Strom aus toten Tieren

12.07.2011   |  0 Kommentare   |   Kategorie: in den Medien, vegan.ch - Archiv

Der Gedanke, dass das Licht im trauten Heim von der Verbrennung von Tierkadavern stammt ist kein schöner. Doch scheinbar ist die Energiegewinnung durch die Verbrennung von ‘Schlachtabfällen’ heute schon Realität. Seit der neuen Verordnung des Bundes welche seit dem 1. Juli in Kraft getreten ist, darf dieses Material nicht mehr in der Tier- und insbesondere der Schweinemast als Futter eingesetzt werden. Von der ungeheuerlichen Menge von 300’000 Tonnen ‘Fleischabfällen’ pro Jahr ist die Rede.

Diese Form der Energiegewinnung als Ökostrom zu verkaufen ist dann einfach nur zynisch. So werden Haushalte in der Region dieser Anlagen mit dem Strom der Kadaver dieser Tieren versorgt. Einen direkten Einfluss darauf ist wohl nicht möglich. Wir werden also, ähnlich wie bei der Bezahlung von Steuern, gezwungen im Kreislauf der Tierausbeutung mitzuwirken ob wir wollen oder nicht.

10vor10 vom 05.07.2011

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