Posts in der Kategorie ‘Essen’

Der Dokumentarfilm Das Klagen der Kühe (2008) ist nicht nur auf DVD erhältlich, sondern jetzt auch zum gratis online schauen verfügbar. Dieser kurze und informative Film über die Milchwirtschaft ist sehr empfehlenswert.

In höchst professioneller Weise wird darin mit aktuellen Bildern die Situation der Milchkühe in Österreich aufgezeigt. Auch der Mythos der Milch als gesundes und natürliches Nahrungsmittel wird entschleiert.

1. Teil:

2. Teil:

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Bewertung: 5.0/5 (3 Stimmen)

Der vegane Käse von Dayia-Foods hat sich in den USA als Quasi-Standard für den Käse Belag auf veganen Pizzas etabliert. Die Verpackung ist praktisch und es lässt sich damit gut dosieren, wobei nicht zu dicht aufgetragen werden sollte damit die einzelnen ‘Cheese-Shreds’ gut schmelzen und angebräunt werden. In den Inhaltsstoffen kommen unter anderem Erbsen-Proteine, Kokosnuss-Öl, Tapioca oder Annato vor und der Käse soll frei von künstlichen Inhaltsstoffen oder Konservierungsmittel sein.

Bisher ist er in Europa nicht erhältlich. vegan.ch konnte jedoch exklusiv einen Versuch mit den beiden Sorten durchführen. Ergebnis: positiv! Geschmacklich überzeugt er sehr und auch von dem Schmelzverhalten ist er durchaus eine kleine Sensation. Das viel gesuchte ‘Fäden-ziehen’ ist aber im Versuch nicht ganz gelungen wie in den folgenden Bilder ersichtlich ist:


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Bewertung: 2.4/5 (10 Stimmen)

Beim Gedanken an Tofu vergeht vielen FleischesserInnen der Appetit. Dies obwohl die Wenigsten mit dem reichhaltigen Angebot an Tofuprodukten vertraut sind. Wer den Fleischgeschmack mag muss heutzutage aber nicht mehr über Leichen gehen. Vegane Varianten von Fleischprodukten gibt es zuhauf und viele schmecken so authentisch, dass sie sogar “Tofuverweigerer” befriedigen. Wie z.B. aus folgender kurzen Reportage mit versteckter Kamera hervorgeht:

Hier noch ein kurzer Bericht über den veganen Online-Versand smilefood.de von Saskia Rosalie Wolff.

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Bewertung: 3.4/5 (14 Stimmen)

An den Samstagen vom 18. September und 2. Oktober findet in Oerlikon der erste vegane Kochkurs im Grossraum Zürich statt. plantastisch zeigt wie ein rein pflanzliches 3-Gänge Menu zubereitet werden kann. Umrahmt wird der Kochkurs von Tipps und Tricks, wie man genussvoll, tierliebend, ökologisch und gesund kochen kann.

Anmeldung und weitere Informationen befinden sich auf www.vegan.ch/plantastisch. Ein Kursbesuch kostet CHF 90 und Kurse können auch geschenkt werden. Alle sind herzlich willkommen!

Hinter plantastisch steht ein motiviertes Team, bei dem auch die Macher von vegan.ch dabei sind. Unser Ziel ist es, eine vegane Lebensweise und im speziellen das vegane Kochen, auf lustvolle und schmackhafte Art und Weise weiterzugeben.

plantastisch – vegan kochen! Damit kein Lebewesen den Löffel abgibt.

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Bewertung: 3.5/5 (12 Stimmen)

Angeregt durch einen Hinweis, dass eine der Becel-Margarinen in Kanada speziell als vegan gekennzeichnet wurde, hier das Thema Margarine wieder einmal aufgearbeitet aus veganer Perspektive. Alle in der Schweiz erhältlichen Becel-Varianten sind nicht vegan und enthalten z.B. Molkepulver. Wohlgemerkt ist Becel ein Produkt von Unilever. (Hier die Liste von veganen Unilever Produkten in Deutschland.)

Der Vergleich von Margarine und Butter scheint eines der meist diskutierten Food-Themen welche manchmal fast in Glaubenskriege ausarten. Die Beimischung von Butter in Gerichten jeder Art macht der Veganerin oft das Leben schwer. Es ist in der Tat nicht ganz trivial Margarinen die mit Begriffen wie ‘pflanzliche Fette’, ‘rein pflanzlich’, ‘mit Pflanzenölen’ oder Ähnlichem beschrieben sind als vegan zu erkennen. Neben der Tatsache, dass die meisten Margarinen auch Milchbestandteile enthalten, sind noch folgende Aspekte beim Kauf einer Margarine zu berücksichtigen:

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Bewertung: 2.5/5 (11 Stimmen)

Irina Itschert vom Rezeptefuchs ist diesmal im Gespräch mit Rafi. Wir erfahren mehr über Irina, ihre vegane Produkte-Datenbank sowie viel Interessantes über vegane und vermeintlich vegane Produkte und deren Inhaltsstoffe. Zuletzt werfen wir einen kritischen Blick in Rafis Kühlschrank um zu sehen ob sich darin auch vermeintlich vegane Produkte befinden.


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Bewertung: 4.1/5 (51 Stimmen)
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The Vegan Food Pyramid

Das Wissen über die gesundheitlichen Vorteile einer veganen Ernährungsweise wird immer zugänglicher. Es gibt zahlreiche Bücher und Websites zum Thema und es lohnt sich auch diese zu durchforsten. Aber wer’s gern etwas knapper und trotzdem umfassend mag ist auch z.B. mit folgenden Broschüren gut bedient:

»    Pflanzliche Ernährung - Gesundes Essen ohne Tierprodukte
(932.5 KiB, Anzahl Downloads: 590)
Beschreibung: Zum ersten Mal kostenlos auf deutsch erhältich ist diese weitverbreitete Broschüre der Vegan Society in England. Ein guter Überblick zum Thema gesund essen auf die vegane Weise. Bietet Hintergrundwissen sowie praktische Tipps.

»    Vegane Ernährung
(526.4 KiB, Anzahl Downloads: 430)
Beschreibung: Ebenfalls sehr empfehlenswert ist dieses Info-Dossier tier-im-fokus.ch. Diese Broschüre betrachtet und analysiert die rein pflanzliche Ernährungsweise aus wissenschaftlicher Sicht (inkl. ausführlichem Quellverzeichnis) und stellt ein wertvolles Dokument zur Aufklärung dar.

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Bewertung: 3.5/5 (13 Stimmen)

Wenn diese Tendenz anhält würde in etwas mehr als 50 Jahren kein Fleisch mehr gegessen:

Fleischkonsum nimmt ab – Schweizer Fleisch legt zu

2009 wurde von den Schweizerinnen und Schweizern fast ein Kilogramm weniger Fleisch gegessen als 2008. Schweizer Fleisch hat aber deutlich Marktanteile gewonnen.

Der Fleischkonsum sank im letzten Jahr um 1,8 % von 53,35 kg auf 52,38 kg, wie die Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft, Proviande, am Dienstag mitteilte. Vom Rückgang seien praktisch alle Fleischsorten betroffen gewesen. Die Ausnahme betreffe das Kalbfleisch. Hier sei die verkaufte Menge um 4,6 % gestiegen. Die Proviande führt den Rückgang beim Fleischkonsum auf die schlechtere Wirtschaftslage zurück.(Quelle)

Grund zur Hoffnung besteht jedoch nicht,  denn beim Käse-Konsum sieht die Statisik anders aus wie in einem Vor-Auszug des Berichtes ‘Milchstatistik der Schweiz 2009′ (erscheint im Sommer) ersichtlich ist:

In der Schweiz hat der Käsekonsum 2009 zugenommen. Er stieg pro Kopf der Bevölkerung gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozent oder 240 Gramm auf die neue Höchstmarke von 21,41 Kilogramm (Quelle).

Ob sich der Milch (70 kg) und Butter (5.70 kg) Konsum pro Kopf seit 2007 auch verändert hat wird dann auch ersichtlich. (Quelle).

Wünschenswert wäre auch hier eine kontinuierliche Abnahme für die Tiere, die Umwelt und auch aus gesundheitlichen Gründen.

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Bewertung: 3.1/5 (10 Stimmen)

Ostern gibt wieder einmal Anlass auf das Schicksal der Millionen von Tieren aufmerksam zu machen, die tagtäglich geschlachtet und für ein ‘Fest’ wie dieses einerseits verniedlicht und andererseits brutal dem Konsum geopfert werden.

Hühner: Eine Milliarde Eier wurden 2009 in der Schweiz konsumiert. 70% von ‘Schweizer Hennen’ (Quelle). Die Tiere werden nach spätestens 1,5 Jahren getötet, trotz einer natürlichen Lebensspanne von 20 Jahren. 3,4 Millionen Tiere, inkl. der 1,7 als Küken getöteten Brüder, werden so jährlich regelrecht entsorgt.

Schafe und Ziegen: Früher wurden die Jungtiere von Schafen und Ziegen speziell zu Ostern geschlachtet. Heute wird das ganze Jahr hindurch das Fleisch von den nur 10 Wochen alten ‘Osterlämmer’ und ‘Gitzis’ gegessen (Quelle).

Hasen und Kaninchen: Die lebenden Varianten der niedlichen Schoggi-Hasen, welche zu dieser Zeit überall verkauft werden, sind unter gemeinsten Bedingungen eingesperrt bevor sie getötet werden. Hier der aktuelle Beitrag dazu aus dem Kassensturz.

Wenn Ostern friedfertig und ohne Gewalt und Leid verbracht werden soll, so ist dieses Fest vegan zu feiern. Zum Beispiel mit einem feinen Ostermenü-Vorschlag vom Rezeptefuchs.

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Bewertung: 3.7/5 (6 Stimmen)

Der letzte Versuch eines vegetarischen Restaurants in Zürich ist zwar gescheitert, es gibt jedoch Hoffnung – siehe unten. ‘Der Veg’ im Sihlcity ist inzwischen geschlossen. An dem Ort neben dem Burger-King ist nun ein simples Café. Vielleicht hätte es sich für die finanzkräftigen Leute der Five AG gelohnt auch ein veganes Angebot anzubieten, denn das Konzept gemäss damaliger Auskunft: ‘richtet sich direkt an vegetarische Gäste und nicht an Veganer. Vielleicht werden wir in einem weiteren Schritt Veganer in das Konzept einplanen, nur ist im Moment das Zielpublikum vegetarische Gäste.’ scheint nicht aufgegangen zu sein.

Auch der Bio-Fast-Food Hitzberger im inneren des Sihlcity ist seinen Überlegungen ein veganes Menu anzubieten bisher leider noch nicht nachgekommen. ‘Wir wissen derzeit noch nicht genau, wann wir unser Produktangebot ausweiten werden. Sobald es aber  soweit ist, wird es über unsere Website kommuniziert.’ Die Idee die Anzahl Kalorien auf der Quittung auszuweisen ist jedoch witzig.

Aus Luzern ist von dem neuen Restaurant Bleichi 23 Gutes berichtet worden und sie sagen ‘Wir kochen fast vegan mit wenigen Ausnahmen. Die orientalischen Vorspeisen sind alle vegan. Bei den Vorspeisen oder Hauptgänge müssen Sie das Gericht antippen auf unserem Shop und dann steht es immer geschrieben ob es für Veganer geeignet ist.’

Neu entsteht von dem Catering Unternehmen Mohini ein vegetarisches Restaurant unweit vom Hauptbahnhof in Zürich (Mohini, Weinbergstrasse 15, 8001 Zürich) welches auch ein veganes Angebot vorsieht:
Danke für die Anfrage: momentan sind wir noch am zusammenstellen. Die Produkte sind deklariert aber wechselnd und zum Nachfragen. 3. Woche April wenn alles klappt. Wir kochen alles frisch nichts aufgewärmt, vorgekocht, tiefgefroren, Mikro-oder Induktion. Es wird einem guten Bewusstsein auf Gas gekocht, saisonal, alles bio, regional bevorzugt, alles vegetarisch ohne Ei. Ayurveda weiss von unverdaulichen Lebensmittel-Kombinationen. Wir kochen halt mit Ghee, ansonsten wären mehr Gerichte vegan tauglich, da es das Beste Fett ist. Leider können wir ja auch nichts dafür das die Gesellschaft so korrupt aufgebaut ist und Lebewesen ausbeutet.

Zwar bauen viele Gastro-Betriebe ihr vegetarisches Angebot aus, von vegan haben die meisten jedoch keine Ahnung und reichlich Nachholbedarf. (Von dem ganz veganen Betrieb des Hotel-Swiss von dem wir verschiedentlich schon berichtet haben einmal abgesehen.) Zeigt es sich doch in anderen Gross-Städten z.B. in Deutschland, dass sich solche Betriebe durchaus behaupten können wenn die Qualität stimmt.

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Die Ex-Frau von Paul McCartney war zwar erst gerade wegen eines Sprengstoff-Verdachts an einem Flughafen wegen ihrem falschen Bein in den News. Ansonsten stellt die Frau aber einiges an wenn es um die Verbreitung des Veganismus geht. So hat sie z.B. letztes Jahr in der Ortschaft Hove neben Brighton an der Südküste Englands das vollständig vegane Restaurant V-Bites eröffnet. Anderswo setzt sie sich ein für die Ausgabe von veganem Essen an ärmere Familien in den USA, für Minen- oder Erdbebenopfer, und für die Organisation Viva!. Ausserdem erscheint sie auch ab und an in einer Celebrity-Show wo sie auch mit nur einem Bein beim Tanzen gut abschneidet. Die 32 Millionen Euro die sie von Paul McCartney nach der Scheidung als Abfindung erhalten hat, sind somit bei der umtriebigen Heather Mills und ihren veganen und solidarischen Projekten sicher gut angelegt.

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