vegan . ch Podcast Episode 40: Naturschutz-Interview

19.07.2010 | 1 Kommentar

Wir haben den Naturschutz-Experten Herbert Känzig als Interview-Partner zu Gast und diskutieren den Konfliktherd zwischen Umwelt- & Naturschutz und der veganen Einstellung. Herbert erklärt die Entwicklung der Landwirtschaft in der Schweiz und wir erfahren dabei unter anderem wie ungeheuerlich viel Steuergelder in die Subvention von Tierprodukten gelenkt werden, weshalb dies soweit gekommen ist und was dagegen unternommen werden kann. Dabei erhalten wir interessante Einblicke in den landwirtschaftlichen Sektor und die Probleme die sich aus der Produktion tierlicher Nahrungsmittel ergeben.

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Kategorie: Podcast

Kommentare (1)

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  1. martin sagt:

    Es ist ein Märchen, dass die heutigen Inuit Tiere ermorden müssten, um zu überleben. Das tun sie aus Spaß und Freizeitvergnüng (aka "Tradition") und gehen dann in den Supermarkt und kaufen Tiefkühlpizzen (http://tierrechtsforen.de/13/2045) sowie Kaffee. Wenn man sich überlegt, wo Kaffee angebaut und demnach über welche Entfernung er transportiert wird, ist klar, dass das mit Getreide etc. aus Europa, das einen wesentlich kürzeren Weg hätte, genauso möglich ist. Unabhängig davon, dass in Südgrönland inzwischen wieder Landwirtschaft betrieben wird.
    Unsinn ist auch, dass es Milliarden Menschen seien, die nur mit einer "extensiven Viehwirtschaft" überleben könnten. Die Gebiete, auf die das zutrifft, sind nicht umsonst gerade die, die aufgrund der schlechten Ernährungslage äußerst dünn besiedelt sind. Die paar Millionen Menschen, die dabei zusammenkommen, könnte man schon mit den Lebensmitteln ernähren, die in Europa weggeworfen werden. Es wird bei Weitem genug produziert, um nirgendwo (weder in der Schweiz, Süddeutschland oder Mongolei) extensive Tierausbeutung betreiben zu müssen. Alles nur eine Frage der Verteilung.

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