Mahnwache gegen Tierhaltung im Zirkus
Tiere verschiedenster Arten, darunter Elefanten, Pferde, Papageien, Affen und viele weitere, fristen in Zirkussen und den mitgebrachten Zoos ein miserables Dasein. Sie leben tagtäglich auf engstem Raum in Gefangenschaft, werden gezwungen entwürdigende, unnatürliche Verhalten aufzuführen und leiden unter sowohl physischer, als auch psychischer Gewalt. Wir kämpfen dafür, dass Zirkusse in Zukunft keine Tiere mehr halten und sind überzeugt, dass dies eine legitime Forderung an unsere Gesellschaft darstellt.
Am 22. Mai findet um 19:00 Uhr beim Mythenquai auf der Höhe Landiwiese eine Mahnwache statt, um dem Zirkus Knie zu zeigen, dass es auch in Zürich Widerstand gegen seine ausbeuterischen, profitorientierten Geschäfte mit Tieren gibt!

NIE mehr Tiere im Zirkus Knie!
Kategorie: vegan.ch - Archiv





Tagi vm 21.5.2010
Tierschützer nehmen Circus Knie ins Visier
Eine Aktion "Zirkus ohne Tiere" will auf der Zürcher Landiwiese demonstrieren. Dabei gilt die Tierhaltung im Knie als vorbildlich.
OB Elefant, Pferd Papagei oder Affe: Die Tiere im Circus Knie fristen ein "miserables Dasein". Diesen Vorwurf erhebt die Tierschutzorganisation Aktion Zirkus ohne Tiere (Azot). Die Tiere würden gezwungen, sich zu "entwürdigen und unnatürlich" zu verhalten . Ebenso würden sie unter physischer und psychischer Gewalt leiden. Die Tierschutzorganisation will deshalb am Samstagabend auf der Landiwiese, wo der Circus gastiert, eine friedliche Kundgebung durchführen.
Bewilligung "auf gutem Weg"
Die Bewilligung hierfür liegt zwar noch nicht vor, ist aber auf "gutem Weg", wie Judith Hödl, Sprecherin der Stadtpozilei auf Anfrage sagt. Azot kritisiert, die Stadtpolzilei habe eine Bewilligung zuerst verweigern wollen, weil sie ein "zu grosses Konfliktpotential" zwischen den Demonstranten und den Angestellten des Zirkus befürchtet habe. Dies stimmt laut Hödl "so nicht ganz". Es sei lediglich unklar, wo genau die Kundgebung stattfinden soll. Direkt beim Zirkuseingang, wo sich die Gäste und das Personal aufhalten, dürfen die Tierschützer jedenfalls nicht protestieren.
Der Schweizer Tierschutz teilt Azots Kritk am Circus Knie nicht. Peter Schlup, Leiter der Fachstelle Wildtiere, attestiert dem Betrieb eine vorbildliche Tierhaltung. Er schränkt aber ein: Die Haltung von Wildtieren in menschlicher Obhut müsse man gleichwohl kritisch und differenziert diskutieren. Die Tierschutzorganisation Azot bezeichnet ihren Widerstand gegen das "ausbeuterische, profitorientierte" Geschäft mit Tieren als legitim.
Auch im 20 Minuten online (gestern) und print (heute) ist ein Artikel erschienen:
Tierschützer vor Circus Knie
Mit Käfigen und Transparenten haben rund 30 Personen am Samstag auf der Landiwiese vor dem Circus Knie gegen dessen Tierhaltung demonstriert.
Die polizeilich bewilligte Mahnwache verlief friedlich und wurde von der Aktion Zirkus ohne Tiere (Azot) durchgeführt. Hinter dieser steckt etwa der Tierschutzaktivist und Calida-Erbe Vanja Palmers. «Es gibt keine Rechtfertigung dafür, Tiere in Käfige oder Gehege zu sperren», schreibt Azot. Der Schweizer Tierschutz hingegen findet laut seinem neusten Zirkusbericht, dass Knie den Tieren «möglichst optimale» Bedingungen bietet.
Gestern Sonntag ist einer der Elefanten vom Knie ausgebrochen und quer durch die Stadt gelaufen:
http://www.20min.ch/sommerspezial/story/Ausgeriss…
Leider war seine Freiheit nur von kurzer Dauer bis er wieder eingefangen wurde.
hier ein update mit einem weiteren interessanten Artikel zur Tierhaltung in Zirkussen und ein paar Menschen die dagegen demonstrieren:
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/20…
und schon wieder wollte die Elefantin Sabu fliehen:
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/-Da…