Der Dokumentarfilm Das Klagen der Kühe (2008) ist nicht nur auf DVD erhältlich, sondern jetzt auch zum gratis online schauen verfügbar. Dieser kurze und informative Film über die Milchwirtschaft ist sehr empfehlenswert.
In höchst professioneller Weise wird darin mit aktuellen Bildern die Situation der Milchkühe in Österreich aufgezeigt. Auch der Mythos der Milch als gesundes und natürliches Nahrungsmittel wird entschleiert.
1. Teil:
2. Teil:
An verschiedenen Orten tauchen immer wieder Möglichkeiten auf ein Tier zu schenken, kaufen oder sogar in ein Tier zu ‘investieren’ ohne selbst dabei mit dem Tier in Kontakt treten zu müssen.
So kann im Namen der humanitären Hilfsorganisation HEKS eine Geiss in ein Entwicklungsland geschickt werden um dort ausgenutzt zu werden. Der Vegetarier-Exponent Gilles Tschudi findet das eine sehr gute Sache.
Anderswo kann bei findigen Landwirten in ein schottisches Hochlandrind ‘investiert’ werden:
“Von der Aufzucht über die Schlachtung bis zur Verpackung, kümmern wir uns um jeden Schritt. .. Und Ihr Profit? 10 Jahre lang liefern wir Ihnen jährlich Qualitätsfleisch im Wert von Fr. 350.-”
Um sein Ausbeutungs-Gewissen weiter zu beruhigen bietet sich eine Stallvisite an. Dieses Projekt von den schweizer Bauern- und Milchverbänden fördert gezielt die Gehirnwäsche für den Verkauf der Produkte dieser Tiere.
‘Stallluft schnuppern, dem Landwirt beim Melken zuschauen oder ein Kälbchen streicheln.’
Die BeeGood Organisation von Ernst Beyeler bietet sogar Bienen-Patenschaften und Adoptionen an um die Welt zu retten und dies erst noch mit ‘artgemässer Bienehaltung‘.
Die Idee ein Tier, auch wenn nur virtuell, zu besitzen und somit ein scheinbares Anrecht auf dessen Produkte oder Körperteile zu haben ist sonderbar. Es präsentiert das Tier als lohnende ‘Investition’ inklusive dem Aberglauben ihnen dabei zu helfen. Dabei handelt es sich effektiv meist nur um eine findige Einkommensmöglichkeit für die Besitzer. Das Tier bleibt eine einfach etwas weniger anonyme Handelsware deren Schicksal ferngesteuert ist und bis zu seinem gewaltsamen Tod noch etwas Unterhaltungswert liefert.
Es gibt Menschen die sich um einige der vielen Tiere kümmern die von den Menschen vernachlässigt, malträtiert oder aus der Tötungs-Industrie gerettet wurden. Sie schenken ihnen damit ein möglichst würdiges Leben ohne Ausbeutung. Diese Arbeit ist meist unter schwierigen finanziellen Bedingungen und nur mit viel persönlichem Einsatz zu bewältigen und verdient hohen Respekt. Gnadenhöfe sind wahrer Tierschutz.
Hier ein Bericht von einem Gnadenhof in Kroatien der von einem veganen Paar betreut wird.
Auch dieses Jahr hat sich die Milch-Lobby am 17. April in verschieden Städten der Schweiz mit einem Stand präsentiert an dem “Besucher bei einem Wettbewerb ihr Wissen über die Milch und die Ernährung unter Beweis stellen können“.
Dazu wurden nur wenige Tage alte Kälber neben einer Plastik-Kuh die gemolken werden kann ausgestellt, wie die beiden Tiere auf dem Bild hier links aus Winterthur. Offensichtlich stark verängstigt sind die Tiere den Berührungen und Neugier der Menschen schutzlos ausgesetzt.
Die neugeborenen Tiere von deren Mutter zu entfernen ist eine Qual für Mutter und Kind. Diese Tragödie ist gängige Praxis in der Milchwirtschaft. Diese Kälber, welche bis zu ihrem baldigen Lebensende niemals wieder einen Schluck Milch ihrer Mutter bekommen, den Passanten zum betatschen hinzustellen um den Milchkonsum anzupreisen treibt die Perversion auf die Spitze.
Hier ein weiterer Beitrag zu diesem Thema auf tier-im-fokus.ch.
Dies ist die deutsche Version des weiterverbreiteten Kurzfilms “A Life Connected”.
Es ist eine empfehlenswerte und kurze (12 Min.) Einführung in die vegane Lebensweise.
Ostern gibt wieder einmal Anlass auf das Schicksal der Millionen von Tieren aufmerksam zu machen, die tagtäglich geschlachtet und für ein ‘Fest’ wie dieses einerseits verniedlicht und andererseits brutal dem Konsum geopfert werden.
Hühner: Eine Milliarde Eier wurden 2009 in der Schweiz konsumiert. 70% von ‘Schweizer Hennen’ (Quelle). Die Tiere werden nach spätestens 1,5 Jahren getötet, trotz einer natürlichen Lebensspanne von 20 Jahren. 3,4 Millionen Tiere, inkl. der 1,7 als Küken getöteten Brüder, werden so jährlich regelrecht entsorgt.
Schafe und Ziegen: Früher wurden die Jungtiere von Schafen und Ziegen speziell zu Ostern geschlachtet. Heute wird das ganze Jahr hindurch das Fleisch von den nur 10 Wochen alten ‘Osterlämmer’ und ‘Gitzis’ gegessen (Quelle).
Hasen und Kaninchen: Die lebenden Varianten der niedlichen Schoggi-Hasen, welche zu dieser Zeit überall verkauft werden, sind unter gemeinsten Bedingungen eingesperrt bevor sie getötet werden. Hier der aktuelle Beitrag dazu aus dem Kassensturz.
Wenn Ostern friedfertig und ohne Gewalt und Leid verbracht werden soll, so ist dieses Fest vegan zu feiern. Zum Beispiel mit einem feinen Ostermenü-Vorschlag vom Rezeptefuchs.
In den USA ist gerade etwas Einzigartiges passiert. Das vegane Buch The World Peace Diet von Dr. Will Tuttle landete heute am 14. März 2010 auf dem 1. Verkaufsrang auf Amazon.com.
Dazu kam es dank einer Buch-Promotion die der Autor am 12. März 2010 initiiert hat. In der sogenannten “World Peace Diet Compassion and Health Campaign” hat Will Tuttle zusammen mit zahlreichen veganen Unternehmen, Gruppen und Persönlichkeiten dazu aufgerufen das Buch zu kaufen, und gleichzeitig von zahlreichen gesponserten Bonus-Geschenken der unterstützenden Unternehmen/Persönlichkeiten zu profitieren.
Das Hauptziel dieser Buch-Promotion ist es das Bewusstsein in unserer Kultur zu fördern in dem über die Wichtigkeit der pflanzlichen Ernährungsweise aufgeklärt wird. Je mehr Bücher verkauft werden desto mehr Gelegenheiten gibt es für Medienpräsenz und Aufklärung über die unglaubliche Gewalt die unsere Kultur gegenüber milliarden von Tieren ausübt. Alle Erlöse der Buchverkäufe während dieser Kampagne werden an vegane Aufklärungsgruppen und -unternehmen gespendet.
Enorm ermutigend und inspirierend ist die unglaubliche Grassroots-Kooperation die dieses Buch innerhalb von nur zwei Tagen vom Amazon.com-Verkaufsrang 25’352 auf Verkaufsrang 1 gebracht hat! Eine solche Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung gab es wahrscheinlich werder in der veganen noch sonst einer Grassroots-Bewegung zuvor. Was für eine Leistung und ermutigende Aussicht für die Zukunft! In den Worten des Autors Dr. Will Tuttle:
“Together, we can create a world of freedom and peace for all living beings.”
PS: Die Kampagne läuft weiterhin, mehr Infos auf englisch unter worldpeacediet.org
In dieser Szene der Serie Stargate SG-1 geht es um ein interessantes ethisches und philosophisches Thema. Es findet zwar in einem Science-Fiction Kontext statt, aber es gibt einige Parallelen zur realen Welt.
In der Serie gelten die sogenannten Goa’ulds als die Bösen. Sie sind eine parasitische Lebensform die einen Wirt brauchen um zu leben. Die Goa’uld fühlen sich intelligenter und erhabener als die Menschen und haben daher keine Skrupel diese für ihre Zwecke zu nutzen.
In dieser Gerichts-Szene argumentiert ein Repräsentant der Goa’ulds warum es akzeptabel sein soll Menschen auszunutzen. Das Opfer (ein menschlicher Wirt) beantwortet Fragen, und zwei Menschen verteidigen es und versuchen die Argumente des Goa’ulds zu widerlegen.
Dieser kurze Ausschnitt soll zum Denken anregen, besonders bezüglich unserer Beziehung zwischen Menschen und nicht-menschlichen Tieren. Lasst uns wissen was ihr dazu meint.
Wenn auch leider etwas zu selten bekommen wir doch hin und wieder eine gute Rede zu hören, wie die nachfolgende welche anlässlich einer Kundgebung gegen den Verkauf von Leber von gestopften Gänsen in der Migros gehalten wurde. Darin wird uns eindrücklich vor Augen geführt, dass wir uns nicht auf die Bekämpfung von einer speziellen Form von Gewalt an den Tieren beschränken dürfen. Denn damit laufen wir Gefahr andere Formen der Ausbeutung in ein besseres Licht zu rücken oder sogar gut zu heissen. Nur eine generelle Abkehr von der Gewaltanwendung an Tieren darf das Ziel sein. Die praktische Umsetzung dazu ist der Veganismus.
| Ich möchte Sie bitten sich folgende Szenen vorzustellen: Nach Ihrer Geburt werden Sie von Ihren Geschwistern aussortiert. Weil Sie männlich sind dürfen Sie weiterleben, wären Sie weiblich so würden Sie zwischen rotierenden Messern enden oder vergast werden. Sie überleben also weil Sie als männlicher Vertreter Ihrer Art schneller an Gewicht zunehmen. Doch ob es wirklich Glück war, dass Sie Ihres Geschlechtes wegen ausgewählt wurden um weiterleben zu dürfen, werden Sie spätestens im Alter von 9 Wochen mit ganz anderen Augen sehen. |
Manchmal gelangen unglaubliche Geschichten von Tierversuchen an die Öffentlichkeit. Sei es in einem Bericht in dem Schweine bei Simulationen von Terrorangriffen eingesetzt wurden, oder weil sie für die ‘Lawinenforschung‘ gequält und lebendig im Schnee begraben wurden. Es ensteht dabei fast eine Hysterie und es gibt ‘landesweite Protestwellen’ gegen diejenigen die diese Versuche ausüben.
Die tagtäglichen Grausamkeiten welche den Schweinen in diesem und allen anderen Ländern angetan werden um sie nachher als Geschnetzeltes und Schnitzel zu Essen hingegen scheint fast niemanden zu kümmern.
Ebenso absurd ist es, dass folgender TV-Spot vom Verein gegen Tierfabriken (VgT) Schweiz nach 15 Jahren Gerichtsverfahren nun endlich im Schweizer Fernsehen gezeigt werden darf. Wenn dieser TV-Spot schon verboten werden sollte, dann wegen dem schwachsinnigen Spruch ‘Essen sie weniger Fleisch’ am Ende des Clips. Es wäre besser wenn der TV-Spot bei der Überarbeitung mit aktuellem Material den gesamten Konsum tierlicher Produkte anprangern würde. Vom 27.-29. Januar 2010 wird er um 20 Uhr nach ‘Meteo’ auf SF1 ausgestrahlt.

tier-im-fokus.ch ist eine Internetseite, die sich kritisch mit unserem Umgang mit sogenannten „Nutztieren“ befasst.
Die Seite enthält Analysen, Kommentare und ausführliche Hintergrundsberichte über die ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Dimensionen der Nutztierhaltung. Es stehen umfangreiche Info-Dossiers zur Verfügung, die von interessierten Personen, Gruppierungen, Organisationen oder Schulen frei genutzt werden können.
Produziert und betrieben wird tier-im-fokus.ch vom Verein tier-patenschaft, der sich zudem für einzelne Tiere einsetzt und ihnen ein möglichst selbstbestimmtes Leben jenseits von Schlachthöfen und menschlichen Nutzungsansprüchen garantiert.
Auch für Leute, die sich speziell für Veganes interessieren, gibt es auf tier-im-fokus.ch einiges zu lesen. So beispielsweise ein einführendes Dossier über die unterschiedlichen Facetten des Veganismus, eine ausführliche ernährungsphysiologische Bewertung der veganen Ernährung oder eine umfassende und mit vielen zusätzlichen Informationen versehene Linkliste.
Kontakt: info[at]tier-im-fokus.ch
Sicher sollte es heissen ‘Wenn Schlachthäuser Wände aus Glas hätten wäre jede und jeder vegan‘ und zwar haben wir im letzten Podcast über den Sir Paul McCartney und seinen ‘Meat-Free-Monday’ Song gelästert, und auch PETA ist uns gar nicht geheuer aber dieses Video ist von der Aufmachung her gut und eindrücklich:
Aktuelle Aufnahmen aus Deutschen Schlachtbetrieben sind in diesem Beitrag zu sehen.