Welche Rolle spielt die Sprache? Was gibt es bei der Aussprache zu beachten? Wir gehen einigen Aspekten und der Verwendung der Sprache im Zusammenhang mit dem Veganismus nach und besprechen die Rolle der Sprache in der Beziehung zwischen nicht-menschlichen und menschlichen Tieren. Ausserdem sprechen wir über Vleisch und die Verwendung vom Begriff “tierlich”. Wir hoffen unsere ZuhörerInnen sind nach diesem Podcast sprachlos und glücklich!
Erwähnte und zitierte Ressourcen im Podcast:
Ich weiß ja nicht ob es nur ein Gerücht ist, da ich keine Quellen mehr habe.
Aber ich habe gelesen, dass vegan ein Kunstwort aus Vegetarian, man hat den Anfang und das Ende genommen. -> Man hat angefangen zu denken, aber fertig gedacht.
als Analogie böte sich vielleicht eine sexistische Sprache an. sorry, falls ihr das erwähnt habt.. hab den Podcast nur quer gehört.
also zB: herrlich, dämlich oder “Bibe”, Bitch, Schlampe. Im Allgmeinen ist das Männliche die Norm und das Weibliche das Besondere.
Eine solche Sprache entstand wahrscheinlich aufgrund des Patriarchats oder der Betrachtung von Frauen als Objekt. Auf jeden Fall ist die Sprache, wie ihr gesagt habt, ein Abbild der Gesellschaft und muss deshalb Teil der nötigen Änderungen für den Veganismus sein.
Aber danke für den Input! Lustigerweise begann ich mich gerade vor ein paar Tagen für das Thema zu interessieren, und dann trudelt auch schon ein Podcast darüber rein
Wenn ich das Wort “Tier” gebrauche, dann meine ich eigentlich auch immer Menschen. Zum Beispiel behaupte ich immer: “Die Freiheit ist das höchste Gut, solange es die Freiheit anderer Tiere nicht beschränkt.” Damit natürlich Menschen eingeschlossen.
Und ich stimme auch echinacea zu, sexismus und auch rassismus sind gute Anhaltspunkte, wenn es um die Sprache geht.
Auch wenn ich nicht denke, dass alle Sachen, die erwähnt worden sind, wirklich gerechtfertigt sind (er/sie/es ist einfach etwas, das die deutsche Sprache definiert; nur weil es “der Baum” oder “die Kerze” heisst, schreiben wir dem nicht gleich eine Individualität zu – man beachte, dass Umkehrschlüsse z.T. nicht gelten) aber im Grossen und Ganzen stimme ich dem Podcast zu. Die Website ist übrigens gut gelungen, übersichtlich und leicht zu bedienen.