Das Leiden der Tiere zu Ostern

01.04.2010 | 6 Kommentare

Ostern gibt wieder einmal Anlass auf das Schicksal der Millionen von Tieren aufmerksam zu machen, die tagtäglich geschlachtet und für ein ‘Fest’ wie dieses einerseits verniedlicht und andererseits brutal dem Konsum geopfert werden.

Hühner: Eine Milliarde Eier wurden 2009 in der Schweiz konsumiert. 70% von ‘Schweizer Hennen’ (Quelle). Die Tiere werden nach spätestens 1,5 Jahren getötet, trotz einer natürlichen Lebensspanne von 20 Jahren. 3,4 Millionen Tiere, inkl. der 1,7 als Küken getöteten Brüder, werden so jährlich regelrecht entsorgt.

Schafe und Ziegen: Früher wurden die Jungtiere von Schafen und Ziegen speziell zu Ostern geschlachtet. Heute wird das ganze Jahr hindurch das Fleisch von den nur 10 Wochen alten ‘Osterlämmer’ und ‘Gitzis’ gegessen (Quelle).

Hasen und Kaninchen: Die lebenden Varianten der niedlichen Schoggi-Hasen, welche zu dieser Zeit überall verkauft werden, sind unter gemeinsten Bedingungen eingesperrt bevor sie getötet werden. Hier der aktuelle Beitrag dazu aus dem Kassensturz.

Wenn Ostern friedfertig und ohne Gewalt und Leid verbracht werden soll, so ist dieses Fest vegan zu feiern. Zum Beispiel mit einem feinen Ostermenü-Vorschlag vom Rezeptefuchs.

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Kategorie: Ethik, Stammtische, vegan.ch - Archiv

Kommentare (6)

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  1. Mladen sagt:

    Ein vielleicht makabrer Ansatz, stelle mir vor dass er aber der Realität entspricht:

    Mit dem Konsum von toten Hühnern ist weniger Tierleid verbunden als durch den Kauf von Eiern.
    Stichwort hierzu zum miteinbeziehen: Küken sexen!

  2. tif09 sagt:

    speziell zu schafen und lämmern an ostern siehe unseren beitrag auf http://www.tier-im-fokus.ch:

    "An Ostern ein Lamm?"
    http://www.tier-im-fokus.ch/ernaehrung_und_konsum

  3. lulla sagt:

    Interessantes Zitat auf Schweizerfleisch.ch

    "Das Schwein ist von Natur aus zum
    Schlachttier bestimmt."

  4. Luai sagt:

    Hallo?! Es geht doch nichts über einen leckeren Brathahn! Yam yam….

  5. tif09 sagt:

    der hinweis von Mladen auf das "sexen" trifft völlig zu, doch handelt es sich dabei leider 'bloss' um einen aspekt der folgekosten der eierpropduktion … siehe dazu unseren nachösterlichen eintrag "der ballast mit den hennen" auf http://www.tier-im-fokus.ch/nutztierhaltung/balla

    • Marco sagt:

      "der hinweis von Mladen auf das "sexen" trifft völlig zu, doch handelt es sich dabei leider 'bloss' um einen aspekt der folgekosten der eierpropduktion …"

      Das ist nicht nur ein Aspekt der Kosten, sondern der praktischen Möglichkeiten generell. Würden die "überflüssigen" Tiere nicht umgebracht (gilt ja auch für die "Althennen"), würden wir wohl innert kürzester Zeit von Hühnern überschwemmt.

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