In den USA ist gerade etwas Einzigartiges passiert. Das vegane Buch The World Peace Diet von Dr. Will Tuttle landete heute am 14. März 2010 auf dem 1. Verkaufsrang auf Amazon.com.

Dazu kam es dank einer Buch-Promotion die der Autor am 12. März 2010 initiiert hat. In der sogenannten “World Peace Diet Compassion and Health Campaign” hat Will Tuttle zusammen mit zahlreichen veganen Unternehmen, Gruppen und Persönlichkeiten dazu aufgerufen das Buch zu kaufen, und gleichzeitig von zahlreichen gesponserten Bonus-Geschenken der unterstützenden Unternehmen/Persönlichkeiten zu profitieren.

Das Hauptziel dieser Buch-Promotion ist es das Bewusstsein in unserer Kultur zu fördern in dem über die Wichtigkeit der pflanzlichen Ernährungsweise aufgeklärt wird. Je mehr Bücher verkauft werden desto mehr Gelegenheiten gibt es für Medienpräsenz und Aufklärung über die unglaubliche Gewalt die unsere Kultur gegenüber milliarden von Tieren ausübt. Alle Erlöse der Buchverkäufe während dieser Kampagne werden an vegane Aufklärungsgruppen und -unternehmen gespendet.

Enorm ermutigend und inspirierend ist die unglaubliche Grassroots-Kooperation die dieses Buch innerhalb von nur zwei Tagen vom Amazon.com-Verkaufsrang 25’352 auf Verkaufsrang 1 gebracht hat! Eine solche Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung gab es wahrscheinlich werder in der veganen noch sonst einer Grassroots-Bewegung zuvor. Was für eine Leistung und ermutigende Aussicht für die Zukunft! In den Worten des Autors Dr. Will Tuttle:

“Together, we can create a world of freedom and peace for all living beings.”

PS: Die Kampagne läuft weiterhin, mehr Infos auf englisch unter worldpeacediet.org

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Bewertung: 2.2/5 (17 Stimmen)
Veganes Buch toppt Amazon.com, 2.2 out of 5 based on 17 ratings

6 Kommentare

  1. Jay sagt:

    Der Post hier sieht mir doch etwas nach Schleichwerbung aus. Auch wenn es theoretisch wunderbar ist, dass ein veganes Buch sich so gut verkauft und ich es vielen anderen veganen Büchern wünschen würde, darüber in die Medien zu kommen und Veganismus zu verbreiten, sehe ich das in diesem Fall anders.
    In dem Buch geht es (so sehen zumindest die Texte über das Buch aus) viel zu sehr um irgendwelche Spiritualität und Esoterik als das es ernst genommen werden könnte. Warum müssen diese beiden Themen immer so vermischt werden? Es gibt zum Thema V also wahrlich genug andere Quellen und Bücher die besser im Rampenlicht stehen sollten als eines, das Eso und Veganismus in einen Topf wirft und ein schlechtes Licht auf den "weltlichen" Veganismus wirft.

  2. black sheep sagt:

    Sehe ich auch so. Sehr unsympatisch das Ganze. Wenn ich nicht schon Veganer wäre, würde mich solch ein Buch viel eher abschrecken und mir ein falsches Bild vom Veganismus vermitteln.

  3. Ugi sagt:

    Spiritualität nicht gleich Esoterik!

    Sehr viele Menschen sind auf der Suche nach einem Sinn. Früher "bekamen" sie diesen durch die Religionen. Dass Religionen schädlich sind, darüber muss glaub ich kein Wort verloren werden.

    Spiritualität, also sich als Teil eines einzigen Bewusstseins zu sehen und vorallem zu fühlen, hat nichts mit Esoterik und all dem komischen Zeugs von dort zu tun.

    Die Wertschätzung jeglicher Lebensformen als Teil eines einzigen Bewusstseins des Lebens schliesst Veganismus natürlich ein. Und deshalb sehe ich überhaupt nicht, warum dieses Buch irgendwie schädlich sein soll. Ich kann durchaus verstehen, warum philosophische Bücher wie Animals as Persons oder so nicht in die Bestsellerlisten kommen. Gar nichts gegen diese Bücher, aber auch nichts gegen Spiritualität. Ist halt ein Wort, das auch ziemlich mit Vorurteilen belastet ist.

    Hab das Buch zwar nicht gelesen, aber werde ich vielleicht mal.

    Danke für die News, vegan.ch, guter Aufsteller :-)

  4. Mladen27 sagt:

    Mich würde es ebenfalls klar abschrecken Informationen zu diesem Thema aus spirituellen Ansätzen herausfiltern zu müssen.
    Ich möchte nun keine Leute welche Bäume umarmen als Spinner abtun (und noch weniger dies als ein Synonym für Spiritualität ansehen), für mich bleibt es als Thema nicht zugänglich wenn es auf diesem Wege erklärt wird.
    Nun dieses Buch als das grosse Ereignis der Literatur um Tierrechte und Veganismus zu machen finde ich nicht angebracht, da gäbe es passendere Publikationen welche das Thema aus neutraleren Blickwinkeln angehen.

  5. Ava Odoemena sagt:

    Auf der anderen Seite sollte man bedenken, wie viele Religions-Amis durch dieses Buch mit Veganismus in Berührung kommen…

  6. Mladen sagt:

    Ist ja auch ok, ich kann es bloss nicht nachvollziehen wenn diese Lektüre zu DEM Buch des Veganismus erklärt wird, dafür gibt es geeignetere die in ihrer Basis offener sind und nicht nur auf Leute zugeschneidert wurden die sich mit diesen Themen auseinandersetzen.

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