Interview über Veganismus bei Tele Top

15.02.2012   |  19 Kommentare   |   Kategorie: in den Medien, News, VGS

Diego Santini, Vorstandsmitglied der VGS, war Gast im Regionalfernsehen TeleTop beim Tages-Interview “Top Talk” zum Thema Veganismus.
In der halbstündigen Sendung wurde er zu verschiedenen Aspekten rund um die vegane Lebensweise befragt und meint zu seinem Auftritt: “Die Situation war für mich relativ ungewohnt. Die Fragen von Nicole Fritschi empfand ich als interessant. Ich hoffe, es ist mir gelungen, die Interessen der veganen Bewegungen gut zu vertreten.”

 

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Kommentare (19)

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  1. Andi sagt:

    Toll, ein gelungener, sehr souveräner Auftritt.

  2. Marcus sagt:

    Einfach genial, sympathisch und unaufdringlich informiert, ohne Effekthascherei und Polarisierung der Menschen. Ich bendeide als Deutscher die VGS um ihren Vorsitzenden und die wohltuende Art, wie dort mit dem Thema Veganismus umgegangen wird.

  3. Andi sagt:

    Da kann ich Marcus nur zustimmen, die VGS ist aufgrund der authentischen Personen und ihren natürlichen, plausiblen Argumentationsweisen der VGD um einiges voraus.

  4. Andreas sagt:

    Finde auch, dass der Beitrag absolut gelungen ist. Die Fragen zeigen wirklich ein gewisses Interesse am Veganismus und Frau Fritschi fällt auch nicht ins Wort. Ein sehr harmonisches Gespräch, dass auch inhaltlich sehr überzeugt ! Glückwunsch für diesen Beitrag !

  5. Andrea sagt:

    Sehr, sehr guter Beitrag, er kommt nicht schulmeisterisch daher. (Obwohl ich die Leute manchmal am liebsten durchschütteln würde!)

  6. Cheesy sagt:

    Nun habe ich das Interview in voller Länge gesehen – super gemacht Diego.
    Ich finde es schön, dass die VGS so aktiv ist und hoffe, dass es nicht nur die Anfangsmotivation ist sondern so bleibt :-)
    Das Interview gefällt mir sehr gut und auch die Aussage sind wichtig. Für mich zwar logisch aber für viele Menschen in meinem Umfeld immer noch so unklar und unlogisch… ergo werde ich den Link auch gerne weiterverteilen.
    Weiter so! *thumbup*

  7. Sabine sagt:

    Ein sehr gelungenes Interview, alle Inhalte wurden informativ und symphatisch vermittelt. Von beiden Seiten überhaupt nicht aufdringlich und polarisierend, sondern anregend und harmonisch geführt. Meines Erachtens hat Diego Santini die Interessen der veganen Bewegung sehr gut repräsentiert.

  8. päde sagt:

    Ich bin weder Vegetarier noch Veganer, trotzdem gibt es viele wirklich gute Gründe, die für diese Ernährungsweisen sprechen und noch viel mehr Gründe, den eigenen Fleischkonsum zumindest mal zu hinterfragen. Ich fand dieses Interview interessant und überzeugend, weil Diego Santini die Weisheit (ist sie vegan?)nicht mit Löffeln gegessen hat noch sonst irgendwie verbissen oder missionarisch wirkt. Beim Thema Leder wagt sich Herr Santini m. E. etwas weit zum Fenster hinaus, wenn er den ökologischen Aspekt der Lederproduktion anprangert. Bin mir da nicht sicher, ob seine atmungsaktiven Kunstlederschuhe (Sondermüll in spe?) da besser abschneiden. Ausserdem hält eine qualitativ hochwertige Lederjacke ganze Jahrzehnte lang. Und Leute von der Veganen Gesellschaft, die stolz darauf sind, ihren Hund vegan zu ernähren (gegen seinen Willen und gegen die Natur des fleischfressenden domestizierten Wolfes) und das auch noch via 10 vor 10 einer guten Million ZuschauerInnen verkündet, schadet der Bewegung – so meine Einschätzung als Aussenstehender – viel mehr, als es nützt.

  9. Marielle (VGS) sagt:

    Lieber Päde,

    du hast sicherlich recht, dass es taktisch unklug war, 10v10 die Gelegenheit zu bieten, das Thema mit Nebensächlichkeiten abzuhandeln.

    einen Hund vegan zu ernähren ist hingegen grundsätzlich nichts, worauf ich stolz bin, wie du unterstellst, sondern etwas, ich tun kann, da der Hund bereits bei mir lebt. Wie bereits im Beitrag deutlich gemacht, dem Hund gehts – gemessen an seinem bereits fortgeschrittenen Alter – wunderprächtig.

    Ob etwas natürlich ist oder nicht, ist ethisch nicht relevant. Es geht darum, Leid zu vermeiden. Während ich einen Hund problemlos gesund und attraktiv vegan ernähren kann, ist es nicht möglich einen Hund unvegan zu ernähren, ohne den Tod von nicht-Haustieren mit zu finanzieren.

    Den Hund vegan zu ernähren, basiert auf einer rationalen Vernunftsentscheidung und geschah in Absprache mit unserem damaligen Tierarzt.

    Lieben Gruss
    Marielle

  10. päde sagt:

    Hallo Marielle,

    stimmt, dass du stolz darauf seist, deinen Hund vegan zu ernähren, ist eine Unterstellung. Sorry. Aber ich bleibe dabei: Jeder Hund wird gegen seinen Willen vegan ernährt. Nicht dass ich in die Psyche eines Hundes sehen kann, aber in dieser Frage bin ich überzeugt, dass die Natur vor der Ethik einer Tierhalterin/eines Tierhalters stehen muss. Für das Wohl des Tieres. Sonst hält man besser keinen Hund. Im Gegensatz zum Menschen (und auch zum Schwein beispielsweise) ist der Hund ein Fleischfresser.

    Gruss: päde

    • Diego (VGS) sagt:

      Hi Päde!
      Das stimmt, ein Hund kann natürlich nur schwer sagen, was er gerne essen möchte. Man kann nur sehen, ob er das ihm vorgesetzte Essen gerne mag oder nicht, und ob er gesund bleibt. In diesem Sinne zwingt man dem Hund ja immer seinen Willen auf, ganz egal, welches Futter man ihm vorsetzt.
      Die Hauptsache ist doch, dass es dem Hund schmeckt und er gesund bleibt. Wenn das der Fall ist mit einer veganen Ernährung, also wenn diese alle benötigten Stoffe abdeckt, der Hund sein Futter mag und er fit bleibt, was spricht dann dagegen? Und was spricht dann noch dafür, andere Tiere für ein anderes Tier zu töten?
      Gruss Diego

  11. Carlito sagt:

    Päde, willst du Deine gute Energie nicht darauf verwenden, etwas mehr zu tun, als nur deinen Tierkonsum zu hinterfragen, du weichst mir hier doch sehr stark auf Nebenschauplätze und damit auch von dir selbst und von der wirklichen Problematik ab.

  12. Chris sagt:

    Sehr Souverän, super informativ! Gefällt mir sehr!

  13. Chris sagt:

    @Päde: Was für und gegen den Willen eines Tieres ist, kann -ausser bei Schmerzen und Tod- wohl keiner von uns endgültig definieren. Hunde wollen ja rennen, ergo nimmt sich der Mensch z.B. das Recht heraus, sie bis zum Tod vor einen Schlitten gespannt zu hetzen.
    Und ob der Hund wirklich Fleisch essen will…wenn, dann sollte er es selbst jagen können. Da sich aber der Mensch unkontrolliert ausbreitet, ist dafür kein Platz, da sich Biker, Spaziergänger, Hundehalter u.A. in die Quere kommen.
    Vor einigen Tagen war ein kleiner Artikel in der Presse, dass das schweizerische Tierfutter “nur noch geringe Mengen an DDT, PCB, Arsen…” enthalte. Ob das der Hund wirlich fressen will…ich kenne kein Tier, das sich freiwillig vergiftet.

  14. Carlito sagt:

    Chris, wieso eröffnest du keine neue Emailadresse & FB Account mit einem Pseudonym um mitwirken zu können?

    • Chris sagt:

      Hoi Carlito
      Wenn ich sehe, wieviel Stuss Omnis da rauslassen, dann kann ich meist nicht aufs Maul hocken. Und seits den “Melden”-Button gibt und jedes Mimöschen, das zwar gut sabbeln aber nix einstecken kann, drauf drücken kann, ist mir FB verleidet.
      Ich schätze, ich bräuchte jede Woche eine neue Mailadresse ;-)))

      Liebe Grüsse
      Chris

  15. Carlito sagt:

    Ich bin halt nicht auf unsinnige Schlagabtäusche auf FB aus sondern auf Informationen und die Vernetzung und auch etwas Unterhaltungswert und um selber dazu beisteuern zu können. Ich finde, du stehst dir da etwas selber im Weg.

    • Chris sagt:

      Haste völlig Recht. Ich bin halt wie ich bin und wenn ich das verleugnen soll, dann gehts mir nicht mehr gut.
      Wenn ich diesen einen Punkt ändern könnte, dann -glaube mir- würd ichs tun.
      Gruss aus FZ
      Chris

  16. Mandala sagt:

    Hunde sind wie der Mensch Gemischtköster (Omnivoren), nicht Fleischesser (Carnivoren)! Katzen hingegen sind reine Fleischesser, weshalb ich mühe hätte eine Katze a) vegan zu ernähren b) einer Katze Fleisch zu geben.

    Auf dem Bauernhof (als ich klein war) haben wir den Hunden jeweils (neben Fleisch) alles mögliche zu essen gegeben (sie haben z.T. auch am Tisch gebettelt)!!!!

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