Arme Kälber am Tag der Milch 2010

19.04.2010   |  7 Kommentare   |   Kategorie: Allgemein

Auch dieses Jahr hat sich die Milch-Lobby am 17. April in verschieden Städten der Schweiz mit einem Stand präsentiert an dem “Besucher bei einem Wettbewerb ihr Wissen über die Milch und die Ernährung unter Beweis stellen können“.

Dazu wurden nur wenige Tage alte Kälber neben einer Plastik-Kuh die gemolken werden kann ausgestellt, wie die beiden Tiere auf dem Bild hier links aus Winterthur. Offensichtlich stark verängstigt sind die Tiere den Berührungen und Neugier der Menschen schutzlos ausgesetzt.

Die neugeborenen Tiere von deren Mutter zu entfernen ist eine Qual für Mutter und Kind. Diese Tragödie ist gängige Praxis in der Milchwirtschaft. Diese Kälber, welche bis zu ihrem baldigen Lebensende niemals wieder einen Schluck Milch ihrer Mutter bekommen, den Passanten zum betatschen hinzustellen um den Milchkonsum anzupreisen treibt die Perversion auf die Spitze.

Hier ein weiterer Beitrag zu diesem Thema auf tier-im-fokus.ch.

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Kommentare (7)

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  1. Wie kommt die Milch in die Kuh? - Haustierforum.ch / Hundi.ch | 28.04.2012
  1. Eve sagt:

    Ich war selbst vor Ort – der Anblick war schrecklich.
    Man hat den Tieren die Angst sichtlich angesehen, was ja auch nicht verwunderlich ist, bei solch einem Stress dem diese Tierkinder da ausgeliefert waren.
    Etliche Menschen drängten sich vor obwohl die Tiere stark zurückwichen.
    Der Bauer hatte im Gespräch natürlich für so gut wie alles eine Ausrede parat.
    Beim Abtransport wurde den Kälbern stark am Strick gezogen welchen sie um den Hals hatten,
    natürlich wollten sie dagegen ansetzen.
    Bei diesem "Szenario", welches erneut grosse Ängste in den Tieren auslöste, waren innert kürzester Zeit die meisten Menschen verschwunden.
    Dies zeigt wieder einmal deutlich wie egoistisch mit diesen Lebewesen umgegangen wird.

    Ein verfälschteres Bild als dieses – um für Milch zu werben – kann man wohl kaum erschaffen.

  2. Peach sagt:

    was hatten die denn so für ausreden?

    "Ein verfälschteres Bild als dieses – um für Milch zu werben – kann man wohl kaum erschaffen."
    ich glaub der durchschnittsbevölkerung wird wohl leider
    nicht aufgefallen sein, dass das kalb anstatt dort, bei seiner
    mutter hätte sein sollen : /

  3. Eve sagt:

    "Unseren Tieren geht es sehr gut…" (wie es ihnen bestimmt auch an jenem Tag sehr gut ging)
    "Unser Betrieb ist vorallem ein Milch Betrieb…" (was es ja so viel besser macht) mit dem Anhang;
    "…am Ende sind wir auch Burger Produzenten"
    und natürlich "Milch ist gesund"

    Ja, die Durchschnittsbevölkerung hat bei solch einem Anblick wohl einen "Jöh-Effekt", wobei es ja eigentlich für jedes Kind ersichtlich sein sollte, dass diese Tiere keine Freude daran hatten dort ausgestellt zu werden. Dann auch noch die Milch zu trinken, welche diesen Kälbern zustehen würde ohne einen Gedanken daran zu verschwenden.

    Den Medien sei dank, denn diese liefern ja im Übermass dauernd verfälschte Bilder von der "ach so gesunden Milch" und den "glücklichen Kühen".
    Und dies genügt vollkommen, das ist es ja schliesslich auch was der Konsument sehen möchte, damit er mit gutem Gewissen all diese Produkte geniessen kann, mit eben jenem von Medien vermittelten Bild vor Augen.

  4. --- sagt:

    Ich hoffe ihr wohnt in einer mit Hanfseilen zusammengebundenen Holzhütte und bereitet euer selbstgezogenes Gemüse auf einer Feuerstelle zu, die ihr durch aneinanderschlagen von Flintsteinen zum lodern bringt. Wer mit Scheuklappen durchs Leben geht und mit fundiertem Hintergrundwissen nicht dienen kann, sollte lieber den Mund halten. Zudem braucht man wohl nicht fragen welcher beruflichen Tätigkeit die Schreiber hier nachgehen…

    • Marco sagt:

      "Ich hoffe ihr wohnt in einer mit Hanfseilen zusammengebundenen Holzhütte und bereitet euer selbstgezogenes Gemüse auf einer Feuerstelle zu, die ihr durch aneinanderschlagen von Flintsteinen zum lodern bringt."

      Zusammenhang?

  5. Mladen sagt:

    Null Zusammenhang natürlich, die Fakten um die Milchgewinnung sind hinlänglich bekannt, wer dies noch länger ignorieren mag und gleichzeitig vegan lebenden Menschen Widersprüche anzudichten versucht scheitert auf ganzer Linie, zuallererst mit der eigenen Glaubhaftigkeit.

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