Posts in der Kategorie ‘Ethik’

In dieser Szene der Serie Stargate SG-1 geht es um ein interessantes ethisches und philosophisches Thema. Es findet zwar in einem Science-Fiction Kontext statt, aber es gibt einige Parallelen zur realen Welt.

In der Serie gelten die sogenannten Goa’ulds als die Bösen. Sie sind eine parasitische Lebensform die einen Wirt brauchen um zu leben. Die Goa’uld fühlen sich intelligenter und erhabener als die Menschen und haben daher keine Skrupel diese für ihre Zwecke zu nutzen.

In dieser Gerichts-Szene argumentiert ein Repräsentant der Goa’ulds warum es akzeptabel sein soll Menschen auszunutzen. Das Opfer (ein menschlicher Wirt) beantwortet Fragen, und zwei Menschen verteidigen es und versuchen die Argumente des Goa’ulds zu widerlegen.

Dieser kurze Ausschnitt soll zum Denken anregen, besonders bezüglich unserer Beziehung zwischen Menschen und nicht-menschlichen Tieren. Lasst uns wissen was ihr dazu meint.

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Wenn auch leider etwas zu selten bekommen wir doch hin und wieder eine gute Rede zu hören, wie die nachfolgende welche anlässlich einer Kundgebung gegen den Verkauf von Leber von gestopften Gänsen in der Migros gehalten wurde. Darin wird uns eindrücklich vor Augen geführt, dass wir uns nicht auf die Bekämpfung von einer speziellen Form von Gewalt an den Tieren beschränken dürfen. Denn damit laufen wir Gefahr andere Formen der Ausbeutung in ein besseres Licht zu rücken oder sogar gut zu heissen. Nur eine generelle Abkehr von der Gewaltanwendung an Tieren darf das Ziel sein. Die praktische Umsetzung dazu ist der Veganismus.

Ich möchte Sie bitten sich folgende Szenen vorzustellen:

Nach Ihrer Geburt werden Sie von Ihren Geschwistern aussortiert. Weil Sie männlich sind dürfen Sie weiterleben, wären Sie weiblich so würden Sie zwischen rotierenden Messern enden oder vergast werden. Sie überleben also weil Sie als männlicher Vertreter Ihrer Art schneller an Gewicht zunehmen.

Doch ob es wirklich Glück war, dass Sie Ihres Geschlechtes wegen ausgewählt wurden um weiterleben zu dürfen, werden Sie spätestens im Alter von 9 Wochen mit ganz anderen Augen sehen.

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Manchmal gelangen unglaubliche Geschichten von Tierversuchen an die Öffentlichkeit. Sei es in einem Bericht in dem Schweine bei Simulationen von  Terrorangriffen eingesetzt wurden, oder weil sie für die ‘Lawinenforschung‘ gequält und lebendig im Schnee begraben wurden. Es ensteht dabei fast eine Hysterie und es gibt ‘landesweite Protestwellen’  gegen diejenigen die diese Versuche ausüben.

Die tagtäglichen Grausamkeiten welche den Schweinen in diesem und allen anderen Ländern angetan werden um sie nachher als Geschnetzeltes und Schnitzel zu Essen hingegen scheint fast niemanden zu kümmern.

Ebenso absurd ist es, dass folgender TV-Spot vom Verein gegen Tierfabriken (VgT) Schweiz nach 15 Jahren Gerichtsverfahren nun endlich im Schweizer Fernsehen gezeigt werden darf. Wenn dieser TV-Spot schon verboten werden sollte, dann wegen dem schwachsinnigen Spruch ‘Essen sie weniger Fleisch’ am Ende des Clips. Es wäre besser wenn der TV-Spot bei der Überarbeitung mit aktuellem Material den gesamten Konsum tierlicher Produkte anprangern würde. Vom 27.-29. Januar 2010 wird er um 20 Uhr nach ‘Meteo’ auf SF1 ausgestrahlt.

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tier-im-fokus.ch ist eine Internetseite, die sich kritisch mit unserem Umgang mit sogenannten „Nutztieren“ befasst.

Die Seite enthält Analysen, Kommentare und ausführliche Hintergrundsberichte über die ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Dimensionen der Nutztierhaltung. Es stehen umfangreiche Info-Dossiers zur Verfügung, die von interessierten Personen, Gruppierungen, Organisationen oder Schulen frei genutzt werden können.

Produziert und betrieben wird tier-im-fokus.ch vom Verein tier-patenschaft, der sich zudem für einzelne Tiere einsetzt und ihnen ein möglichst selbstbestimmtes Leben jenseits von Schlachthöfen und menschlichen Nutzungsansprüchen garantiert.

Auch für Leute, die sich speziell für Veganes interessieren, gibt es auf tier-im-fokus.ch einiges zu lesen. So beispielsweise ein einführendes Dossier über die unterschiedlichen Facetten des Veganismus, eine ausführliche ernährungsphysiologische Bewertung der veganen Ernährung oder eine umfassende und mit vielen zusätzlichen Informationen versehene Linkliste.

Kontakt: info[at]tier-im-fokus.ch

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Sicher sollte es heissen ‘Wenn Schlachthäuser Wände aus Glas hätten wäre jede und jeder vegan‘ und zwar haben wir im letzten Podcast über den Sir Paul McCartney und seinen ‘Meat-Free-Monday’ Song gelästert, und auch PETA ist uns gar nicht geheuer aber dieses Video ist von der Aufmachung her gut und eindrücklich:

Aktuelle Aufnahmen aus Deutschen Schlachtbetrieben sind in diesem Beitrag zu sehen.

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bärengrabenDer Anblick der eingesperrten Bären in dem Betongraben in der schweizer Hauptstadt Bern war schon seit langer Zeit ein trauriger. Schon vor 10 Jahren versammelten sich Tierfreunde von ‘Animal Peace’ um dagegen zu protestieren.

“Als Bernerin schämte ich mich für meine Stadt: Der Graben war ein Schandfleck, ein elendes Verlies, in dem die Tiere ein würdeloses Leben fristen mussten – nicht artgerecht, gesundheitsschädigend, skandalös. Kein Bär hat so ein Leben verdient.” (Quelle)

Einer der letzten Bären litt fast 30 Jahre in diesem Bunker.  Ein Bericht über ihn im Blick führte zu einer Spendenaktion von 2.5 Millionen Franken. Zehn Jahre später ist der Graben zwar etwas vergrössert worden und wird nun ‘Park’ genannt, und abgesehen davon, dass den Tieren damit nicht wirklich einen Gefallen getan wurde, steht auch das Projekt finanziell vollkommen desolat da:

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McDonald’s: Mehr Tierschutz und Swissness!” lautet die aktuelle Kampagne des Schweizer Tierschutzes (STS).”

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Soll es nach dem STS gehen kann also zukünftig mit dem Gütesiegel des ‘Schweizer Tierschutzes’ im McDonalds gegessen werden? Welche Vorstellung haben die InitiantInnen von einem wirklichen Schutz der Tiere? Ist ein ’schonender Transport’ zum Schlachthof, ein ‘regelmässiger Auslauf’, dass ‘hierzulande mehr (Tierfleisch) produziert wird’, oder etwa eine ‘besonders tierfreundliche Stallhaltung’ für die Tiere die für Hamburger und Nuggets getötetet werden wirklich erstrebenswert?

Wahrscheinlich lautet die Argumentation, dass Menschen ja sowieso im McDonalds Fleischprodukte essen werden, und deshalb soll das Fleisch zumindest von ‘glücklicheren’ Tieren stammen. Damit wird jedoch der Institution der ungesunden, billigen Massengastronomie zum weiteren Erfolg verholfen, und der Fleischkonsum wird manifestiert und zementiert.

Natürlich ist der Vorwurf an den STS, vom goldigen ‘M’ profitieren zu wollen, wohl etwas weithergeholt, aber vielmehr sollte doch das Verhalten der KonsumentInnen und Firmen grundsätzlich kritisiert und echte Alternativen zur Haltung und Tötung von Tieren als Nahrungsmittel erarbeitet werden, statt mit solchen Firmen gemeinsame Sache zu machen.

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100 Jahre Schlachthof Zürich – Kundgebung für die getöteten Tiere

Zum Gedenken
an die Millionen von Tieren

1909 – 2009

welche in den letzten 100 Jahren im Schlachthof Zürich getötet wurden.


Wir trauern

um die Verschwendung und Vernichtung von unschuldigem Leben
und fordern ein Ende des Tötens.

Ort und Datum:

Freitag-Abend, 2. Oktober 2009, 19 Uhr
Vor dem Eingang zum Schlachthof Zürich (Karte)

Anfahrt ab Hauptbahnhof Zürich mit Bus Nr. 31 Richtung Schlieren.
Aussteigen Haltestelle ‘Herderenstrasse’, ca 100 Meter Richtung Stadion Letzigrund.
In schwarz gekleidet erscheinen. Blumen, Fackeln und  Kerzen sind willkommen.
Anschliessend ‚Vegan Café’ im Kasama für das Leidmahl.

Hier einige Impressionen des Anlasses:

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Kastrationsgerät Ferkel Hier ein aktueller Schweizer Radio DRS Beitrag über die gesetzlich vorgeschriebenen Umstellungen bei der Kastration von Ferkeln. Laut denen sollen die Tiere ab dem nächsten Jahr die Kastration nur noch ‘betäubt’ über sich ergehen lassen müssen.
(Links ein Kastrationsgerät)

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Ob bei einer Narkose ein solcher Eingriff wirklich schmerzfrei für die kleinen Tiere ist bleibt umstritten. An sich finden wir die Kastration eine unnötige Tierquälerei ob mit oder ohne Narkose und eine ‘Verbesserung’ dieser Prozedur ist unsinnig. Stattdessen finden wir, sollte die gesamte Schweinehaltung abgeschafft werden. Die Kastration von männlichen Ferkeln ist nur ein weiteres Beispiel von den perversen Methoden die in der Tierhaltung angewandt werden müssen um Tiere für uns überhaupt erst nutz- oder essbar zu machen.

In der nachfolgenden Sendung wurden verschiedene Aspekte rund um diese interessanten Tiere im Stall, in der Natur und auf dem Teller behandelt.

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logo_pig-visionDas Projekt PIG VISION vom Österreichischen Verein ‘United Creatures’ begleitet die zwei kleinen Ferkel X11 und X15 auf ihrem Weg von der Geburt bis zu ihrem Tod. Eines der Schweine bleibt in Massentierhaltung und das andere wird in Freiheit leben. Dabei werden die Lebenswege auf Film, Foto und per Text dokumentiert, um die typische Schweinehaltung in Österreich öffentlich zu machen.
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Vor kurzem wurden die Ferkel kastriert: Wie in Österreich üblich wurden die Hoden ohne Betäubung abgeschnitten. Ein Video und eine Diskussion findet sich auf www.pig-vision.com

Hilf mit! Wir alle haben das Schicksal der süßen Ferkel in unserer Hand. Diskutier mit auf der Website. Informiere deine Bekannte. Öffne die Türen der Ställe und zeige deinen Freund_innen und Bekannten wie es dem Geschwisterpaar geht!

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Längst nicht alle Kinder oder Konsumenten wissen, dass die meisten Gummibärchen aus Gelatine bestehen. Gelatine ist ein Produkt, dass bei der Schlachtung von Tieren anfällt und so als farbige Bonbons den Konsumenten weiterverkauft wird.

Es gibt scheinbar einige Produkte der Firma Haribo welche keine Gelatine enthalten.

“Auch Vegetarier und Menschen islamischen Glaubens greifen inzwischen guten Gewissens zu HARIBO-Produkten, denn einige von ihnen enthalten keine Gelatine.” (Quelle)

Von einem guten Gewissen kann sicherlich keine Rede sein wenn dies von einer Firma kommt die tote Tiere, bunt bemalt und klebrig süss, millionenfach an Kinder weiterverkauft.

“Täglich verlassen 80 Millionen Goldbären unsere Produktionsstätten weltweit”

Laut Haribo stammt die Gelatine wegen der möglichen BSE-Gefährdung schon seit Mitte der 80er Jahre ausschließlich vom Schwein (Quelle). Bei 8 Gramm pro Stück macht das 64 Tonnen. Umgerechnet auf ein Schlachtgewicht von 85 Kg (*) macht das also 750 Schweine pro Tag welche nur schon für diese ungesunden Süssigkeiten getötet werden müssen.

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“Um die Milchschwemme zu bekämpfen und die Talfahrt des Milchpreises zu stoppen, fordert der Luzerner SVP-Nationalrat Josef Kunz: «Bauern die Ihre Kühe schlachten sollen eine Prämie bekommen». Zurzeit gebe es in der Schweiz etwa 20 000 Kühe zuviel. Diese produzieren pro Jahr 180 Millionen Liter überschüssige Milch. 10 000 dieser Kühe möchte Kunz in den nächsten sechs Monaten schlachten.”

Das Ende des Milchkontigents und der sinkende Preis führt dazu, dass ca. die Hälfte der 27 000 milchproduzierenden Betrieben aufgegeben werden (Quelle). Kaum einer der Landwirte wird an Hunger leiden müssen. Die Tiere hingegen sind nutzlos geworden und “würden vorwiegend als Hackfleisch, Bündnerfleisch enden. Als Rindsfilet währen die meisten zu zäh.”

Es wird hier wieder einmal offensichtlich wer die wahren Leidtragenden dieser Entwicklung sind, nämlich die Tiere. Erfüllen sie die ihnen aufgebürdete Aufgabe nicht mehr oder werden sie nicht mehr benötigt sind sie ganz einfach zu eliminieren. Auch bleibt hier kein Zweifel übrig, dass die Milchproduktion und der Konsum von Milchprodukten direkt für den Tod von Tieren verantwortlich ist. (Quellen: SZ vom 7.6.2009 und 20min).

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