Ernährungsverhalten der SchweizerInnen
2007 wurde in der Schweiz unter dem Namen SGB07 eine umfassende Gesundheits -Umfrage zum Thema Übergewicht und Ernährungsgewohnheiten durchgeführt, worin einige interessante Kennzahlen zum Konsum tierlicher Produkte in der Schweiz ersichtlich werden. Der Bericht ist in seiner ganzen Länge noch nicht veröffentlicht, hier jedoch einige Auszüge. Markant ist, dass 46% der Männer und 29% der Frauen laut SGB07 ein zu hohes Körpergewicht aufweisen. Welche Ernährungsgewohnheiten dies beinflussen wird, obwohl naheliegend, in dieser ersten Auswertung nicht ersichtlich.
“Für den täglichen Fleischkonsum, der in der SGB07 bei knapp 20% liegt, setzt sich der 2002 beobachtete Abwärtstrend nicht mehr fort. Laut der Branchenorganisation Proviande ist 2007 der Fleischkonsum in der Schweiz denn auch im Vergleich zu 2006 um 2.2% angestiegen. ….
Die empfohlenen fünf Portionen Früchte und Gemüse pro Tag konsumieren nur 30% …
Das BAG und die SGE empfehlen weiter, täglich mehrmals Milch oder Milchprodukte zu verzehren, u.a. um die für Erwachsene empfohlene Tagesmenge von 1000 mg Calcium abzudecken. Diese Empfehlungen (von der SGE präzisiert als mindestens dreimal täglich) werden aber von 90% der Befragten nicht umgesetzt (89% der Männer und 91%der Frauen). …
Konsum von Fleisch und Wurstwaren: Knapp 20% der Befragten essen täglich Fleisch/Wurstwaren, 56% an drei bis sechs Tagen pro Woche, 20% an ein bis zwei Tagen pro Woche. 2% essen seltener als einmal wöchentlich Fleisch, zusätzliche 3% nie (Männer 1%; Frauen 4%). Der tägliche Konsum liegt für Männer höher als für Frauen (27 vs. 12%). Mit zunehmendem Alter nimmt der tägliche Fleischkonsum ab. Gut ausgebildete Männer und Frauen konsumieren seltener täglich Fleisch/ Wurstwaren als schlechter Gebildete. Zwischen den Schweizerischen Gesundheitsbefragungen von 1992 und 2007 ist eine Abnahme des täglichen Fleisch-/Wurstwarenkonsums zu verzeichnen; diese setzt sich seit 2002 nicht mehr fort. (Quelle)”
Kategorie: Gesundheit, vegan.ch - Archiv






“Gut ausgebildete Männer und Frauen konsumieren seltener täglich Fleisch/ Wurstwaren als schlechter Gebildete.”
Die einzig logische Schlussfolgerung der Steigerungsform dürfte also lauten dass wer sämtliche Zusammenhänge restlos kapiert hat und diese auch umsetzt sich zwangsläufig vegan ernährt.
Fleisch zu essen oder sich vegetarisch mit tierlichen Produkten zu ernähren ist praktisch gesehen dasselbe, es macht keinen Unterschied.
Das lasse ich nicht gelten. Es ist ein riesen Unterschied, ob man Fleisch ißt
und dafür töten läßt, oder ob man vegetarisch lebt.
Ich lasse es nicht zu, daß Du Fleischesser und Vegetarier in einen Topf wirfst.
Desweiteren sind Menschen, die sich vegetarisch ernähren auch meistens diejenigen,
die Demeter- oder zumindest Bio-Qualität kaufen,
weil sie wollen, daß die Tiere artgerecht aufgezogen werden.
Seit ich weiß, daß selbst bei Demeter-Richtlinien die Kälbchen auch
nicht bei den Müttern bleiben dürfen, seitdem habe ich auch
keine Milchprodukte mehr gekauft.
Das wissen aber die wenigsten Leute,
daß auch bei Bio-Milch die Kälbchen nicht bei der Mutter bleiben dürfen.
Bitte, wenn es das Gewissen beruhigen mag ohne an die weiterreichenden Konsequenzen der eigenen Haltung zu denken.
Doch für die Tiere macht es absolut keinen Unterschied, sie bleiben in Gefangenschaft und werden weiterhin ausgebeutet und ermordet.
Nur als ein kleines Beispiel hierzu in Sachen Eier die ja von der vegetarischen Ernährungsweise nicht ausgeschlossen sind:
http://www.youtube.com/watch?v=lGpJ7J8ReJ4
Guten Appetit dann bei den Ostereiern!
Demeter oder Bio Produkte dienen ja auch nur dem eigenen Gewissen, ich halte solche Labels für höchst gefährlich im Sinne der Tierrechte. Denn wenn Menschen erst meinen mit der Unterstützung von solchen Produkten was Gutes zu tun werden sie unfähig selbständig zu überlegen und suhlen sich in der eigenen Selbstgefälligkeit während die Ausbeutung auf “Bio-Ebene” weitergeht, das bringt den Tieren überhaupt gar nichts.
“Es ist ein riesen Unterschied, ob man Fleisch ißt
und dafür töten läßt, oder ob man vegetarisch lebt.”
Auch Ovo-Lakto-Vegetarier lassen die “Nutztiere” umbringen: http://www.vegetarier-sind-moerder.de/
Wenn Du doch weisst, dass auch “Bio”-Kälber nicht am Leben gelassen werden, wieso schreibst Du so etwas?
“Ich lasse es nicht zu, daß Du Fleischesser und
Vegetarier in einen Topf wirfst.”
In welchen “Topf” sollen Tierausbeuter denn geworfen werden?
Zu Mladen:
Ich glaube nicht, dass der Willen, Ausbeutung zu vermeiden, vom Bildungsstand abhängt. Denn es geht hier meiner Meinung nach nicht um komplexe Zusammenhänge, sondern um simple Fakten.
Ja auf eine Weise schon, zumindest ich musste mir erstmal die entsprechenden Informationen beschaffen um zu diesem Schritt zu gelangen da ich davor noch die Ansicht hatte nur mit einer fleischlosen Ernährung schon alles Wesentliche umzusetzen.
Ich sag Dir nochmals, daß Vegetarier in der Regel sehr bewußt sind und auf Bio-Haltung setzen.
Das heißt, daß die Tiere nicht angebunden sind und ein “anständiges” Leben haben und
anständiges Futter bekommen.
Wenn einer vegetarisch lebt, dann wird dieser in der Regel wenn, dann zu
Öko-Freiland-Eier z.B. greifen.
Ich lasse nicht zu, daß Du Vegetarier in einen Topf wirfst mit Fleischessern,
die ihr Fleisch aus dem Supermarkt beziehen aus Tierfabriken.
Ich bin auch nicht frei und muß meine Leistung bringen bei meiner Arbeit,
wo ich unterdrückt und ausgebeutet werde.
Wenn ich keine Arbeit habe, habe ich kein Geld. Dann hab ich nichts zu essen.
Also, ich bin auch nicht frei. Niemand ist wirklich frei.
Und die Tiere, die gut gehalten werden auf natürlich Weise,
beschützt, gehegt und gepflegt, was ist dagegen einzuwenden.
Ich wiederhole mich, wegen einem Vegetarier wird kein Tier geschlachtet.
Dein Speziesismus ist einfach widerlich, das soll dir mal gesagt werden.
Ob Käfighaltung, Bodenhaltung oder “Freiland”-Haltung macht für die männlichen Küken keinen Unterschied, sie werden ermordet und führen nicht einmal das von dir so euphemisierte “unangebundene, artgerechte” Leben der Legehennen, die allesamt (auch in bio-gefangenhaltung) nach etwa einem Jahr mangels Produktivität getötet werden.
Dir ist hoffentlich bewusst, dass die Eier in den Vegetarier-Produkten z.b. aus der Migros/Coop oder in den Teigwaren oder Kuchen oder was auch sonst ein Vegetarier an Fertigprodukten verzehrt, allermeistens aus Bodenhaltung kommen. Was für die Tiere übrigens schlimmer ist als Legebatterie…
Und deine Rechtfertigung von Tiersklaverei ist schlichtweg verabscheuunswürdig. Nur weil dich jemand irgendwie behandelt, darfst du auch andere so behandeln? Ja, deine Ethik ist ja wieder mal mehr als überzeugend…
“Mama, die hat mir mein Znüni geklaut”, “ach mein Liebes, dann klau ihres doch einfach auch, ist kein Unrecht.”
Ausserdem bist du wohl kaum das Eigentum von irgendjemandem. Die Hühner und Kühe, die aber für dich versklavt und ermordet werden, haben kein Recht, nicht das Eigentum von jemandem anderen zu sein, wie du es hast.
Nur weil du nicht wissen willst, wer die Opfer von Vegetariern sind, heisst das nicht, dass es keine Opfer gibt.
Man kann die Augen zu machen und *lalala* singen… wer das nicht will und es nicht so mit lesen hat, kann sich auch z.B. diesen Film ansehen: http://www.aktion-umwelt.de/easy-vegan
… und selber entscheiden: “Will ich das unterstützen?”
Es geht in dem Film übrigens vorwiegend um Bio und Demeter, also “das beste” was einem Tier in einer Tiernutzungsgesellschaft passieren kann…
Die Tiere WERDEN gehalten und ausgebeutet, darum geht’s nunmal. Nur dadurch dass Menschen vegetarisch leben tragen sie nichts bei damit es den Tieren besser geht im Sinne davon dass sie in Würde leben dürfen ohne dass sie als Produkteerzeuger herzuhalten haben für uns Menschen.
Ich weise hierbei nochmals auf das von mir reingemachte Video mit den Küken hin. Danach müsste allerspätestens ein klein wenig mehr Klarheit herrschen. Der Mord an den Küken ist jedoch noch lange nicht alles was die Ausbeutung der Tiere auch für die Erzeugung vegetarischer Produkte betrifft, sollte aber für’s Erste reichen um über sich selbst und die vom eigenen Konsum betroffenen Tiere nachzudenken.
Die Tatsache dass wir allesamt Lohnsklaven sind gibt uns nicht das Recht ein Unwohlsein deswegen auf schwächere und wehrlose Geschöpfe abzuwälzen, sondern sollte uns zumindest klarmachen dass wenn wir schon nicht aus dieser Maschinerie der Ausbeutung und des brutalen Kapitalismus rauskommen wir es wenigstens den Tieren ermöglichen können durch die Wahl die wir bei unserer Lebenseinstellung haben.
@ Lukha
Passendes Video um das Thema zu illustrieren, dürfte mit den letzten Zweifeln und jedem Irrglauben aufzuräumen in der Lage sein.
@Ugi: Ich bin Vegetarier und wegen mir wird kein Tier ermordet!!!!!!!!!!!!!!!!!
Außerdem, laß mich mit Deinen Küken in Ruhe.
Ich esse nämlich keine Eier.
Sich vegetarisch zu ernähren und zu behaupten nicht am Mord von Tieren schuldig zu sein ist ein Widerspruch, Rumbrüllen trägt da wenig zum sachlichen Umgang mit dem Thema bei.
Keine Eier und keine Milch, ja prima, dann wärst Du doch somit Veganerin und hättest das Problem das vegetarisch lebenden Menschen anhaftet im Zusammenhang mit dem Mord und der Ausbeutung von Tieren ja gar nicht und diese Diskussion hier wäre überflüssig, nicht?
Ich esse gelegentlich noch Honig.
Desweiteren – unterlasse Deine Vergleiche, Vegetarier und Fleischfresser gleichzustellen.
Vegetarier sind bewußter als Fleischfresser.
Wenn alle Leute Vegetarier wären, würde sich das Problem der
Massentierhaltung von alleine lösen.
Desweiteren bin ich nicht dagegen, wenn Tiere mit Menschen zusammen leben.
Wenn sie anständig und artgerecht aufgezogen werden.
Nicht eingesperrt und nicht angekettet.
Desweiteren kenne ich Leute, die ein paar Hühner halten und deren Eier essen.
Aber die Hühner werden nicht geschlachtet.
Das finde ich in Ordnung.
Und hör auf wieder mit Deinem Gerede von Tierausbeuterei.
Das kann man anbringen in der elendigen Massentierhaltung,
wenn die Tiere eingesperrt sind, an der Kette, im Käfig.
Und wenn sie schlecht behandelt werden. Ansonsten hör auf damit.
Antworte lieber mal auf unsere Einwände, als deine speziesistischen Phrasen runterzudreschen!
Die Kuhmilch-Realität:
http://www.youtube.com/watch?v=6RNFFRGz1Qs
Ist das etwa keine Massentierhaltung?! Ob jemand einen oder tausend Sklaven hat macht eigentlich keinen Unterschied, denn Sklaverei ist verwerflich und unmoralisch.
Wie kann man nur so ignorant sein… Für die Milchprodukte, die du konsumierst werden Kühe getötet, gequält und versklavt. Die Milchkühe werden nach etwa 5 Jahren mangels Produktivität geschlachtet (analog dazu die Legehennen nach einem Jahr). Meinst du diese Kühe werden dann noch bis zu ihrem natürlichen Lebensende gepflegt? Pff…
Die Kühe sind Qualzuchten und müssen ein vielfaches an Milch als ihrer Natur entsprechend geben. Die Kühe werden etwa alle drei Monate zwangsbesamt, damit sie ein Kalb bekommen und sie für dieses Milch produzieren. Kühe geben nicht einfach so Milch wie auch Frauen nicht einfach so Milch geben. Was passiert mit diesen Kälbern? Etwa ein Drittel von ihnen (sofern weiblich) hat dann das “Privileg” 5 Jahre als Milchsklave bis zur Ermordung zu dienen. Die anderen zwei Drittel der Kälber werden geschlachtet. Du frisst ihr Fleisch vielleicht nicht, aber hast ihre Mordung wesentlich mitbestimmt.
Man kann auch Menschen “halten”, unangekettet und nicht eingesperrt. Man erinnere sich an die sogenannten Haussklaven, die im Gegensatz zu den Arbeitersklaven im Haus des “Herrn” kochten und fast “frei” waren bzw. keine Ankettung und kein Einsperren.
Ist das zu befürworten, antworte mir auf diese Frage? Dir soll bewusst sein, dass du mit deinen Ansichten jedwede Art von Sklaverei befürwortest!
Setzt dich mit Fakten auseinander und verschone uns mit deinen “Heile vegetarische Traumwelt” Wunschfantasien!
Es ist schon ein Unterschied, ob Du einen oder 1000 von Sklaven hast.
Für einen Sklaven hat man mehr Zeit als für 1000 Sklaven.
Das leuchtet doch ein.
Je mehr Sklaven, je mehr Arbeit, je weniger Zeit für den einzelnen.
Deswegen – 1 Sklave halten und gut behandeln, daß er sich wohl fühlt.
Es ist schon ein Unterschied, ob Du einen oder 1000 von Sklaven hast.
Für einen Sklaven hat man mehr Zeit als für 1000 Sklaven.
Das leuchtet doch ein.
Je mehr Sklaven, je mehr Arbeit, je weniger Zeit für den einzelnen.
Deswegen – ein einziger Sklave halten und gut behandeln, daß er sich wohl fühlt.
Deinem Kommentar zufolge kann man also davon ausgehen, dass Du Sklaverei befürwortest?
Es gibt Leute, die halten ihre Kühe anständig und töten sie nicht.
Denk doch nicht immer gleich an die Massentierfabriken.
Scher nicht einfach alles über einen Kamm.
Lerne zu differenzieren.
Dann erreichst Du mehr.
“Es gibt Leute, die halten ihre Kühe anständig und töten sie nicht.”
Nenn doch mal bitte einen solchen Betrieb. Ich bin gespannt!
Ausserdem, wie schon unzählige Male gesagt, ist auch die “Haltung” absolut inakzeptabel.
Also, niemand ist frei. Ich bin zum Beispiel der Sklave meines Mannes.
Der macht nämlich nichts im Haushalt.
Wenn ich den Haushalt nicht mache, wird es hier aussehen wie in einer Räuberhöhle.
Wie ist das bei Dir?
Machst Du Deine Frau auch zum Sklaven,
weil Du zu faul bist, Deine Socken gleich in die Wäsche zu geben,
anstatt sie auf dem Sofa rumliegen zu lassen?
So wie ich hier im Haus gehalten werde, ist das auch inakzeptabel.
Überall kann ich nur hinterherräumen und putzen.
Das nenn ich Ausnützen von meiner kostbaren Arbeitskraft,
Lebenskraft und Lebenszeit.
Ich habe genug Interessen, die ich wegen der Haushaltsführung
nicht machen kann.
“Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf dieser Erde so erhöhen, wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.”
Albert Einstein (1879-1955) dt. Physiker
Du vergleichst Sklavenhaltung tatsächlich mit deinen Haushaltspflichten? Das ist abscheulich, aber wirklich. Das ist die unheimlichste Relativierung eines Massenverbrechens, dass ich in letzter Zeit gehört habe.
DU hast dir deinen Mann und dein Leben ausgesucht. DU kannst ihm sagen, er solle dir helfen. DU kannst ohne weiteres wieder aus deiner Ehe rausgehen, wenn dir deine euphemisierte Knechtschaft nicht gefällt.
Das Tier kann dieses alles nicht. Es wird geboren (systematisch!) um dem Menschen zu nutzen, um vom Menschen ausgebeutet zu werden. Sie können nicht einfach sagen “Mensch/Herr, ich geh dann mal, es passt mir nicht.”, sondern müssen ihr Leben in absoluter Versklavung fristen.
Genug Interessen, denen du nicht nachgehen kannst? Wahrscheinlich wohl fischen, jagen und Zoobesuche…
Deine Ansichten sind schlimmer als die des Durchschnittsfleischessers, der “wenigstens” uninformiert ist, aber ein schlechtes Gewissen empfindet beim Gedanken an Tiersklaverei. Du aber stehst hinter der Idee von Sklaverei und vergleichst ohne weiteres deine Alltagsproblemchen mit den unsäglichen Qualen der nichtmenschlichen und auch menschlichen Sklaven.
Trotz Deiner beschriebenen Auswüchse des Patriarchats welche natürlich auch nicht gutgeheissen werden können, lassen sich diese beiden Dinge nicht miteinander vergleichen. Immerhin haben die Menschen dadurch dass sie wohl in den seltensten Fällen eine Ausbeutung hinter Gittern durchleiden müssen noch die Wahl sich diese weiterhin antun zu lassen oder sich für ihre Selbständigkeit in Freiheit zu entscheiden. Tieren bleibt die Möglichkeit zwischen Freiheit und Ausbeutung zu wählen verwehrt.
Auch wenn es nur noch einen Sklaven gäbe so wäre die Menschheit genau wegen dieses einen noch nicht von der Geissel der Sklaverei befreit. Es geht ja auch nicht um die Anzahl sondern generell darum dass wen eine Unrecht ausgeübt wird dieses zu bekämpfen ist. Das Unrecht wird nicht weniger wenn es weniger Betroffene gibt, solange es existiert ist es Unrecht.
@Ugi: Also die Sache ist die: Ich habe mir meinen Mann nicht ausgesucht – es waren die Hormone,
denen ich, als ich noch jünger war und dümmer, ausgesetzt war.
Außerdem habe ich mir mein Leben nicht so ausgesucht, wie es jetzt ist.
Es ist passiert. Wenn ich es mir aussuchen könnte, dann hätte ich jetzt
einen Lottogewinn und könnte damit aufräumen auf dieser Welt.
Die Guten in Töpfchen, die schlechten ins Gröpfchen.
Außerdem kann man nicht einfach aus einer Ehe ausbrechen.
Es gibt dermaßen viele Verstrickungen, seien sie jetzt seelisch, finanziell, usw.
Ich sehe, Du bist einfach lebensfremd.
Außerdem kannst Du niemanden so richtig einschätzen:
Wenn einer vegetarisch lebt, geht er dann fischen, jagen, in den Zoo?
Du bist dermaßen verbohrt. So humorlos. So vertrocknet. Ich glaube, mit Dir könnt ich
es nicht lange aushalten. Oder ich würde Dich in einen Verschlag stecken,
bei Wasser und Brot. Und wenn Du wieder friedlich bist, darfst Du ein bißchen raus.
Wenn Du wieder frech wirst, kommst Du wieder rein.
Also das hat jetzt wirklich keinen Sinn mehr, irgendwie ein konstruktive Antwort zu schreiben.
Deine Logik: Wenn jemand etwas vom “Leben” versteht, so wie du, dann ist er ignorant und faktenresistent, absolut abhängig von allem und jedem und schlichtweg total verbittert, was sich in fehlendem Unrechtsbewusstsein, Befürwortung von Sklaverei und Sadismus erkenntlich macht.
Ja, Tierausbeutung ist ja so eine humorvolle Sache, wo man herzhaft darüber lachen kann. Sadismus und Freiheitsentzug ebenfalls richtig lustig.
So, das wars von meiner verbohrten, vertrockneten und humorlosen Seite an dich. Man kann wirklich froh sein, dass Leute wie du die Ausnahme sind.
@Ugi: Bei Dir und Deinen Äußerungen bleibt mir nichts anderes übrig,
als in Humor zu flüchten.
Ich habe gehört, daß es Leute gibt, d.h. nur Männer,
die gerne Sklave sein wollen und sich peitschen lassen.
Diese Männer sind i.d.R. in den obersten Schichten zu finden.
Sie haben niemand, der Ihnen mal sagt, bis dahin und nicht weiter.
Sie brauchen aber auch ihre Grenzen und suchen danach.
Also gehen diese Männer zu Damen, und benützen sie,
damit diese Damen den Männern zeigen wo’s lang geht.
Es wird anscheinend auch noch gut bezahlt.
Okay, ab einem gewissen Punkt wird’s zu offensichtlich… Don’t feed the trolls!
@marina
die ausbeutung der tiere, der frauen, der kinder und der männer (die alten säcke hocken in den bunkern und die jungen werden an der front getötet) hat überall die gleichen gemeinsamen patriarchalen wurzeln…
männer die sich auspeitschen lassen sind masochistisch, aber zugleich immer eben auch sadistisch, (also richtig sado-maso) und durch das gefährliche zeitbomben. Es wird vermutet, dass dies auswüchse einer miesen kindheit sind, wo sie selbst geschlagen und ausgebeutet wurden (was keine entschuldigung für ihre verbrechen als erwachsene ist). Es gibt nicht allzuviel literatur über diese hintergründe. Alice Miller,
http://alice-miller.com/index_de.php
als kindheitsforscherin, hat zum thema etwa 13 bücher geschrieben. Sie hat auch die kindheit der “grössten” killer wie stalin, hitler, causecu, etc. analysiert und auf die gewalt hingewiesen, die diese in ihrer kindheit erlebt haben und sie zu monstern werden lies (ist aber keine entschuldigung für ihr handeln als erwachsene). Die gewalt in unserer welt hat ihre wurzeln, auch in der religion, kommt nicht von ungefähr und ist nicht eine sache der gene oder “nicht analysierbar” oder nicht benennbar wie viele denken. Auch Mary Daly hat sich analytisch in ihren büchern damit befasst.
Das ist ja wohl der geilste Kommentar blog den ich gesehen habe!
Hat wohl eine Zeit lang gedauert, bis sich herausgestellt hat, dass es sich hier um eine der nicht ausgebeuteten Kühe dieses Planeten handelt.
Kompliment an Ugi und Mladen dass ihr so viel Geduld bewiesen habt um die Zusammenhänge und Fakten aufzuzeigen. Da müsste man ja “ignorant und faktenresistent” sein, um diese nicht zu begreifen…
Apropos Humor – Am meisten musste ich beim lesen der Kommentare von Ugi lachen:
“Du vergleichst Sklavenhaltung tatsächlich mit deinen Haushaltspflichten?” Also wirklich.
Oh du meine Güte, ist das hier eskaliert!
Besonders beim letzten Kommentar von Marina hatte ich das gleiche Gefühl wie damals, als ich in einem Thread über BDSM lesen musste, dass jemand im Geschichtsunterricht bei Sklavenhaltung das mit BDSM in Verbindung brachte. Headdesk, much.
Vor allem rechtfertigt eine Ungerechtikeit keine andere. Vor allem finde ich es ziemlich ignorant, zu behaupten, dass "man selbst ja der Sklave eines Mannes ist". Ich, als gleichzeitige Feministin wage mal zu behaupten, dass man sich in solche Situationen hineintut. Als Frau hat man übrigens eine Wahl: Möchte ich mit dem Mann zusammen sein? Möchte ich nicht lieber eine anständige Ausbildung und einen Beruf? Bin ich glücklich? Wenn nicht, soll ich mich trennen, einen Beruf ergreifen und mir selbst ein Leben aufbauen?
Ich bin der Meinung, dass, wenn einem die Freiheit wichtig ist, dass man etwas machen kann. Man findet sich einen Job, zieht bei einer Kollegin oder so ein und so weiter. Und selbst ohne sich zu trennen kann man mit dem Mann ein Kompromiss finden.
Und wenn es unmöglich ist, weil der Mann die Frau zwingt, bedroht, erpresst oder sonst welche Methoden einsetzt, dann ist das genauso etwas Falsches.
Fragen wir uns: Kann ein Huhn einfach sagen, dass es das nicht mehr mitmacht? Klar, vielleicht stirbt es draussen in dieser Kälte, aber jede Frau hat in diesem Land das Recht, nach draussen zu gehen, die Arbeit zu verweigern, zu streiken, egal ob der Mann dann zu Grunde geht oder nicht. Das Huhn kann das nicht. Es hat keine Wahl.
Und früher hatten das Frauen auch nicht und in manchen Ländern noch immer nicht. Aber das ist wieder eine andere Ungerechtigkeit, die aus dem Weg geschafft werden muss.
Lustigerweise führe ich immer eine sehr andere Konversation mit den meisten Leuten: "Wenn du geboren wären würdest, nur damit du einen Mann heiratest, den du nicht auswählen durftest, um dessen Haushalt zu führen, von ihm nicht einmal respektiert wirst, wie der letzte Dreck behandelt wirst und nie auch nur nach draussen kannst, dann ist das sicher schlimm für dich. Anderen Tieren geschieht genau das gleiche, nur dass es hunderte, tausende Tiere in der gleichen Fabrik sind, nur existierend, um einem Zweck zu dienen und der Lust von Menschen gerecht zu werden. Denkst du nicht, das ist falsch?"
Sklaven früher (im alten Rom) wurden auch nicht tagtäglich verprügelt, getötet und so weiter. Welchen Nutzen hatte das für die Leute? Gute Sklaven waren teuer, wenn man einen guten hatte, dann gab man ihm auch zu essen, zu schlafen und genügend Schutz, damit der einem Profit bringen konnte.
Genau wie bei den "wunderbaren Tieren", die man "einzeln, liebevoll" hält. Trotzdem ist beides nicht richtig, denn Freiheit ist das höchste Gut. Qual der Wahl – egal! Wir haben sie, wir nutzen sie und wer nur halbwegs intelligent ist und nicht in absolut schlimmste Umstände gezogen wird, kann sie nutzen, vor Gericht und sonst wo. Das gilt aber bisher nur für Menschen.
Wer gibt sich das Recht, zu sagen, dass es anderen Tieren nicht ähnlich geht? Wir haben Beweise dafür, dass sich Schweine und Hühner und andere Tiere langweilen, genau wie Menschen. Sie haben Emotionen und wer schon einmal objektiv irgendein nicht-menschliches Tier angeschaut hat, beobachtet hat, wie es sich in Freiheit verhält, der wird gemerkt haben, dass sie genauso fühlen wie wir. Diejenigen, die das nicht verstehen, sind meiner Meinung nach blind. Blind für Schönheit, Mitgefühl und Liebe.
…andererseits ist das nicht einmal für Mitmenschen selbstverständlich…
Das nenne ich doch einmal einen lustigen Blog. Jedes Kabarett ist ein Dreck dagegen.