Mit dem Besitzer und Intitator des Hotel Swiss Vegan Dr. Ernst Henrich konnten wir ein sehr aufschlussreiches und ausführliches Gespräch zu seinen Beweggründen, sowie über das einmalige Hotel Swiss Vegan und seine anderen Projekten führen.

Rafael und Ernst vor dem Hotel Swiss Vegan
Die anschliessend offerierte Pizza ist übrigens sehr zu empfehlen!
In dieser Szene der Serie Stargate SG-1 geht es um ein interessantes ethisches und philosophisches Thema. Es findet zwar in einem Science-Fiction Kontext statt, aber es gibt einige Parallelen zur realen Welt.
In der Serie gelten die sogenannten Goa’ulds als die Bösen. Sie sind eine parasitische Lebensform die einen Wirt brauchen um zu leben. Die Goa’uld fühlen sich intelligenter und erhabener als die Menschen und haben daher keine Skrupel diese für ihre Zwecke zu nutzen.
In dieser Gerichts-Szene argumentiert ein Repräsentant der Goa’ulds warum es akzeptabel sein soll Menschen auszunutzen. Das Opfer (ein menschlicher Wirt) beantwortet Fragen, und zwei Menschen verteidigen es und versuchen die Argumente des Goa’ulds zu widerlegen.
Dieser kurze Ausschnitt soll zum Denken anregen, besonders bezüglich unserer Beziehung zwischen Menschen und nicht-menschlichen Tieren. Lasst uns wissen was ihr dazu meint.
Am 2. März 2010 wird in Österreich 13 AktivistInnen, die unter anderem wegen Verstoßes gegen den Paragrafen §278a vor Gericht stehen, den Prozess gemacht. Somit wird dieser skandalösen Geschichte in unserem Nachbarland ein weiteres, trauriges Kapitel hinzugefügt. Es ist bedenklich und gefährlich wenn in einem modernen Staat die Justiz missbraucht wird um gegen Menschen die sich gewaltlos für Tiere einsetzen vorzugehen, und sie der ‘Beteiligung an einer kriminellen Organisation’ zu bezichtigen um damit offensichtlich den Interessen der Tier-Industrie zu dienen.
Hier weitere Informationen dazu:
Zum zwanzigsten Mal fand vom 17.-20. Februar 2010 die BioFach Messe statt. Rund 43′500 (2009: 46′771) Fachbesucher strömten auf das Messegelände in Nürnberg, dem jährlichen Branchentreffen des globalen Bio-Marktes. Wie an der Messe ersichtlich wird steigt die Anzahl an bio-veganen Produkten kontinuierlich an. Bei der Suche nach ‘vegan’ in diesem Jahr gibt es über 250 Treffer. Vom veganen Tiramisu aus Italien, einer neuen Weisswurst von Topas aus Deutschland bis zum gefüllten Schnitzel von Provamel aus Holland ist einiges Neues dabei und hoffentlich schaffen es diese Produkte auch früher oder später in die Schweiz.
Hier der Bericht vom Rezeptefuchs vom letzten Jahr und Impressionen der diesjährigen BioFach und einigen veganen Neuheiten in diesem Blog.
Wenn auch leider etwas zu selten bekommen wir doch hin und wieder eine gute Rede zu hören, wie die nachfolgende welche anlässlich einer Kundgebung gegen den Verkauf von Leber von gestopften Gänsen in der Migros gehalten wurde. Darin wird uns eindrücklich vor Augen geführt, dass wir uns nicht auf die Bekämpfung von einer speziellen Form von Gewalt an den Tieren beschränken dürfen. Denn damit laufen wir Gefahr andere Formen der Ausbeutung in ein besseres Licht zu rücken oder sogar gut zu heissen. Nur eine generelle Abkehr von der Gewaltanwendung an Tieren darf das Ziel sein. Die praktische Umsetzung dazu ist der Veganismus.
| Ich möchte Sie bitten sich folgende Szenen vorzustellen: Nach Ihrer Geburt werden Sie von Ihren Geschwistern aussortiert. Weil Sie männlich sind dürfen Sie weiterleben, wären Sie weiblich so würden Sie zwischen rotierenden Messern enden oder vergast werden. Sie überleben also weil Sie als männlicher Vertreter Ihrer Art schneller an Gewicht zunehmen. Doch ob es wirklich Glück war, dass Sie Ihres Geschlechtes wegen ausgewählt wurden um weiterleben zu dürfen, werden Sie spätestens im Alter von 9 Wochen mit ganz anderen Augen sehen. |
2007 wurde in der Schweiz unter dem Namen SGB07 eine umfassende Gesundheits -Umfrage zum Thema Übergewicht und Ernährungsgewohnheiten durchgeführt, worin einige interessante Kennzahlen zum Konsum tierlicher Produkte in der Schweiz ersichtlich werden. Der Bericht ist in seiner ganzen Länge noch nicht veröffentlicht, hier jedoch einige Auszüge. Markant ist, dass 46% der Männer und 29% der Frauen laut SGB07 ein zu hohes Körpergewicht aufweisen. Welche Ernährungsgewohnheiten dies beinflussen wird, obwohl naheliegend, in dieser ersten Auswertung nicht ersichtlich.
“Für den täglichen Fleischkonsum, der in der SGB07 bei knapp 20% liegt, setzt sich der 2002 beobachtete Abwärtstrend nicht mehr fort. Laut der Branchenorganisation Proviande ist 2007 der Fleischkonsum in der Schweiz denn auch im Vergleich zu 2006 um 2.2% angestiegen. ….
Die empfohlenen fünf Portionen Früchte und Gemüse pro Tag konsumieren nur 30% …
Willkommen auf dem neu überarbeiteten Web-Auftritt von vegan.ch! Das Design wurde einem sanften Refresh unterzogen und etliche kleinere Verbesserungen wurden an verschiedenen Stellen angebracht. Nach wie vor werden die meisten Inhalte als Blog-Posts präsentiert und auch der Podcast erscheint wie bisher alle paar Wochen.
Zu den wichtigsten Neuerungen zählen:
Ausserdem führen wir auch unseren Twitter-Feed weiter und die Blog-Posts können nach wie vor per Email abonniert werden.
Wir hoffen euch gefallen die Neuerungen und dass ihr regelmässig vorbei schaut um weiterhin immer “informiert über Veganismus” zu bleiben.
Manchmal gelangen unglaubliche Geschichten von Tierversuchen an die Öffentlichkeit. Sei es in einem Bericht in dem Schweine bei Simulationen von Terrorangriffen eingesetzt wurden, oder weil sie für die ‘Lawinenforschung‘ gequält und lebendig im Schnee begraben wurden. Es ensteht dabei fast eine Hysterie und es gibt ‘landesweite Protestwellen’ gegen diejenigen die diese Versuche ausüben.
Die tagtäglichen Grausamkeiten welche den Schweinen in diesem und allen anderen Ländern angetan werden um sie nachher als Geschnetzeltes und Schnitzel zu Essen hingegen scheint fast niemanden zu kümmern.
Ebenso absurd ist es, dass folgender TV-Spot vom Verein gegen Tierfabriken (VgT) Schweiz nach 15 Jahren Gerichtsverfahren nun endlich im Schweizer Fernsehen gezeigt werden darf. Wenn dieser TV-Spot schon verboten werden sollte, dann wegen dem schwachsinnigen Spruch ‘Essen sie weniger Fleisch’ am Ende des Clips. Es wäre besser wenn der TV-Spot bei der Überarbeitung mit aktuellem Material den gesamten Konsum tierlicher Produkte anprangern würde. Vom 27.-29. Januar 2010 wird er um 20 Uhr nach ‘Meteo’ auf SF1 ausgestrahlt.

tier-im-fokus.ch ist eine Internetseite, die sich kritisch mit unserem Umgang mit sogenannten „Nutztieren“ befasst.
Die Seite enthält Analysen, Kommentare und ausführliche Hintergrundsberichte über die ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Dimensionen der Nutztierhaltung. Es stehen umfangreiche Info-Dossiers zur Verfügung, die von interessierten Personen, Gruppierungen, Organisationen oder Schulen frei genutzt werden können.
Produziert und betrieben wird tier-im-fokus.ch vom Verein tier-patenschaft, der sich zudem für einzelne Tiere einsetzt und ihnen ein möglichst selbstbestimmtes Leben jenseits von Schlachthöfen und menschlichen Nutzungsansprüchen garantiert.
Auch für Leute, die sich speziell für Veganes interessieren, gibt es auf tier-im-fokus.ch einiges zu lesen. So beispielsweise ein einführendes Dossier über die unterschiedlichen Facetten des Veganismus, eine ausführliche ernährungsphysiologische Bewertung der veganen Ernährung oder eine umfassende und mit vielen zusätzlichen Informationen versehene Linkliste.
Kontakt: info[at]tier-im-fokus.ch
Dennis Kucinich, US-Kongressabgeordneter und Präsidentschaftskanditat 2008, gab kürzlich ein Video-Interview auf reddit.com, in dem er 10 Fragen von Website-Besuchern beantwortete. Während dem 28-minütigen Interview kamen gängige politische Themen zur Sprache wie Waffenbesitz, Gesundheitssystem, Abstimmungsreform, etc. Ausserdem kam die Frage auf, was Dennis Kucinich machen würde wenn er einen Tag lang die diktatorische Macht über die USA hätte. Seine Antwort:
“Ich würde allen anordnen vegane Schokoladensplitter-Brownies zu essen.”
Diese amüsante Antwort erkärt Dennis Kucinich eingehender im folgenden Auschnitt des Interviews (auf englisch). Das komplette Interview findet sich hier.
Der grösste Fleischverarbeiter der Schweiz hat für das letzte Geschäftsjahr ein Rekordergebnis vermeldet:
“Die Fleischgewinnung bei den Schlachttieren erhöhte sich um über 8 Prozent auf 4′7487 Tonnen. Das Absatzvolumen wuchs um 2 % auf 122,3 Mio. kg.” (Geschäftsbericht 2009)

Nach der misslichen Werbung mit Beat Schlatter aus dem letzen Jahr, tritt die Firma nun mit dem Slogan
‘Gefährlich gut: Die neuen Fleischsnacks‘
und einer ähnlich widerwärtigen Figur auf dem Werbemarkt auf.
Gefährlich sind diese Snacks sehr wohl – für die Tiere die dafür unnötigerweise sterben müssen und die Gesundheit deren Konsumenten.
Sicher sollte es heissen ‘Wenn Schlachthäuser Wände aus Glas hätten wäre jede und jeder vegan‘ und zwar haben wir im letzten Podcast über den Sir Paul McCartney und seinen ‘Meat-Free-Monday’ Song gelästert, und auch PETA ist uns gar nicht geheuer aber dieses Video ist von der Aufmachung her gut und eindrücklich:
Aktuelle Aufnahmen aus Deutschen Schlachtbetrieben sind in diesem Beitrag zu sehen.