.

    • c. frey sagt:

      @Mladen

      Ich Ignoriere nur das was Sie mir nicht erklären wollen/können.

      Arrogant ist es wenn Sie sich als junger Mann mit Weisheiten brüsten welche noch nie breit erprobt wurden und somit keine Schlüsse und Prognosen gezogen werden können.

      Der Fleischkonsum war noch nie so hoch auf der ganzen Welt wie heute.

      Es gibt Leute die sich nur noch ketogen ernähren und dies als neues Lebensgefühl vermarkten.

      Sie sehen Dinge die nicht da sind, leider.

      Habs leider zweimal gepostet.

      • Ugi sagt:

        “Der Fleischkonsum war noch nie so hoch auf der ganzen Welt wie heute. ”

        Trotz fast 200 Jahren Tierschutzgesetzen und Reformen? Na sowas, äusserst effektiv, Tierschutz zu betreiben, das muss an dieser Stelle also mal gesagt werden. Ein Hoch auf den Tierschutz!

        Aber ja, natürlich die grossen Erfolge des Tierschutzes: Die Legebatterien sind abgeschaft. Bodenhaltung, die für die Tiere noch mehr Stress bedeutet und wo mehr Individuen für die gleiche Menge Eier versklavt und ermordet werden, ist viel besser. Dass dazu der Konsum von Eiern noch gestiegen ist. Reife Leistung, reife Leistung!

        “Hallo liebe Afrikaner, uns ist es wirklich so was von egal, ob ihr Elementarrechte habt oder nicht. Ihr dürft aber dank unserer unermesslichen Grossmütigkeit 1 Stunde am Tag weniger arbeiten. Doch dafür müssen wir mehr Leute von euch “anstellen” und importieren, es sterben deswegen halt noch mehr auf den Schiffen bei der Überfahrt, nicht die Rede wert, ihr habt ne Stunde weniger zu arbeiten.” – Die Menschenrechtler

        Jap, Tierschutz funktioniert. Aber nicht für das Wohl der Tiere.

        • c. frey sagt:

          Oh, Ja auch meine Meinung Ugi.

          Ist mir auch unverständlich dass immer mehr Fleisch konsumiert wird statt weniger.

          Doch höre ich zum erstem mal dass der Grund dafür die Tierschutzorganisationen sind.

          Ich nehme das mal für uns etwas weiter auseinander.

          Der Tierschutz kooperiert mit der Fleischindustrie und dieser mit den Fleischkonsumenten.

          Die Fleischindustrie hat eine Lobby bis in die Politik.

          Die an Fleischgewinnung interessierten Partien sind demnach.

          Die Fleischkonsumenten
          Der Fleischhändler
          Die Politik
          Der Schlachtbetrieb
          Der Bauer
          Der Tierarzt
          Der Futterhersteller
          Die Pharma (Antibiotika, Hormone uä.)
          Die Melkanlagenhersteller
          Die Stalleinrichter
          Die Elektrozaunhersteller
          Der Zisternenhersteller für die Gülle

          Diese sind doch in Wahrheit die Schuldigen die sich aus finanziellen Interessen einen Tierschutz wünschen den Sie manipulieren können.

          Also von hier kommt erstmal der Druck dem sich viele Tierschutzorganisationen nicht entziehen können.

          Nicht jeder Tierschutzverein muss deswegen korrupt sein.

          Doch leiden alle Tierschutzorganisationen an diesem Druck.

          Ausschliessen will ich auch nicht dass es solche gibt die den Tierschutz nur um des Mammonswillen betreiben.

          Verallgemeinert sind die Tierschutzorganisationen aber nicht die Schuldigen.

          Angenommen der Tierschutz wird abgeschafft.

          Wer lässt sich jetzt von wem sagen wie er mit den Tieren umzugehen hat?

          Ist es nicht der Veterinär der zuständig ist. Nimmt nicht dieser dann wieder die Alibi-Rolle für das gute Gewissens aller Fleischkonsumenten ein? Haben wir nicht diese Zustände obschon Veterinäre für das Wohl der Tiere von Gesetztes wegen zuständig sind?

          • Ugi sagt:

            Hallo C. frey,

            ich habe nicht gemeint, dass der Tierschutz verantwortlich für diese enorme Zunahme an Tierkonsum ist, sondern, dass, obwohl wir seit etlichen Jahren Tierschutzorgas und Tierschutzreformen haben, dieser Konsum dadurch nicht im geringsten beeinflusst bzw. vermindert wurde.

            Was für mich wieder Beweis genug ist, dass Tierschutzpolitik in keinster Weise zu einem Rückgang der Tierausbeutung oder zu einem veganen Bewusstsein führt.

            Nur das Verbreiten von Veganismus mag dies zu bewirken. Und ja, ich denke, dass die Zahl der Veganer in den letzten 10 Jahren rapide gestiegen ist und man bald die 1 oder gar 2% Grenze überschreiten kann. Und ja, ich denke auch, die Zahl der veganen Menschen tun bereits wesentlich mehr für die Nichtmenschen, als wenn jemand aus Tierschutzgründen auf Biofleisch und Freilandeier umstellt.

            Auch muss ich noch mal erwähnen, dass es genug Biofleisch und Vegetarier Tierschützer gibt, die sich für die “humane” Ausbeutung der Tiere einsetzen. Die vegane Aufklärung, welche wie oben geschrieben tatsächlich in Richtung der Abschaffung der Tiersklaverei führt, braucht aber momentan noch jede Person.

            Make the difference.

  50. maro sagt:

    da schreibt der martin “es hilft den tieren nicht, wenn sie vor dem schlachten nocheinmal gestreichelt werden”. Diese aussage ist ignoranz dem leiden der tiere gegenüber, denn das macht niemand, und es zeigt die simplifizierende einstellung den qualen, die den tieren angetan werden, gegenüber. Ich rede hier nicht von streicheln, sondern von hoden herausschneiden bei unbetäubten ebern, beim hörner herausbrennen bei den kühen, beim kehle durchschneiden bei den tieren ohne betäubung und beim schnäbel abschneiden und verkürzen bei den hühnern ohne betäubung. Das ist massive folter. Als tierrechtler/veganer muss ich dem zuschauen, darf nichts unternehmen, da ich sonst reformist bin und die tierausbeutung zementiere, ja sogar verstärke. Das ist doch eine einbahnstrasse, krude theorie. Ich fühle mich verpflichtet den tieren zu helfen und zu versuchen diese greueltaten und folter zu stoppen und dabei habe ich überhaupt keine schlechten gefühle mich gemäss mladen zu “verleugnen”, oder damit gegen veganismus und tierrechte zu stellen. Das eine zu tun ohne das andere zu lassen ist sehr wohl möglich. Ich finde ich muss den tieren helfen und das legal und ohne gewalt so gut ich kann und so gut es gesetzlich möglich ist. Sich als theoretiker und intellektuel hinter tierrechts büchern zu verstecken und keinen finger für die tiere zu krümmen und dem leiden zuzuschauen, bis die abolition kommt (was noch lange dauern kann) ist für mich keine lösung. Das eine schliesst das andere nicht aus, wie behauptet wird. Bei den hunden wurde das ohren coupieren (schneiden und kleinermachen) und das schwänze coupieren schlussendlich verboten und oben beschriebene gräuel an den nutztieren müssen auch gestoppt werden. Das ist überhaupt kein verrat an den tierrechten/veganismus gegenüber, sondern eine selbstverständlichkeit.

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