Interview mit Eva Kelemen

07.12.2013   |  2 Kommentare   |   Kategorie: News
Photo by Ramona Tollardo, Make-up and Hairstyling by Pretty & Pure

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In der veganen Community ist Eva Kelemen längst allen ein Begriff.

Früher als Projektleiterin im Online-Bereich tätig, hing sie ihren gutbezahlten Beruf erstmal an den Nagel, um sich für die vegane Sache zu engagieren. Daraus entstand das vegane Quartierlädeli Eva’s Apples.

Eva erzählt uns im Interview von ihren Beweggründen, ihrem Alltag im Laden und welches ihre Lieblingsprodukte sind.

Hier geht’s zum Interview mit Eva

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Kommentare (2)

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  1. Déjàvu sagt:

    Alles Gute und viel Erfolg mit dem Laden!
    Ich hoffe, dass das mit dem einfach mal machen diesmal länger dauert als bei der Vegan Kitchen and Bakery.

    Eine kleine Anmerkung habe ich noch zur Freiwilligenarbeit: Ich halte das für problematisch, weil Eva’s Apples grundsätzlich ein auch kommerziell motiviertes Unternehmen ist. Bei einem Startup oder Jungunternehmen ist zwar klar, dass nicht die ganz grosse Kohle rüberwandern kann, aber eine Beteiligung am Unternehmen (bei einer AG könnten es z.B. Aktien sein) wäre doch sehr wünschenswert. Es sollte auf keinen Fall der Eindruck aufkommen können, dass Mitarbeiter ausgenommen werden, indem Löhne gedrückt bzw. gar ganz umgangen werden. Was passiert, wenn Mitarbeiter unter unkoscheren Arbeitsbedingungen enttäuscht das Schiff verlassen, hat man in der veganen Szene der Schweiz beim Hotel S. schon gesehen. Ein für beide Seiten akzeptables Auseinandergehen, das manchmal der beste Weg ist, ist unter solchen Bedingungen fast nicht möglich. Mit Schaden für beide Seiten. Korrekte Arbeitsbedingungen sind letztlich für alle unverzichtbar.

    • Ekkehard sagt:

      Die obige Anmerkung zur Freiwilligenarbeit ist korrekt.

      Freiwilligenarbeit – also die Arbeit, die jemand neben seinem Job macht – ist in der Schweiz ein grosser und wichtiger Bereich.

      Auch wenn der Laden schlussendlich auf eigenen Beinen stehen und alle Mitarbeiter anständig bezahlt sein sollen, ist eine Starthilfe (im Sinne einer ehrenamtliche Mithilfe) sinnvoll und notwendig.
      Wohltätigkeitsorganisationen, Behörden, Sportverbände, Musikvereine, Genossenschaften oder Schulen zum Beispiel kennen das auch: da gibt es bezahlte und ehrenamtliche Mitarbeiter.

      Vielleicht könnte man eine Absicherung für beide Seiten finden durch
      - zeitlich beschränkte Mithilfe (Ausnahme: jemand kann einen anderen Lebensunterhalt nachweisen)
      - Entlöhnung durch Waren (statt Geld)
      - Rabatt für einen bestimmten Zeitraum
      - Entlöhnung durch Genossenschaftsanteile
      - Sammeln von Startkapital im Internet -> Rückzahlung des Betrages plus Rabatt während der Laufzeit (statt Zinsen)

      Ich finde es wichtig, sich für eine super Idee engagieren zu können. Viele kleine Farbtupfer ergeben ein schönes grosses Bild. Kompliment an die Website und Danke für die Offenheit, hier meinen Senf posten zu können.

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